Beiträge von Quebec

    Zum anderen Punkt mit der großen Anzahl von Hunden, das kommt auch bei allen anderen Rassen vor und ist kein typisches GR-Züchter Problem.

    Wobei wir dann mal wieder beim Thema "Was ist Zucht" angekommen wären.

    Ist es Zucht eine zuchtfähige Hündin zu halten und mit dieser drei vier Würfe zu haben oder bedeutet Zucht mit mehreren Zuchthündinnen und verschiedenen Deckrüden eine züchterische Linie zu fahren?

    Ich persönlich würde nicht bei einem "Gelegenheitszüchter" einen Welpen kaufen.

    Was deine Frage zu den Bildern anbelangt .
    Sehr schöne Bilder und wär es so haben will , der soll es so machen .
    Ich persönlich halte nichts von Kräftemessen .. diesem Rangeln ..
    das Hunde sich durch Gestik oder Mimik bedrohen oder das durch solche Art von angeblichem Spiel , Aggression gefördert wird .

    "Kräftemessen" zwischen einem Neufundländer, auf den Bildern ca. 50 kg, einem Deutschen Schäferhund, ca. 35 kg und einem Jack Russell 5, 8 kg schwer. :mute: ne, ich sags lieber nicht.

    Gut, wenn Du persönlich nichts von dieser Art des Spiels, Rangelspiel oder gar Kommentkampf hältst, ist das deine eigene Meinung, die auch jeder respektieren wird. Allerdings solltest Du es nicht als beweisbaren Fakt, Aggressionsförderung, hinstellen, das ist es nämlich nicht.

    Natürlich kann solch eine Rangelei kippen, auch das steht außer Frage, kommt aber bei Hunden, die miteinander vertraut sind, eher selten vor. Ich habe jahrzehntelang intakte Rüden gehalten. Mal zwei, öfter drei. Nie ist es zu Aggressivität zwischen meinen Hunden gekommen.

    @Gammur Sollte man nicht bei größeren Rassen bis zum 12. Monat Junior füttern?
    Pix bekommt mit seinen 6 Monaten auch noch Junior Futter, wurde mir so empfohlen...

    Ich bin zwar nicht Gammur, aber nein, sollte man nicht.

    Meine Neufundländer bekamen ab dem 5. Monat alle adultes Futter, da sie einfach vom Welpen- oder Juniorfutter zu schnell wachsen. Das tut den Gelenken und Knochen nun gar nicht gut.

    Diese Futterempfehlung gilt für die meisten Molosser und Molosserartigen.

    Zum Halsband, ich habe für meine ausgewachsenen Rüden 70 cm gebraucht. Mit 6 Monaten tat es noch ein 50 cm Halsband. Allerdings haben sie im Vergleich zum Mastino kaum Wamme.

    Da werden Aussagen getroffen wie , die Hunde wollen die Weltherrschaft an sich reißen oder die Hunde wollen nicht
    Spielen , sondern töten .

    Ironie scheint in deiner Welt auch nicht vorzukommen.

    Nur was denkt ihr wie viele Menschen schon durch Hunde getötet oder schwer verletzt wurden . ( ? ) Aber Nein , das machen eure Hunde ja nicht ... oder sollte ich sagen , bis jetzt noch nicht .

    Das habe ich auf die Schnelle für 2010 gefunden. Es ist demnach wahrscheinlicher durch einen Blitzschlag zu sterben, als durch einen Hund.


    Zitat

    Von den 858.768 Todesfällen im Jahr 2010 in Deutschland sind ca. 41% (352689) durch Herz-Kreislauferkrankungen und ca. 25% (218889) durch Krebs, insgesamt ca. 96% durch (mehr oder weniger) natürliche Ursachen, davon angeblich mehrere Zehntausend durch Medikamente (KKH-Allianz) und mindestens 1712 durch „schlechte medizinische Betreuung“ (Focus, 16.2.2012) bedingt. Die restlichen 3,9%, also 33312 Menschen, starben durch nicht-natürliche Ursachen. Dabei ist der Posten „sonstige Unfälle“ mit 20290 der größte (darunter 9479 durch Stürze), 393 starben durch ertrinken bzw. untergehen. 10.021 starben durch Suizid (74% Männer) und 478 durch tätliche Angriffe. 2010 kamen 7 Landwirte durch Großvieh ums Leben. P.a. sterben 5-10 Menschen durch Blitzschlag. Im Zeitraum 1999 bis 2009 starben durchschnittlich 21,5 p.a. durch Pferde und 3,6 Menschen p.a. durch Hunde (Bisse und umstoßen). Wir sprechen hier also von einer Todesursache, die nicht einmal 1% von Mord und Totschlag ausmacht.

    Aber Nein , das machen eure Hunde ja nicht ... oder sollte ich sagen , bis jetzt noch nicht .
    Aber alles ist irgend wann das erste mal .

    Stell dir vor, meine bis jetzt 12 eigenen Hunde haben keine Menschen getötet, noch nicht einmal verletzt.
    Das meine aktuellen beiden, das je tun werden, halte ich für mehr als unwahrscheinlich, da sie genau wie ihre Vorgänger gut erzogen sind und durch Spiel und Spaß ausgelastet werden.


    Und wenn ich für jedes mal wo von Hundebesitzern oder Hundebesitzerinnen alles verschönt wird wenn der Hund sie ernsthaft anknurrt oder zwickt nur einen Euro bekommen würde ,
    hätte ich mindestens eine Million .

    Ernsthaft gezwickt wurde ich noch nie, ernsthaft angeknurrt, ja. Na und, nichts anderes als Kommunikation. Mein Hund als Persönlichkeit darf mir sagen, laß das, das tat weh.
    Beim Wunden verbinden oder Kämmen, weils ziept, nicht daß Du auf falsche Gedanken kommst.


    Statistiken

    Tja, was soll ich zum Neufundländer sagen, wo doch hier mittlerweile der 10. lebt.

    Im Gegensatz zu AnnaAimees Hündin, war nicht einer meiner Hunde jagdtriebig. Neufundländer sind, wenn man sie läßt, sehr bewegungsfreudige Hunde. Und das nicht nur im Wasser.

    In der Jugend langsam antrainiert, können sie mit zum Joggen und auch am Fahrrad laufen. Gesunde Gelenke vorausgesetzt und nicht Körpermasse mit Fett gleichgesetzt. Sportliche Aktivitäten, außer schwimmen, werden in der warmen Jahreszeit auf den frühen Morgen oder kühlen Abend verlegt. Ich kenne aber auch wenige Menschen, die im Sommer während der heißesten Tagesstunden unterwegs sind.

    Trotz ihrer Größe sind sie ideale Hunde, wenn man Kinder im Haus hat. Sie nehmen so schnell nichts übel, ihre Reizschwelle ist hoch. Was man allerdings bedenken sollte, ihr Schutztrieb gegenüber der Familie ist in der Regel sehr hoch. Die eigenen Kinder sollte man nie mit fremden Kindern und Hund allein lassen. Der Neufundländer könnte Kabbeleien unter dem eigenen und fremden Kind falsch verstehen.

    Nicht unterschätzen darf man den Pflegeaufwand für diesen Langhaarhund. Er verfügt über sehr dichte Unterwolle, die zum Verfilzen neigt, daher ist ein gründliches Ausbürsten und Kämmen mindestens einmal pro Woche Pflicht.

    Auch sollte man den Schmutz, den solch ein Hund ins Haus schleppt nicht vergessen. Nasse Pfoten und ein triefendes Fell, aus dem beim Trocknen Mengen an Sand rieselt, da bedarf es schon des nötigen Untergrunds, idealerweise Fliesen. Ganzjährig fallen ganze Haarbüschel aus ihm. Das Sabberproblem, was viele auf Grund der schweren Lefzen habe, sollte man auch nicht unterschätzen. Gibt es davor Ekel, geht der Hund gar nicht.

    Wie bei allen großen bis sehr großen Rassen ist das Lebensalter gemessen an kleinen Hunden kürzer. Man kann Pech haben und der Neufundländer wird nur 8 oder Glück und er wird 14 Jahre alt. Realistisch ist von einem Alter von 10 - 12 Jahren auszugehen.

    Abraten würde ich von einem Neufundländer nicht, würde aber empfehlen, sie real kennen zu lernen und mit möglichst vielen Haltern und Züchter sprechen.