Und HH einfach mal zu unterstellen das sie mit einer teuren OP für ihr vierbeinigen Begleiter dann völlig unmoralisch seien (siehe Zitate oben) zeigt mir nur das sich Personen, welche sich so äußern, keinerlei Respekt für ihre Mitmenschen haben. Da ist für mich das denken "die armen Menschen in Drittländern" eher unmoralisch weil ich diese Äußerung nicht als ehrlich ansehe.
Danke Agelika, für diese Worte.
Ich habe mich durch alle 21 Seiten gequält und kann nur den Kopf schütteln.
Ich empfinde keinerlei Schuldgefühle, weil es mir und meiner Familie ganz gut geht, wir uns drei Rassehunde und einen Idefix leisten und auch, wenn medizinisch erforderlich, eine Menge Geld zur Erhaltung der Lebensqualität unserer Hunde, ausgeben würden, bzw. für Idefix seit 10 Jahren tun.
Ich finde es nicht moralisch verwerflich, gut für die Lebewesen zu sorgen, für die ich Verantwortung übernommen habe.
Ich empfinde diese Fragestellung und den Vergleich mit "armen Menschen aus Drittländern", gerade von einem Hundehalter, als äußerst zynisch.
Ganz ketzerisch liegt mir auf der Zunge zu sagen bzw. jetzt zu schreiben, warum hat er zwei Hunde?
Moralisch und auch Konsequent in seinem Sinne wäre doch
1. die Anschaffungskosten
2. die Unterhaltskosten (Futter, Steuer, Versicherung, Impfungen)
3. die Zeit (Erziehung, Spiel, Spaziergänge)
an Bedürftige zu geben.
Für zwei Hunde kommen doch jährlich sicherlich 500 - 600 Euro zusammen (auch wenn man Fleisch geschenkt bekommt). Dieses Geld auf eine Lebenserwartung von 13 Jahren hoch gerechnet, ist doch eine schöne Summe.
Faktor Zeit. Erziehung, Spiel, Spaziergänge ca. 4 Std. am Tag, könnten dann in Einrichtungen wie z. B. den Suppenküchen sinnvoller und moralisch einwandfrei, bei der karitativen Arbeit verbracht werden.
Wenn, dann sollte man sich nicht an teuren Operationen moralisch entrüsten, sondern an Heimtierhaltung überhaupt, denn auch eine Meersau kostet Geld.
Und man sollte konsequent sein.
Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs