Beiträge von Quebec

    Meine Rüden leiden von Morgens bis Abends.

    Sie leiden, wenn ich keine Lust habe zur Havel zu laufen und sie mal nicht schwimmen (leidender Hundeblick),
    sie leiden, wenn ich sie von wichtigen Begegnungen abrufe (leidender Hundeblick),
    sie leiden, es sind ja Rüden, wenn sie ihren Lieblingsfeind nicht verdreschen dürfen (sehr beleidigter Hundeblick),
    sie leiden, wenn ich in der Küche rumwirtschafte und sie nicht ständig was zu futtern kriegen (extrem leidender Hundeblick),
    sie leiden natürlich auch zweimal im Jahr, wenn läufige Hündinnen unterwegs sind (gieriger, lustvoller Rüdenblick).

    Das Leid hält sich aber in Grenzen, wenn es Leckerchen gibt und ist völlig vergessen, wenn die Futterschüsseln klappern.

    Tja, so geht eine "militante Tierschützerin" mit ihren Hunden um.

    Katzentier, ich grüße Dich ganz besonders lieb.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Gut, daß jeder macht was er für richtig hält?

    Sehr bedauerlich, daß jeder machen kann, was er für richtig hält und daß es Tierärzte gibt, die das noch unterstützen.

    Mir tun nur die Hunde leid, die solches erleiden und erdulden müssen, weil HH es sich leichter machen wollen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Katzentier,

    in meinen Hundekreisen (Neufundländer) gibt es nicht eine kastrierte Hündin, nicht einen kastrierten Rüden. Ich habe HH im Verein, die halten Rüde und Hündin, sind keine Züchter, es kommen keine Welpen. Wie schaffen die das bloß :schockiert: :schockiert: ?

    Außerhalb der Läufigkeit treffen wir uns regelmäßig zu Spaziergängen, auf Ausstellungen usw.. Warum gibt es keine nennenswerten Probleme?
    Weil wir unsere Hunde gut erzogen haben, weil wir uns mit den Tieren beschäftigen.

    Kommen wir nochmal auf die Kastration als Präventivmaßnahme zurück. Ich habe seit bald 20 Jahren von keinem Gebärmutterkrebs bei Hündinnen mehr gehört. Jedenfalls bei unseren Neufundländern. Ab und zu gibt es mal Streß wegen einer Scheinträchtigkeit. Aber im Großen und Ganzen werden keine gravierenden Probleme beschrieben.

    Auch ich bin der Meinung, daß die Bequemlichkeit der HH und die Kastrationsfreudigkeit mancher TA, die übergeordneten Rolle spielen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    @Katzentier

    Das kann ich voll und ganz unterschreiben.

    Warum nur kaufen sich Menschen ein Tier aus Fleisch und Blut und wollen oder können nicht mit den Funktionen eines Körpers umgehen.

    Man nimmt sich die Zeit auf Hundeplätzen zu üben, Agility, Dogdancing und was weiß ich noch zu trainieren, aber 3-5 Tage, zweimal im Jahr, die Hündin vor ungewolltem Deckakt zu schützen, daß ist zu anstrengend. Sieht ja auch keiner, kann man sich keine Bewunderung für den tollen Umgang mit Hund abholen. Da wird dann lieber der Tod einer alten Hündin als Argument gebracht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    [quote="tinisliebling

    dein argument auf körperliche unversehrtheit finde ich "komisch", da die hunde auch operiert werden, wenn sie krank sind, das ist auch ein Eingriff.

    ich denke nicht, dass hier irgendjemand will, dass es seinem Tier schlecht geht und alles bedenkliche daran setzen wird, dem Tier ein schönes Leben zu bieten.

    Und ich muss nochmal sagen:
    Ich habe meine Hündin dadurch verloren, weil sie NICHT kastriert war und meine süße will ich jetzt wegen so einem scheiß nicht auch verlieren, klar es kann passieren, muss aber nicht.

    [/quote]

    Es ist doch schon ein großer Unterschied, ob ich einen gesunden Hund operieren lasse, um ihm Körperteile zu entfernen oder ob ich einen kranken Hund operieren lasse, um ihm zu helfen.

    "Komisch" ist nur, daß Du da etwas durcheinander bringst.

    Warum tust Du so, als ob Du eine junge Hündin an den Krebs verloren hast? Deine Hündin war 14 Jahre alt. Was meinst Du wie lange sie noch gelebt hätte? Und war es nicht die Entscheidung Deines Vaters, sie nicht operieren zu lassen? Und hattest Du nicht auch geschrieben, Du hast zu lange gewartet, ihrem Leiden zu lange zu gesehen?

    Das alles ist recht "komisch".

    Gaby. Idefix und ihre schweren Jungs

    tinisliebling

    Streiten möchte ich auch nicht.

    Aber, wenn ich das richtig verstanden habe, ist Dein Hauptbeweggrund Deine Hündin kastrieren zu lassen, die Erfahrung, die Du mit der Vorgängerin gemacht hast.

    Die Hündin ist 14 Jahre alt geworden. Mit 15 wäre sie wahrscheinlich an Kreislaufversagen gestorben, denn einen Herzfehler hatte sie ja auch! Deine Hündin hatte also ein sehr langes Hundeleben.

    Deine neue junge Hündin willst Du also vor der Läufigkeit kastrieren lassen, mit allen Risiken, die ich hier nicht nochmals aufzähle.


    Und das zur Vorbeugung einer eventuellen Krebserkrankung.

