Beiträge von Quebec

    Tierschutzhunde schön und gut. Aber ich z. B. würde keinen Hund, ausgenommen einen Welpen, aus dem Tierschutz nehmen, wenn ich noch relaiv kleine Kinder im Haus hätte. Kein Tierheimmitarbeiter könnte mir verlässlich sagen, ob der Hund, den ich mir ausgeguckt hätte, mit Kindern kompatibel wäre. Woher auch?

    Warum kann man nicht einfach akzeptieren, daß es Menschen gibt, die eine bestimmte Hunderasse möchten, sich diese beim Züchter kaufen und eben nicht ins Tierheim laufen?

    Wer einen Hund aus dem Tierheim möchte, der geht da hin, auch ohne ständig diesen "Rat" hier lesen zu müssen.

    Wenn man noch nie einen solch großen langhaarigen Hund in der Wohnung hatte, kann man sich das kaum vorstellen, wieviel Arbeit es macht, die Bude auch nur annähernd sauber zu halten. Die Wohnverhältnisse spielen dabei auch eine große Rolle ... kann man den Hund erstmal zB durch den Keller lotsen um ihm vom gröbsten Schmutz zu befreien und abzutrocknen, ist das ein Segen ... ein Garten, wo man ihn auch mal abduschen und bürsten kann, ist auch von enorm großem Vorteil, bevor er überhaupt ins Haus kommt ...

    Nun, da gibt es ja auch geeignete Hilfsmittel. Ich z. B. möchte auf meinen Blower nicht verzichten. Was dieses Gerät an Wasser und Dreck aus dem Fell holt, ist schon toll. Der Einsatz setzt natürlich den entsprechenden Raum, Keller, Garage oder Garten voraus, denn in die Wohnräume möchte man diesen Schmutz ja nicht blasen.

    Urlaub mit 3 Kindern und Grosshund .... Und entsprechendem Gepäck für 5 Personen plus Hund .... Bedeutet VW Bus oder vergleichbare Grösse.

    Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

    2 Kinder, 2 bzw. 3 Neufundländer, 4 Wochen Dänemark bedeuteten, wir fahren mit 2 Kombis. Mein Mann fuhr mit unserem Sohn und dem Gepäck, ich mit unserer Tochter und den Hunden. Bald war´s uns zu "doof" und es wurde ein VW-Bus angeschafft.

    Das war dann die rollende Hundehütte

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    Wie alle Hunde, sind auch diese Großen, ob Landseer, Leonberger, Berner oder Neufundländer eine Bereicherung des Lebens. Wer sich auf Hunde, egal welcher Größe einläßt, erfährt wunderschöne Stunden, hat schöne, aber auch unschöne Erlebnisse. Darüber und was für Einschränkungen man als Hundehalter, speziell von sehr großen Hunden, erfahren kann, muß man sich im Klaren sein. Auch, wenn der Kuschelfaktor gerade beim Neufundländer sehr groß ist und er auf viele Menschen, speziell Kinder, eine geradezu magische Anziehungskraft besitzt, ist man mit diesem Hund nicht überall gern gesehen.

    Sportveranstaltungen wurden ja schon angesprochen, Indoor geht das gar nicht, auf Außenplätzen, mal so mal so.
    Ich hatte Glück, mein Sohn war Mountainbiker, meine Tochter Reiterin, da konnten die Hunde oftmals mit. Aber auch hier wieder mit Einschränkungen, goß es in Strömen blieben sie zu Hause, genau wie bei sommerlichen Temperaturen. Alles, was über 22, 23 Grad C geht, ist für diese Langhaarhunde zu viel.

    Restaurantbesuche, auch so ein Ding. Auch nur mit einem Hund dieser Größe, nicht unbedingt ein Vergnügen, egal, wie gut er erzogen ist, er wird einfach meist nicht gern gesehen. Selbst in Biergärten gibt es schiefe Blicke...

    @SteffenL Ein weiterer Punkt. Wie steht deine Frau zu einem Hund dieser Größe? Körperlich wird sie ihm ganz schnell nicht mehr gewachsen sein. Hat sie die mentale Stärke einen Hund dieser Gewichtsklasse und Stärke zu führen?
    Ich gehe davon aus, daß sie bei drei Kindern Hausfrau ist und Du derjenige, der die Brötchen verdient. Mit anderen Worten, sie wird den Löwenanteil der Erziehung leisten müssen, mit dem Hund raus gehen, zum Tierarzt usw. usf. Leider habe ich während meiner Vereinsarbeit einige Frauen erlebt, die an diesen großen Hunden gescheitert sind, die Hunde abgegeben wurden oder bis der Lebenspartner nach Hause kam, nicht mehr vom Grundstück kamen.

    Du schreibst, nach Internetrecherche und Besuch einer Hundeschau habt ihr euch für einen Landseer entschieden.
    Ein guter Weg, aber das ist nicht alles. Ein Hund der ausgestellt wird, ist in der Regel ein sehr gut erzogener Hund.
    Er zeigt, den, durch langes Training, erworbenen Gehorsam und die Gelassenheit. Solch einen Hund bekommt ihr aber nicht, wenn ihr euch für einen Welpen entscheidet. Der Weg dahin erfordert Zeit, Geduld, Konsequenz und ganz viel Humor, denn der Welpe, Junghund wird euch so manches Mal in "Verzweiflung" stürzen. Sie sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht uns Menschen auszutricksen. Das gepaart mit einer großen Portion Sturheit, beweg mal solch einen Hund, der sich entscheidet, hier bleib ich sitzen :D hat schon so manchen an seine Grenzen gebracht.

    Das Gewicht der Hunde, was hier ja öfter angesprochen wurde, war für mich nie ein Kriterium. Wäre aus meiner Sicht auch schlimm, denn dann dürfte es ja keine Hunderasse, die über 25 kg wiegt mehr geben. Ich konnte mich immer irgendwie behelfen und war zu dem so vernetzt, daß ich relativ schnell Hilfe herbei rufen konnte.

    Ich möchte auch den Landseer auf keinen Fall ausreden. Ich freue mich über jeden, der sich für diese, wie auch den Neufundländer, seltene Rasse entscheidet. Meine Intension ist es, euch vor Entäuschung zu bewahren, euch auch die Widrigkeiten aufzuzeigen und Gelegenheit geben, alles nochmals gut zu überdenken.

    Solltet ihr euch für einen Landseer entscheiden und ihn, trotz dem hier aufgezählten, als Familienmitglied aufnehmen, zu ihm stehen, ihn in eure Herzen lassen, dann habt ihr einen unbestechlichen, treuen Freund gefunden, so lange sein Leben währt.

    Wenn ich die bisherigen Antworten lese bin ich zwar dankbar für die vielen Infos
    merke aber das auch bei "Hundekennern" zu sehr unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf Rasse
    bzw. Familientauglichkeit kommt. Das macht es dann für den Laien leider nicht einfacher

    Du mußt hier ganz einfach unterscheiden zwischen "Kennern", die kennen einen, weil der in der Nachbarschaft wohnt und "Kennern", die, wie ich seit Jahrzehnten mit Neufundländern zusammen lebt und auch etliche Landseer gut kennt.

    Natürlich ist der Landseer, wenn er von klein auf in einer - seiner - Familie lebt auch Familientauglich und sehr auf seine Familie bezogen.

    Der Landseer ist aber um einiges regider in seiner Wach- und Schutzhaltung als z. B. der Neufundländer. Beide lernen gern, wenn sie richtig motiviert werden. In ihren Augen "sinnloses" wird verweigert, wenn man sie nicht überzeugen kann. Es sind nun mal keine Gebrauchshunde.

    Und ihr müßt euch immer gegenwärtig sein, daß hinter dieser Größe eine unbändige Kraft steht, der Du als Mann unter Umständen nicht gewachsen bist. Erziehung ist darum bei beiden, Landseer und Neufundländer, das A und O.

    Noch eins. Züchter wollen ihre Welpen verkaufen und nicht alle schauen ob es auch wirklich paßt, sprechen ehrlich über die Probleme, die mit ihrer Rasse auftreten kann.

    Hier gibt es heute Münchner Weißwurst für meinen Mann, für mich Regensburger Würstchen, dazu süßen (für die Weißwurst) und scharfen (für die Regensburger) Senf, Brezeln, Kraut- und Radisalat, Bier.

    Schließlich haben wir Oktoberfest

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    Hier hat sich nichts geändert.

    Meine bevorzugte Rasse sind Neufundländer und Molosser sind die Hunde, die mir am meisten gefallen.

    Einen Terrier wollte ich nach Idefix nie wieder. Was zog hier vor drei Jahren ein

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    Tja, was soll ich dazu sagen.

    Hier zog der 1. Neufundländer ein, da waren meine Kinder 2 1/2 und 5 Jahre alt. Gut ein Jahr später kam der 2. dazu.
    Für mich kamen nur Welpen in Frage, gerade wegen der Kinder, wäre/war mir das Risiko mit einem "gebrauchten" Hund zu groß.

    Neufundländer, die zu Kindern kommen, Kinder gewöhnt sind, sind lieb, kuschelig, sanft. Zu Kindern! Zu Erwachsenen können sie ein ruppigeres Benehmen an den Tag legen :D

    Ihr Schutztrieb ist ausgeprägt und umfaßt die ganze Familie. Bekommen die Kinder Besuch von anderen Kindern, sollte man den Neufundländern fern halten. Es könnte zu Mißverständnissen kommen, wenn "seine" Kinder sich mit den fremden Kinder kabbeln oder sogar mal raufen.

    Wenn man damit leben kann, jeden Tag einen halben Laubwald und Berge von Sand, Haarbüschel und Flusen ohne Ende aufzufegen, aufzusaugen, dann paßt er eventuell.

    Wenn man sich darüber im Klaren ist, daß das Fell sehr pflegeintensiv ist, d. h. mindestens einmal pro Woche gründlich durchbürsten und kämmen und diese Arbeit nicht scheut, dann paß er schon ganz gut.

    Wenn man weiß, das Neufundländer ab so ca. einem Jahr anfangen zu sabbern, manche können zur Spaghettifabrik mutieren, so lang sind die Fäden, diese bevorzugt an der Menschenkleidung abgewischt werden, der Speichel auch so manchem Waschgang in der Waschmaschine widersteht, aber diese Fäden auch gekonnt an Wände bzw. bis zur Zimmerdecke geschleudert werden können, Wände, an denen sie gerne beim Schlafen lehnen, ein dezentes Schwarz annehmen (auch beim Braunen oder Weiß-Schwarzen), Pfotenabdrücke bei schlechtem Wetter, die so groß wie Frühstücksteller sind, nicht nur auf dem Fußboden auch gern an Hosenbeinen verteilt werden, dann ist man fast der ideale Neufundländerhalter.

    Der perfekte Neufundländerhalter ist man, wenn man bei Wind und Wetter (auch im tiefsten Winter) 1 1/2 bis 2 Stunden unterwegs ist, sich dabei nicht scheut 30 Minuten dem schwimmenden Hund zu zu schauen, um dann im Schweinsgalopp (Winter) mit dem triffenden Hund nach Hause ins Warme zu kommen. Natürlich hat man vorgesorgt und vor allen relevanten Zimmern Kindergitter installiert, so daß Hund auf Fliesen abtropfen und trocknen kann. Dann muß man nur noch s. o. 5 kg Sand auffegen.

    Das alles wird belohnt mit bedingungsloser Liebe und Treue, Pfötchengeben bevorzugt bei Männern in die "edlen" Teile, bei Frauen auf Grund der Größe trifft´s die Magengrube :D

    Hält man das aus. Herzlichen Glückwunsch zu dem für mich tollsten Hund der Welt.

    Schwierigkeiten beim Aneinandergewöhnen zweier Hunde

    Zitat erster Beitrag aus dem Link.

    Zum besseren Verständnis stellen sich mir hier noch einige Fragen.

    Was sind das für Hunde (Rasse, Geschlecht, Alter)?
    Wer ist wie lange bei euch?
    Warum habt ihr euch für den Zweithund entschieden? Habt ihr vorher gewusst, dass die beiden Hunde sich nicht mögen?
    Wie ist der Erstkontakt verlaufen? Haben die sich sofort gebissen oder was heißt, der Zweithund ist unverträglich? Ist der Hund insgesamt unverträglich oder nur mit Rüden oder nur mit eurem Hund?
    Kommt es nur in bestimmten Situationen zur Eskalation oder auch bei anderen Kleinigkeiten oder verhindert ihr komplett den Kontakt von Anfang an?

    Lies doch einfach mal den kurzen Thread, den ich oben verlinkt habe, da werden fast alle deine Fragen beantwortet.