Beiträge von Quebec

    Meine Kleine hat seit gestern so "Anfälle", die klingen, wie wenn
    unsereiner verschleimt ist und den Schleim in oberer Nase oder hinten im Hals nicht los wird - das ist nicht ständig, aber war 4 - 5 Mal über
    Tag/Nacht verteilt der Fall.

    Finn hat im Frühjahr so seltsam "geschnorchelt". Als es öfter kam war ich mit ihm beim TA. Es war eine Mandelentzündung. Es gab ein paar Tage Antibiotika und es war vergessen.

    Weder meine Kinder wurden, noch meine Enkelkinder bekommen Antworten in Babysprache.

    Ein Hund macht wau-wau, eine Katze macht miau. Das versteht auch ein Kleinkind und spricht es nach.

    Altkluge, ätzende Besserwisser hatte ich nicht. Nur Kinder, die altersgerecht kleine Sätze bilden konnten.

    Für mich wäre ein Chihuahua nun auch nicht unbedingt die erste Wahl, aber das Rumgehacke auf seiner Größe und seinem Gewicht, ich rede vom Standard, gefällt mir überhaupt nicht.

    Ich kenne zwar nur 4 Chis, aber diese Tiere sind echte Hunde und werden auch so gehalten. Sie dürfen auch durchaus Kontakt zu großen Hunden haben, sofern diese bekannt sind und der Umgang mit den Kleinen entsprechend ist.

    Bruno mein noch ungestümes, jetzt 55 kg Hundchen, bleibt noch außen vor, dafür rennen sie mit Finn um die Wette.

    Ich kenns tatsächlich so, dass die Großen (also zb Bernhardiner) mal als 30-40kg Hund gezüchtet wurden...dass diese extreme Masse (60kg und mehr) und die viele lose Haut erst später dazu kamen. Liege ich da falsch? Weiß auch nicht wie es bei anderen mal ursprünglich aussah.
    Aber ich sagte ja auch dass alles bis 50kg etwa für mich absolut okay ist...aber wozu braucht man es noch schwerer(größer)? Welche Arbeiten wären das?

    Das der Bernhardiner 30 - 40 kg wog, ist aber sehr, sehr lange her. Der ursprüngliche St. Bernhards Hund stammte von den Sennenhunden ab und die sind nun mal leichter und kleiner. Erst im 20. Jahrhundert begann die Zucht des Bernhardiners, wie wir ihn heute kennen.

    Molosser und molosserartige Hunde hatten gegen diverses Raubzeug zu kämpfen und mußten daher Größe und Gewicht aufbringen, um dagegen halten zu können.

    Berner Sennenhunde und Neufundländer, oftmals auch Rottweiler, hatten schwere Lasten zu ziehen, Neufundländer dabei auch schwimmend. Das hätte über Jahre kein leichter Hund leisten können, denn gerne wird vergessen, daß dieses Gewicht Muskelmasse, -kraft und nicht eine Fettschicht ist.

    Im wesentlichen stimme ich deinem Beitrag zu. Dem hier allerdings nicht unbedingt:

    Bei den großen Rassen ist das Argument klar...man will oft einen "krassen" bedrohlich wirkenden Hund (was genauso bescheuert ist)..aber 50kg sind mindestens genauso beeindruckend wie 60...es gibt sogar 30kg oder auch 10kg Hunde die als wesentlich furchteinflößender empfinde als die "sanften Riesen"

    Die großen schweren Rassen gab es schon, bevor sie als Statussymbol zweckentfremdet wurden.

    Wenn Du dich mit der Geschichte und der Verwendung von Molossern und molosserartigen Hunden beschäftigt hättest, wüßtest Du wozu große schwere Hunde gebraucht wurden. Es wurden Leistungen abverlangt, die ein 20 - 30 kg Hund nicht hätte erbringen können.

    Das hier heute leider auch übertrieben wird, streite ich aber nicht ab. Es gibt genug unschöne Beispiele.

    Aber Zaun darf nicht X hoch sein, also bekommst du keinen Hund. Und schwupps, hat sich das Problem mit den bösen Hunden erledigt.

    Nö, so einfach ist das nicht.

    Ich kann mir für den "gefährlichen" Hund eine Zwingeranlage innerhalb meines Grundstückes bauen, die wie es in der Hundehalterverordnung heißt, eine "ausbruchssichere Einfriedung" ist. Und schon darf ich einen Listenhund halten, wenn alle anderen Bedingungen stimmen.

    Demnach wären Mäuse etc ja auch nicht lebensfähig weil es kleine Tiere sind...
    Bisschen überlegen....

    Der Vergleich hinkt nun aber sehr.

    Wir reden hier über Hunde und nicht über Kleinnager. Oder hast Du jemals jemanden mit einer Maus an der Leine spazieren gehen sehen?