    Jetzt frage ich Dich und bin gespannt auf Deine Antwort.

    Ich habe einen Rüden im Alter von 5 Jahren an Knochenkrebs verloren. Was mache ich jetzt mit seinen Nachfolgern zur Vorbeugung?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich habe einen Terriermix, Rüde, kastriert, fast 13 J. alt, 3 Neufundländer, Rüden, unkastriert, knapp 4, knapp 3 J. und 14 Mon. alt.

    Eine sichtbare Rangordnung gibt es zu Hause nicht. Keiner hat einen festen Platz, den es zu verteidigen gilt, durch die Tür rennt zu erst der, der am schnellsten gestartet ist. Erhöhte Plätze gibt es für die Neufundländer nicht. Nur Idefix, 12kg Hund, hat das Privileg auf der Couch oder dem Sessel zu liegen.

    Beim Füttern bekommt der Älteste zu erst, dann geht`s je nach Alter weiter.

    Rangeleien wegen der Rangordnung, Fehlanzeige. Der Einzige, der mal "Erziehungsmaßnahmen" ergreift ist Idefix, wenn ihm das Spiel der Neufundländer zu ruppig wird. Dann wird geknurrt, auch schon mal geschnappt. Es kommt sofort zu Beschwichtigungsgesten der Großen.

    Bei den Vorgängern der 3, auch Neufundländerrüden kam es einmal zu einer Prügelei, die ich beobachtete ohne mich einzumischen. Dann war klar, der Ältere war "Chef" und bis zu ihrem Lebensende war Ruhe.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    und das ist einer der ausschlaggebenden Gründe, weshalb ich nächstes jahr von frankfurt main nach brandenburg ziehe


    Da wirst Du dich aber umgucken, wenn Du meinst in Brandenburg können die Hunde im Dorf hinmachen wo sie wollen.

    Die Brandenburger sind da sehr eigen, sie dulden weder Pferdeäpfel noch Hundehaufen auf ihren Wegen im Ort.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Wir hatten einen gemütlichen Feiertag.

    Der Vater meiner Kinder, sprich mein Göttergatte, die 4 Jungs und ich sind morgens nach dem Kaffeetrinken zur großen Runde aufgebrochen.

    Im Wald angekommen, Hunde abgeleint, Woodynein gibt Gas, weg war er.

    Ich, na super, wenn ich das Aas kriege, heute bring ich in um.
    Das Herrchen dieses Ausbundes, Du hast die Ruhe weg und wenn ihm was passiert?
    Ich, warts ab. Ich weiß wo das Biest ist.

    Also ich, leicht erregt, dahin gestapft, wo Woodypfui sich gerade schrecklich amüsierte. In der weit und breit am meisten stinkenden, versifften Saukuhle!

    Ein strahlender, glücklicher, laut bellender, da seid ihr ja endlich, kommt doch mit rein, ist sooooo schön, voll Moder strotzender, wie eine ganze Wildschweinrotte stinkender, Woodydudreckschweinelendes!

    Schlagartig verlor ich die Lust diesen Hund zu töten. Hätte ich ja dicht an ihn ran gemußt.

    Ich, komm heute ist Vatertag, mach Deinen mißratenen "Sohn" an die Leine und ab zur Havel.

    Also wir die Jungs dort schwimmen lassen. Woody wurde langsam wieder vom Wildschwein zum Neufundländer, als der Himmel seine Schleusen öffnete.

    Die etwas unwilligen Jungs gerufen, 1/2 Stunde Fußmarsch im strömenden Regen nach Hause gelaufen und wir sahen alle gleich aus.

    Herrchen, Frauchen, 4 Jungs alle pitschenaß.

    Einen nach dem Anderen trocken gelegt, Flasche Sekt aufgemacht und mit Herrchen und Vater und Ehemensch angestoßen.

    Arthos kommt freut sich, haut Herrchen den Schädel unter den Arm und der kippt sich den Sekt ins Gesicht. Aaaaarthoooosverdammtnochmal!

    Frauchen kämpft derweil mit dem Erstickungstod, da gerade Schluck Sekt genommen und nun von Lachkrämpfen geschüttelt, kommt Sohn (30 J. alt) nach Hause. Ihn ziert ein riesiges "Veilchen".

    Dumm guck, mich nun vor Lachen kaum noch halten können, frag ich ihn was passiert wäre?

    Sagt der Vater dieses armen "Kindes", siehste doch, hat in der Nacht ´ne Hexe getroffen!

    Sohn grinst, sagt auch noch, Hexe hat ihn mit Besen verhauen.
    (Veilchen hat ihm der kleine Sohn seines Freundes mit Fußball verpaßt.)

    Nachdem ich mich von meinen Lachanfällen erholt hatte, kam die Sonne raus und es wurde doch noch ein geruhsamer Feiertag.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Genauso ist es.

    Einer unserer Hunde hat es sich auch regelmäßig, wenn ich das Haus verließ, auf der Couch gemütlich gemacht. Leider wußte ich nie, wer von den dreien es war. Also gab es "rundumgemecker".

    Bis es mir reichte und ich die Couch mit leeren Selterflaschen zu drapiert habe. Nach kurzer Zeit hat der Übeltäter es nicht mehr versucht, er hat verstanden Neufundländer haben auf der Couch nichts zu suchen.

    Mit Rangordnung hat das nichts zu tun. Couch riecht halt gut nach Herrchen und Frauchen, da macht man es sich gerne gemütlich.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs