Beiträge von Quebec

    Zitat

    Was mich jetzt empört ... ausgerechnet die Tierschutzvereine bekommen das ganze Tierelend hautnah mit, AUCH bedingt durch NICHT kastrieren! Ich habe hier gerade eine Pflegehündin, die aus einer Tötung in Spanien gerettet wurde. Gleichzeitig mit ihre saßen da einige Welpen und Mutterhündinnen mit Welpen zum VERGASEN! Diese Welpen werden geboren um gleich wieder zu sterben! Ganz toll!!!
    Wieviele Strassenhunde werfen 2x im Jahr weil sie NICHT kastriert sind. Du glaubst doch nicht, daß diese Welpen eine Chance auf ein Leben haben!!!
    Wieviele hochträchtige Hündinnen bekommen ihre Welpen aus dem Bauch geschnitten (die werden dann eingeschläfert), weil diese eine Chance die Straßenhündin zu kastrieren genutzt werden muß um NOCH MEHR Tierleid zu verhindern, oder weil (wie in dem Shelter in Seattle, USA) die Welpen einfach keinen Platz hatten. Das Tierheim ist permanent brechend voll, da geht meistens NICHTS MEHR!

    Arbeite Du doch erstmal im Tierschutz und kriege hautnah all das Tierelend mit, und beschwere Dich DANN über Kastrationen ohne medizinische Indikation!!! Bitte mach es!!!!

    Ferik,
    kennst Du mich? Woher weißt Du was ich mache bzw. nicht mache?

    Laß bitte solche Äußerungen sein.

    Alles andere zum Thema Straßenhund im Ausland - Haushund in Deutschland haben ja Staffi und Murmelchen schon gesagt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Genau, Kathrin,

    ich frage mich auch, wieso bei mir nie ein Neufundländerrüde kastriert werden mußte, obwohl sie nicht decken durften.
    Alle, die Himmelhunde und die drei Jungs jetzt, leben problemlos mit uns, auch bei läufigen Hündinnen in der Nachbarschaft.

    Sicher wird es Ausnahmen geben, Rüden, die nicht mit ihrem Fortpflanzungstrieb klar kommen. Aber diese sind die Ausnahmen und nicht die Heerscharen unkastrierter und trotzdem gut gehorchender, nicht durch geknallter Rüden.

    Zitat Beardy Zoe: "Ich möchte nur mal in den Raum stellen, ob es sowohl für Rüden als auch für Hündinnen nicht auch unangenehme Folgen haben kann, wenn sie ihren naturgemäßen Geschlechtstrieb niemals ausleben dürfen und diesen immer unterdrücken müssen. Ganz schön anmaßend, oder nicht?"

    Hier wird einfach nur vermenschlicht. Haushunde sind und bleiben Tiere. Und unter Tieren ist nur die Vermehrung der stärksten untereinander vorgesehen. Die meisten Hunde kommen sehr gut damit klar, daß sie ihrem Fortpflanzungstrieb nicht nachkommen können.

    "Anmaßend" ist für mich, ein Tier, mit fadenscheinigen Ausflüchten, verstümmeln zu lassen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Klasse! Du kennst dich wirklich super aus, Respekt ;-)

    Sie haben 37 von 40 Aufgaben richtig beantwortet.


    Nun wüßte ich wirklich gern was ich falsch habe.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Was mich am meisten empört ist, daß ausgerechnet die Tierschutzvereine Kastrationen - ohne medizinische Indikation - befürworten.

    Und nicht nur befürworten, oftmals sogar bei Tieren aus ihren Tierheimen, verlangen.

    Gerade die, die sich den Tierschutz auf die Fahne geschrieben haben, fordern zum Verstoß gegen das Tierschutzgesetz auf.

    Für mich ist und bleibt Kastration ohne med. Indikation eine Verstümmelung, gleich zu setzen mit kupieren.

    Der angebliche Schutz vor Krebs ist ebenfalls für mich kein Argument. Es gibt außer den Tumoren in den Geschlechtsorganen etliche andere, z. T. weitaus gefährlichere Krebserkrankungen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Alina

    Hast Du schon mal versucht jemandem eine PN zu schicken?

    Eigentlich sollte Dir doch bekannt sein, daß nur Klubmitglieder so etwas können.

    Was stört Dich eigentlich an den Verabredungen?

    Wenn es Dich nicht interessiert, laß einfach den Thread zu.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Viele Rassehundezuchtvereine chippen inzwischen ihre Welpen.

    In Berlin und Brandenburg muß spätestens bis 2010 jeder Hund gechipt sein.

    Niemand würde das machen, wenn die Gefahr besteht, daß ein Chip in Herz oder Hirn wandern könnte.

    Wie schon beschrieben kann der Chip sich einige Zentimeter unter der Haut bewegen. Aber da er nicht in ein Blutgefäß gespritzt wird, kann er auch keine Organe erreichen.

    Einfach Blödsinn, was der Züchter erzählt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Sabrina,

    ich habe das selbe mit meiner Cindy erlebt. Sie war eine Fundkatze und beschenkte uns 6 Wochen nach ihrem Einzug mit drei reizenden Katerchen.
    Mit viel Liebe haben wir gemeinsam mit ihr die Welpen aufgezogen. Sie war eine tolle Mutter.
    Wir konnten uns natürlich nicht von den drei Jungs trennen und haben sie behalten.
    Als die Katerchen 4 Monate alt waren, änderte Cindy schlagartig ihr Verhalten. Sie ging wie eine Furie auf ihre Söhne los. Sie knurrte nur noch, griff an oder versteckte sich.
    TA, Heilpraktiker keiner wußte einen Rat, außer gebt sie oder die Kater weg., sie ist halt Einzelkatze.
    Wir wollten beides nicht.Cindy wurde kastriert, wir hofften es würde besser, außerdem wollten wir ja auch keinen Nachwuchs.
    Es wurde nicht besser, auch nicht als dann mit einem 3/4 Jahr die Katerchen kastriert wurden.
    Eines Tages kam Cindy dann nicht mehr nach Hause. Wir haben natürlich gesucht und gesucht.
    In der Nacht kam der erlösende Anruf meiner Nachbarin, sie wohnt schräg gegenüber, hatte 4 Wochen zuvor ihren Kater einschläfern lassen müssen, Cindy sei gerade durch die Katzenklappe rein marschiert, mauzte freundlich, ließ sich füttern und machte es sich auf der Couch bequem.
    Das ganze war vor 9 Jahren.
    Cindy durfte dort bleiben, fühlt sich sehr wohl, kommt uns gelegentlich besuchen und ist rund um glücklich.
    Wir sind es auch, denn so wäre es damals nicht weiter gegangen.
    Leider kann man Katzen kaum ruhig stellen, selbst Valium hatte zum Schluß bei Cindy nichts bewirkt. Bachblüten, alle möglichen Globuli deren Namen ich schon längst vergessen habe, nichts zeigte irgendeine Wirkung.
    Wenn sie in dem zu Hause, was sie sich ausgesucht hat bleiben darf, dann laß sie dort. Oder suche ihr ein neues gutes Heim. Aber laß sie gehen, sie kann nicht anders und wird Dir sonst ins Ungewisse entschwinden.

    Liebe mitfühlende Grüße Gaby

    Zitat

    Was hat das Alter des HH mit den Kontakten, Spaziergängen und dem Spielen zu tun? :???:

    Hund oder nicht Hund, ist für mich keine Frage des Alters oder der körperlichen Unversehrtheit. Artgerechte Haltung hängt von keinem dieser Faktoren ab (wie man an manchen Thread auch jüngerer HH durchaus nachvollziehen kann). Einzig die gute Unterbringung des Hundes, wenn denn doch was passiert, sollte (in jedem Alter) geregelt sein.

    Altermäßig fortgeschrittene Grüße

    Genauso sehe ich das auch. Und darf bei der Gelegenheit auch mal an die "Helfer auf vier Pfoten" erinnern. Diese Hunde werden bei behinderten und alten Menschen zu wichtigen Bestandteilen ihres Lebens.

    Für mich ist auch das Alter des Menschen kein Kriterium für Welpe oder älteren Hund. Bei beiden muß die Zukunft gesichert sein.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Tina,

    danke für Deinen ausgezeichneten Beitrag. Es ist lange her, daß ich in diesem Forum einen solch gut durchdachten und dazu noch von viel Lebensweisheit geprägten Text gelesen habe.

    Genau wie Appelschnut enthalte ich mich jeden weiteren Kommentares, denn Du hast alles gesagt.

    Lieben Gruß Gaby - auch schon etwas ältere Dame - drei Schwergewichte und ein Idefix