Ich wohne ja nun am Rande Berlins. Unweit der Havel und des Spandauer Forstes.
In meinem Garten tummeln sich über Singvögel bis zum Reiher sehr viele Vögel. Ringeltauben, Elstern und Eichelhäher nisten in unseren Fichten. Amsel, Meisen, Drosseln, Rotkehlchen und Co. in der Buchenhecke und im Geäst der Glyzinie.
In der Buchenhecke turnen die roten Eichhörnchen herum und knuspern Buckeckern. Leider wurden letztes Jahr alle Walnüsse schwarz, denn auch da hatten sich Eichhörnchen bedient.
Im Frühjahr kommen regelmäßig Stockenten zu unserem Teich, kurz war auch schon ein Mandarin Pärchen da.
Igel hört und sieht man in der Abenddämmerung oft. Sie erhalten Winterquarier in Form von Reisig- und Blätterhaufen.
Hoch oben im Giebel haben wir bei der Holzverkleidung zwei Bretter ausgespart. Und nun wohnen dort schon seit vielen Jahren Fledermäuse.
Vor einigen Jahren hatten wir Besuch von einer Waschbärfamilie, was leider drei meiner größten Koi das Leben gekostet hat. Die Familie ist aber ganz sich sehr satt gewesen.
Nun wohnt ein Fuchs seit letztem Winter in unserem Garten. Er ist sehr gern gesehener Gast, seit dem haben wir nämlich kein Wühlmaus Problem mehr. Gut, er hat den Sack mit dem Fischfutter aufgebissen und nach und nach das Futter vernichtet, ich hoffe, es hat geschmeckt.
Ach ja, Molche und Wasserfrösche, unzählige Libellen, Bienen und Hornissen, die an unseren Teich zum Trinken kommen, darf ich ja nicht vergessen.
Wildschweine meiden unseren Garten, sie gehen nur auf der Straße spazieren oder "überfallen" Nachbarn
ohne Hunde 
Bei uns blüht das wilde Leben 