Liebe Friederike,
kann es sein, daß Du mit meinem Woody unterwegs warst? ![]()
Ich liebe Hunde. Habe ich das schon mal erwähnt?
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Liebe Friederike,
kann es sein, daß Du mit meinem Woody unterwegs warst? ![]()
Ich liebe Hunde. Habe ich das schon mal erwähnt?
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
ZitatDann erzählte Clarissa von Reinhardt, dass es aus "pädagogischer Sicht" sinnvoll wäre, denn so lange Kontaktliegen wie nachts könne man ja sonst nie und das würde dem Hund sehr gut tun.
Da möchte ich sie doch mal gleich zu mir einladen. Mal sehen, wie lange sie es aushält - mit drei Neufundländern - Kontaktliegen ![]()
Nein, nein und nochmals nein. Die schweren Jungs dürfen weder auf die Couch noch ins Bett. Schließlich wollen mein Mann und ich ja auch ins Bett, auf die Couch.
Idefix darf natürlich, auch die Kater. Und glaubt mir, 4 Kater und ein Idefix machen sich auch ganz schön breit ![]()
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
ZitatAlles anzeigenWobei "vom Hund verfolgt werden" doch auch immer sehr unterschiedlich zu betrachten ist.
Ich gehe jetzt mal von unseren aus.
Die sind meist da, wo wir auch sind. Das passiert ganz unauffällig, sie rennen nicht offensichtlich hinterher, sie liegen einige Minuten später einfach auch irgendwo im neuen Zimmer.
Trotzdem kann ich eben Kaffee machen gehen oder die Post reinholen und keiner bewegt sich.
Und in den Hunden bekannten "Es passiert jetzt garantiert nichts Tolles Zeiten" liegen die Herrschaften auch komplett im Haus verteilt und ich muss rufen oder suchen, falls ich einen Hund sehen möchte.
Sieht es allerdings nach Aufbruch oder Futter aus, dann habe ich ständige Anhängsel.LG
das Schnauzermädel,
das dafür gar nichts macht. Es lässt die Hunde in der Wohnung einfach nur kommentarlos leben, wenn es nicht eingreifen muss oder etwas von den Hunden möchte. Es hat auch kein Problem damit, wenn Hund mal aktiv kuscheln kommt, wenn es grade passt
Ich wollte hierzu nichts mehr schreiben, aber jetzt muß ich.
Genauso
und nicht anders, geht es bei mir zu. Ich habe ja nur "langweilige Neufundländer", aber Du, Schnauzermädel, hast Gebrauchshunde und nicht immer die "Einfachsten".
Warum geht es bei Dir auch ohne aufgesetztes "Ignorieren", Anbinden?
Vielleicht, weil Du auch nicht denkst, der Hund "überlegt", der Hund "denkt" sondern einfach nur den Hund, Hund sein läßt. Wie selbstverständlich mit ihm zusammen lebst.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Zitatund dazu noch:
http://www.vetion.de/service/print.cfm?aktuell_id=12485P.S. Ich bin froh, dass der Amtsveterinär diese Befugnis hat, denn Tierschutz geht mir über das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung und auch über das Recht auf Eigentum.
Deswegen würde ich den Amstvet nie bei seiner Arbeit behindern.
Leider hast Du versäumt den ganzen § 16 zu zitieren:
§ 16
(1) Der Aufsicht durch die zuständige Behörde unterliegen
1.
Nutztierhaltungen einschließlich Pferdehaltungen,
2.
Einrichtungen, in denen Tiere geschlachtet werden,
3.
Einrichtungen, in denen
a)
Tierversuche durchgeführt werden,
b)
Eingriffe oder Behandlungen an Tieren zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung vorgenommen werden,
c)
Eingriffe oder Behandlungen an Wirbeltieren zur Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen vorgenommen werden,
d)
Wirbeltiere zu den in § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 genannten Zwecken verwendet werden oder
e)
Wirbeltiere zu wissenschaftlichen Zwecken oder zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung getötet werden,
4.
Betriebe nach § 11 Abs. 1 Satz 1,
5.
Einrichtungen und Betriebe,
a)
die gewerbsmäßig Tiere transportieren,
b)
in denen Tiere während des Transports ernährt, gepflegt oder untergebracht werden,
6.
Zirkusbetriebe, die nicht gewerbsmäßig betrieben werden,
7.
Tierhaltungen, die auf Grund einer nach § 13 Abs. 3 erlassenen Rechtsverordnung einer Genehmigung bedürfen,
8.
Hersteller, Einführer und Inverkehrbringer von Stalleinrichtungen oder beim Schlachten verwendeter Betäubungsgeräte oder Betäubungsanlagen, soweit diese Personen eine Zulassung oder Bauartzulassung beantragt haben.
(1a) Wer nach § 11 Abs. 1 Nr. 2a und 3 Buchstabe d und § 16 Abs. 1 Nr. 6 Tiere an wechselnden Orten zur Schau stellt, hat jeden Ortswechsel spätestens beim Verlassen des bisherigen Aufenthaltsortes der zuständigen Behörde des beabsichtigten Aufenthaltsortes nach Maßgabe des Satzes 2 anzuzeigen. Für den Inhalt der Anzeige gilt § 11 Abs. 1 Satz 2 entsprechend.
Quelle: Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Das ein Privathaushalt, in dem Haustiere gehalten werden, diese Kriterien erfüllt, wäre mir neu.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Zu mir in mein Haus kommt weder der TS noch das OA. Auch der Amtsveterinär bleibt draußen. Das sind Institutionen ohne polizeiliche Befugnis.
Ich würde noch nicht einmal die Polizei ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluß in meine Räume lassen. "Gefahr im Verzug" dürften sie dann vor Gericht beweisen.
Artikel 13 des Grundgesetzes schützt die "Unverletzlichkeit der Wohnung vor staatlichen Stellen und ist nur durch Richterbeschluß aufzuheben".
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
ZitatWas ich mich immer frage:Wieso lässt man die Leute herein?
LG
das Schnauzermädel
Genau das frage ich mich auch!
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Warum können Hunde einen dann wunderbar ignorieren ? Bestrafen sie mich damit ? Das frage ich jetzt ernsthaft !!
Ne, das fragst Du jetzt nicht ernsthaft! Oder willst Du mir wirklich weiß machen, daß Hunde rational wie Menschen agieren?
Warum schickst du einen Hund auf seinen Platz, warum haust du ihm die Türe vor der Nase zu ! Sieht er einen Sinn darin ? Überlegt er, ob es wohl mit dem Hinterherlaufen zu tun hat ?? Was glaubst du ?
Gegenfrage, sieht ein Hund einen Sinn darin im Haus angebunden zu werden?
Ein Hund überlegt, so so!
Weißt Du, Staffy, auf solche Fragen, Anmerkungen, mag ich eigentlich nicht antworten.
Wer menschliche Handlungsweisen, rationales Denken in Hundeverhalten interpretiert, einem Hund also menschliche Eigenschaften andichtet, der kann von mir nicht mehr als Diskussionspartner ernst genommen werden.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Staffy, das es nicht um "meine Hunde" geht, stell Dir vor, das weiß ich.
Wenn ich des öfteren, ohne jetzt als Beispiel meine Hunde, genannt zu haben, "meine Hunde" geschrieben habe, so ist das allgemein zu betrachten. Es waren nicht explizied Idefix und die Neufundländer gemeint.
Es geht mir ganz einfach das Anbinden und das Ignorieren eines Hundes im Haushalt/Familenverband gegen den Strich und ich würde es nie tun. Ich halte von diesen Erziehungsmaßnahmen nichts.
Ignoranz bedeutet für Hunde die härteste Strafe überhaupt. Warum muß ich "meinen Hund" für etwas bestrafen, was ich selber angerichtet habe?
Hunde brauchen eine konsequente Erziehung, aber nicht über einen gewissen Zeitraum sondern dauerhaft. Sie brauchen feste Regeln, die beharrlich eingehalten werden und sie benötigen eine gewisse Stetigkeit in den Abläufen des Zusammenlebens.
Wie soll ein Hund verstehen, warum er plötzlich an der Heizung angebunden ist? Er hat doch nichts anderes gemacht, als das was er immer machte.
Wo bleibt die Anleitung wie er sich jetzt zu verhalten hat? Warum zeige ich ihm nicht durch konsequentes Tür vor der Nase zu machen, daß seine Nachlauferei nicht erwünscht ist?
Warum gebe ich ihm keine Richtung vor, wie er sich in Zukunft verhalten soll? Zeige ihm, ja jetzt ist es erwünscht, das du kommst, nein, geh, jetzt nicht.
Das braucht Zeit und macht Mühe, aber ist in meinen Augen längerfristig der bessere Weg.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Zitat Couchpotato:
Kira und Nikan werden eine Woche lang absolut ignoriert, keine Ansprache, keine Spielchen, kein Gekuschel, so als wären gar keine Hunde hier!
So steht es geschrieben!
Und dann kommst Du, Staffi, und schreibst:
Es geht nicht darum den Hund eine Woche lang 24 Stunden zu ignorieren, sondern den Hund IM HAUS öfter nicht zu beachten, bzw. Dinge zu tun, mit denen der Hund nicht rechnet und somit alte Verhaltensmuster zu unterbrechen und dem Hund zu verdeutlichen, daß ich die Entscheidungen treffe und mich nicht durch den Hund manipulieren lasse.
Wenn ich verhindern will, daß mich mein Hund manipuliert, dann erziehe ich ihn. Meine Hunde sind in meinen Tagesrythmus eingepaßt und haben gelernt, sich darauf verlassen zu können. In der Regel gehen wir immer um die gleiche Zeit raus, ich füttere um die gleiche Zeit usw. usf.
Das ist aber mein Diktat und nicht, das meiner Hunde.
Es wird zufrieden, ohne mich zu belagern, gewartet, auch wenn ich ab und zu die Zeiten nicht einhalten kann.
Nochmal Staffi:
Ich hätte aber eine Frage an die "Ignorieren ist sozialer Ausschluß" Behaupter:
Wenn ich meinen Hund rufe, er nicht kommt, mich demonstrativ ignoriert, mein Hund sich setzen soll, das Kommando aber ignoriert, muß ich mir dann Sorgen um meine Beziehung machen, grenzt der Hund mich in diesem Moment nicht sozial aus ??
Ich hoffe, diese Frage ist ironisch gemeint. Oder soll ich hier erklären, was den Unterschied zwischen Mensch und Hund ausmacht?
Aber ich merke, wir werden hier keinen gemeinsamen Nenner finden. Für mich bedeutet ignorieren Nichtachtung und anbinden oder einsperren auf kleinstem Raum Respektlosigkeit vor den Bedürfnissen eines Tieres.
Übrigens ich schleppe meine Hunde nie zum Einkaufen mit, folglich sind sie auch nie im Auto eingesperrt.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Terry, das was Du beschreibst kenne ich auch von allen meinen jungen Neufundländern. Auch sie wollen immer und überall dabei sein, haben Angst etwas zu verpassen, rennen beim kleinsten Geräusch zum Gartenzaun, finden mal eben gerade für 10 Minuten Ruhe.
Und das tut keinem Welpen/Junghund gut. Bei Dir war es ein Gitter, das die Ruhe brachte. Bei mir war ich es. Ich habe mir meine Arbeit so eingeteilt, daß ich am Schreibtisch sitzen konnte, den jungen Hund neben mir und einfach mit Blicken, Stimme und auch Körpersprache für Ruhe gesorgt habe.
Es klappte auch wunderbar, wenn ich mich nur mit einem Buch hingesetzt habe, den Jungspund zu meinen Füßen und bald konnte man wohliges Schnarchen hören.
Heute ist das alles so selbstverständlich, nach der großen Morgenrunde, dem kleinen Frühstück, sucht sich jeder seinen Platz und es ist mindestens 2 Stunden nichts von meinen Jungs zu sehen.
Da kann ich auch durchs Haus laufen, hier was machen, dort rumkramen, selbst der Staubsauger scheucht sie nicht auf.
Nehme ich dann aber gegen 13.00 Uhr die Leine und Hälsbänder vom Haken, kann man 3 schwere Jungs und einen Idefix zum Gartentor flitzen sehen, denn Hurra, jetzt ist Spaziergang, Spiel und Spaß angesagt.
Das ist jetzt meine Beschreibung, wie es bei uns zu Hause aussieht.
Ich kenne aber auch von Neufundländern das genaue Gegenteil. Hunde, die ihr Frauchen nicht alleine auf die Toilette lassen, die jeden aber auch jeden Schritt begleiten. Die permanent vor den Füßen stehen, einfach nicht in der Lage sind zur Ruhe zu kommen. Kontrollfreaks hoch drei. Ein arbeiten mit den Hunden ist schier unmöglich. Sie sind nicht in der Lage auch nur mal zwei Minuten still zu sitzen oder zu liegen. Hunde, die aufspringen, wenn man sich an der Nase kratzt.
Nun versucht mal so einen dreijährigen Rüden, der je nach Größe 70 kg wiegen kann, in eine Box zu sperren oder an einem Heizkörper anzubinden (der Klempner wird sich über den neuen Auftrag freuen).
Was bleibt mir also übrig? Ich kann nur mein Verhalten ändern. Ich muß für Ruhe sorgen und das geht nur, wenn ich mich zunächst um den Hund kümmere und eben nicht ignoriere.
Und dazu benutze ich meine Stimme, meine Körpersprache und meine Augen. Damit kann ich einen Hund sehr gut "fixieren". Das braucht aber Zeit und eben Einsatz am Hund.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs