Beiträge von Quebec

    Ich sehe aber auch die Nachteile wie die viele Arbeit und, dass man den Hund eben gut erziehen muss.

    Die "Arbeit", die ich in die beiden "verkorksten" Hündinnen stecken mußte, um ein einigermaßen erträgliches Miteinander hinzubekommen, hat die Erziehung von Welpen um einiges übertroffen.

    Frag mich nicht, wie oft ich gedacht habe, ich bring sie zurück ins Tierheim. Nur Sentimentalität hat mich davon abgehalten, denn es waren die Wurfschwestern meines so jung an Krebs gestorbenen Rüden.

    @Emma89

    Sicherlich wird es solche Ausnahmen geben. Mein Idefix hätte bzw. hat solche "Übergriffe" gnadenlos bestraft.
    Wehe ich habe mal geziept beim Kämmen, war ich nicht schnell genug, hatte ich einen blutigen Finger.

    Idefix hat mühelos drei ausgewachsene Neufundländerrüden in Schach gehalten. Er war 40 cm groß und 12 kg schwer :D und hatte alle unter seiner Fuchtel.

    Ich lese hier leider bis auf einen Beitrag nur Meinungen, keine Erfahrungsberichte.

    Wer hat zu kleinen Kindern einen Welpen aufgenommen und wie ist es gelaufen?

    Wer hat zu kleinen Kindern einen Tierheimhund aufgenommen und wie war das?

    Ich kann nur von uns Berichten. Meine Kinder waren 5 und 2 1/2 Jahre alt als der 1. Neufundländerwelpe einzog.
    Gut ein Jahr später kam der 2. dazu.

    Es gab von Anfang an keine nennenswerten Probleme. Natürlich hatte ich auf alle ein Auge, ließ sie Anfangs nie allein, habe an der Beißhemmung gearbeitet und den Kindern gezeigt, wie sie den spitzen Zähnchen ausweichen können. Die 4 "Kinder" wurden zur eingeschworenen Gemeinschaft.

    Als meine Kinder 9 bzw. 6 1/2 Jahre alt waren holte ich zwei 6 jährige Neufundländerinnen, stark vernachlässigte und vermutlich auch mißhandelte Hunde, aus dem Tierheim zu uns. Trotz aller Bemühungen wurden sie nie mit den Kindern warm und ich konnte ihnen 6 lange Jahre nicht trauen, sie nie mit den Kindern allein lassen. Nein, sie fielen nicht über die Kinder her, aber sie stellten sie an die Wand, wenn ihnen etwas nicht passte. Es war permanentes Managment und harmonisches Zusammenleben sah anders aus.

    Jahre später zog Idefix als Welpe aus dem Tierheim bei uns ein. Laut Tierheim ein Schnauzermischling, was meine TÄ zu Lachsalven verleitete, denn er war Deutscher Jagdterrier-Mischling. Mit Kindern, undenkbar, schon als Welpe nicht. Alles was unter 14 war, wurde gnadenlos bekämpft. Jedenfalls hat er es versucht, gelungen ist es ihm nicht. Außer einem einmaligen Zwicker beim Nachbarskind konnten wir alles verhindern.

    Nach Idefix Tod wollten wir gern wieder einen Quotenmini aus dem Tierheim haben. Inzwischen war unser Enkelsohn geboren, der übrigens mit einem Neufundländer Junghund aufwuchs, Bedingung war also junger Hund, klein bleibend, mit kleinen Kindern kompatibel. Über 5 Monate haben wir die Tierheime in der Umgebung abgeklappert, keiner konnte, wollte uns zu einem Kleinkind einen der vermittelbaren Hunde geben. Ausnahme, die kleinen Tierheime, die Tiere aus dem Ausland hatten, denen war es anscheinend egal, Hauptsache die Hunde kommen weg. Es war nicht schön, was wir da zum Teil erfahren durften.

    Letztendlich zog Finn hier im Alter von 14 Wochen ein, echter Ups-Wurf, den es nie wieder geben wird, da seine Mutter kastriert wurde. Mit diesem Jack Russell-Mischling haben wir das große Los gezogen. Der Welpe hat sich sofort unserem Enkel angeschlossen, liebt ihn sehr, was auf Gegenseitigkeit beruht und hat auch die später geborenen Enkeltochter sofort als "sein Kind" angenommen.

    Und um das alles abzurunden, da ist ja nun auch Bruno, Neufundländer, jetzt 18 Monate alt und zweitbester Freund der beiden 4 1/2 und 1 1/2 jährigen Enkel. Allerdings ist der Braunbär noch etwas grobmotorisch, so daß wir natürlich aufpassen müssen, daß er die Kinder nicht umwirft. Aber knuddeln und spielen im liegen ist immer drin.

    Soweit meine Erfahrungen.

    Möchtest du denn von 10 Menschen gleichzeitig getadelt werden?

    Möchten ist natürlich so eine Sache, wenn aber 10 von 12 schreiben, daß ist nicht gut, was du da tust, würde ich zumindest sehr ins grübeln kommen.

    Der Hund ist da, ich hoffe er bleibt bei guter Gesundheit, ist vom Wesen unauffällig und macht der TS Freude.

    Aber dennoch fehlt mir jegliches Verständnis dafür, wie man solch eine Mischung gezielt suchen und kaufen kann.
    Das werde ich auch immer wieder in aller Deutlichkeit sagen/schreiben.

    Ne, hier geht es in erster Linie darum, wie man miteinander umgeht.
    Leider wird ja nicht moderiert.
    Und auf Neulinge wird besonders gerne drauf gehauen.

    Ich kann hier keinen "entgleisten" Beitrag lesen und Du kannst mir glauben, würde Anette-Balljunkie, die 10 Jahre im DF ist, sich solch einen Mischling vom Bauernhof kaufen, würde ich sie genauso kritisieren.

    So etwas unterstützt man einfach nicht.