Unter Zucht versteht man die kontrollierte Fortpflanzung mit einem Ziel. Meistens zur genetischen Umformung oder Verstärkung gewollter beziehungsweise Unterdrückung ungewollter Eigenschaften. Um die Ziele zu erreichen, werden aus einer Population Individuen mit gewünschten Eigenschaften ausgewählt (Selektion) und gezielt gekreuzt bzw. angepaart. Weiterhin werden auf künstlichem Weg Mutationen ausgelöst oder Organismen gentechnisch modifiziert. Neue Pflanzensorten oder (nichtmenschliche) Tierrassen werden als Neuzüchtungen bezeichnet, diese unterliegen gesetzlichen Bestimmungen.
Quelle Wikipedia
Somit ist zuerst einmal der Begriff Zucht geklärt.
Wenn ich nun hingehe und zwei Hunde, die wiederrum aus zwei verscgiedenen Rassen abstammen, verpaare, wo selektiere ich gewünschte oder ungewünschte Eigenschaften. Völlig egal ob gesundheitlicher oder rassetypischer Eigenschaften, die lassen wir mal vor.
Wo ist da ein Zuchtziel?
Es ist einfach nur Vermehrung. Aus Achtlosigkeit, weil man sich etwas dazu verdienen möchte, oder unbedingt vom eigenen Hund einen Nachkommen wünscht. Mit Zucht hat das nichts zu tun.
Hier nun auch noch ein Link zu der Studie der TH-Hannover zum Thema
"Mischlinge sind gesünder als Rassehunde"
http://www.hundeinfoportal.de/magazin_forschung1.php
Auch der immer wieder kehrende Verweis auf die Erkrankungen von Rassehunden rechtfertigt für mich nicht die Vermehrung von Mischlingen. Zeigt es doch nur auf, wie schwierig es ist - trotz aller Bemühungen - gesunde Hunde zu züchten. Trotz aller Selektion bleibt immer ein Restrisiko auf Erbkrankheiten. Vielleicht gar nicht so verkehrt, zwingt es dem Menschen doch eine Portion Demut vor der Natur und ihren Gesetzen auf.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs