Beiträge von Quebec

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    Aber Kommandos sind bei mir keine Erziehung. Es sind Tricks, die ich ausgeführt haben möchte, die aber eigentlich von Punkt der Erziehung her, egal sind. Mein Hund muß kein "sitz" können oder ausfühen, um mich im Alltag zu begleiten. Ob der an einer Straße sitzt oder steht, ist im Grunde egal. Mein Hund braucht das Kommando "sitz" so dringend, wie das Kommando "Rolle" oder "Gibt Pfote".

    Kathrin, so ist es. Es macht nämlich einen gewaltigen Unterschied, ob ich erziehe oer ausbilde.

    Bei der Erziehung lobe ich nicht jedes Befolgen eines Hörzeichens, geschweige denn, daß ich Leckerchen gebe (ich gebe generell keine). Erziehung beruht darauf, daß der Hund lernt - nein - ich knabbere nicht die Möbel an - und beim erneuten Ansatz heißt es - laß es - und siehe da, er hat verstanden. Ob es das - raus aus der Küche ist - oder das - steh - am Straßenrand usw. usf. Nichtbefolgen wird durch verbale Aktion bestraft. Auch das Freilaufen im Umkreis von ca. 10 m ist Erziehung und durch die Bindung an den Halter zu erreichen. Meine Hunde lassen mich nie aus den Augen. All das, was ich auch unter der Rubrik "Benimm" oder auch sozialverträgliches Verhalten (für die Wortklauberer) verstehe, ist für mich Erziehung und keine Konditionierung.

    Ausbildung beginnt für mich z. B. beim - Sitz und bleib - beim - Fuß (offline)- das - auf dem Platz liegen bleiben - obwohl dahinten das Objekt der Begierde auftaucht. Ausbildung ist auch in meinem speziellen Fall das gezielte Bringen von Dingen aus oder ins Wasser (Wasserarbeit). Hier wird jede erfolgreich absolvierte Leistung gelobt, mißglücktes wird wiederholt, nicht ge- oder bestraft. Bei der Ausbildung konditioniere ich den Hund auf Leistungen, die ich erbracht sehen möchte. Ob das nun über Leckerchen, Clicker oder beides, geschieht, ist mir egal. Ich verwende weder den Clicker, noch gibt es bei mir Leckerchen.

    In beidem Erziehung und Ausbildung möchte ich die Aufmerksamkeit meiner Hunde haben, aber nicht, weil ich sie durch Geräusche - Pawlow läßt grüßen - oder durch Leckerchen konditioniere.

    Im übrigen Leben und in unserer Mensch/Hund-Beziehung lasse ich meinen Hunden alle Freiheiten, außer der, sich und andere zu gefährden.
    Sie können und dürfen ihre Entscheidungen treffen, sie können und dürfen auch "hündische Angelegenheiten" alleine regeln und klären. Das alles zwar unter meiner Aufsicht aber auch begleitet von dem Respekt, den ich als "Respektler" meinen Hunden entgegenbringe, aber auch einfordere.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    kosta72 Wenn einer, wie Du schreibst, soviele vesrschiedene Rassen und auch Mischlinge anbietet, dann ist es einer dieser Hundehändler. Und im Inserat kann man schreiben was man will.
    Den Käufern werden selbstgemachte VDH-Ahnentafeln gegeben oder sie werden darauf vertröstet, daß diese nachgeliefert werden.

    chucky1 Und wer kontrolliert den Zwinger? Wer macht die Wurfabnahme? Wer schaut, ob mit Welpen und Hündin alles in Ordnung ist?
    Machst natürlich auch alles Du. Genauso, wie Du ohne mit der Wimper zu zucken behauptest, Du züchtest nur gesunde Hunde.

    Jeder VDH-Züchter würde mit Freuden zu Dir "in die Lehre" gehen, wenn er dann in Zukunft nur gesunde Hunde hätte.

    Nicht TanNoz versteht nichts von der Materie, sondern Du. Aber Deine Auslassungen wundern mich nicht weiter, sind es doch die üblichen, mit Ignoranz für alle seriössen Zuchtmaßnahmen behafteten Aussagen, der Vermehrer.

    Ob Du nun alle 3 - 4 Jahre einen Wurf hast oder 3 - 4 mal im Jahr, Du trägst nichts zur Verbesserung der Rasse bei.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Wir sind seit 18 Jahren Hobbyzüchter und nicht in einem Verband. Wir wollten damals dem VDH beitreten, aber es gab da soviele blödsinnige Auflagen und Bestimmungen, das wir es nicht getan haben.

    Ja, leider gibt es solche blödsinnigen Bestimmungen, wie

    Züchterseminar besuchen

    Zwingerabnahme vor Zuchtbeginn

    Zwingerkontrollen während der Zucht

    HD/ED-Untersuchungen, Herz- und Augenuntersuchungen usw. usf.

    Zuchtzulassungsprüfung/Körung/Ausstellungen

    Wurfabnahme durch den Zuchtwart, Kontrolle der Welpen und der Hündin

    Kontrolle des Zwingerbuches auf die Dokumentation der Entwicklung der Welpen, auf Wurmkureneintrag und Impfung

    usw. usf.

    All´ diesen Blödsinn braucht ein Hobbyzüchter oder einer der sogenannten Dissidenz natürlich nicht. Weil mit seinem unendlichen Wissen und seiner vorbildlichen Aufzucht, braucht er das alles nicht und muß auch nicht kontrolliert werden. Beim ihm werden ja auch nur gesunde Hunde geboren. Da wird die Genetik außer Kraft gesetzt.

    Die kranken Hunde kommen alle aus dem VDH, wie selbstverständlich auch die unseriösen Züchter.

    Und wir nehmen jetzt alle unsere Taschen und gehen los, weil, im Himmel ist gerade Jahrmarkt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Und das ist nicht die Art, wie ich mit Hunden umgehen möchte.

    Das brauchst Du ja auch nicht, keiner verlangt das.

    Aber was Du dringend brauchst ist die Einsicht, daß es HH gibt, die nach anderen Methoden erziehen.

    Und was ich verlange ist, diese Tatsache ganz einfach zu respektieren.

    Ich glaube nicht, das Staffy, Terry und ich selbst uns hier rechtfertigen müssen. Diese Art des Umganges mit dem Hund funktioniert. Glaub es oder laß es.

    Deine Gebetsmühlenartig wiederholten Widerlegungversuche ändern daran nichts. Genauso wenig wie Deine Beispiele, die ja nun wirklich nicht repräsentativ für 5,3 Millionen Hunde in Deutschland sind.

    Gaby, die sich weder auf ihre Hunde schmeißt, noch sie anbrüllt und die trotzdem wissen, was "laß es" bedeutet, Idefix und ihre schweren Jungs

    Den mußte ich jetzt mal im Ganzen zitieren.

    Gegenangebot? Keines, Staffy.

    Jetzt weiß ich aber endlich wie ich meine Hunde erziehe. Ich bin ein Respektler (was ein Wort :D ), der aber auch konditioniert. Nämlich nach der alt bewährten probanten Konditionierung, die da nichts anderes heißt als - lernen durch Bestrafung/Belohnung (ohne Schläge/ohne Leckerchen).

    Ich verfolge nun seit Anbeginn diesen ganzen Thread und kann mich nur wundern mit welcher Verbissenheit hier von einigen um bestimmte Begriffe gerungen wird.
    Mir tun die Hunde leid, wenn sie auch nur annähernd so verbissen erzogen, Verzeihung, konditioniert werden.
    Wo ist das altmodische Bauchgefühl geblieben?
    Ein ganz einfaches, daß erlaube ich, daß will ich nicht?
    Haben wir Lebewesen an der Leine mit sämtlichen Unzulänglichkeiten, wie wir sie selbst aufbieten?
    Kann man nicht mal mit Lachen sagen, tut mit leid, daß mein Hund im Wege stand und der Jogger Fahrradfahrer oder wer auch immer einen Bogen machen mußte?
    Nein, es muß alles rein wissenschaftlich behandelt werden, stundenlang analysiert, warum hat er das jetzt getan, habe ich versagt oder ist der Hund gestört.
    Habt ihr eigentlich noch Freude am Hund oder nur noch am diskutieren über die verschiedenen Erziehungsmethoden und deren Auslegung?

    So, nun dürft ihr mich in der Luft zerreissen oder mir mal wieder erklären, daß ja bei meinen Hunden alles anders ist, weil ich ja keine Ahnung von triebigen oder jagdbegeisterten Hunden habe.

    Staffy, von mir gibt es einen dicken grünen Bömmel.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    im abgabevertrag steht: die übernehmerin wird mit aushändigung des tieres eigentümer mit allen rechten und pflichten.

    Dieser Satz ist der entscheidende.

    Eigentum bedeutet die uneingeschränkte Verfügungsgewalt auf rechtlicher Grundlage.

    Niemand kann Dich zwingen den Hund kastrieren zu lassen, wenn Du das nicht willst.

    Ich würde ohne Täuschungsmanöver die ganze Sache auf mich zu kommen lassen, die Kastration verweigern. Soll Dich doch das Tierheim verklagen, dafür ist doch gar kein Geld da, der Richter hat sich nach dem Tierschutzgesetzt zu richten und danach ist Kastration nur aus bestimmten Gründen zulässig. Diese sind bei Dir nicht gegeben.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Der HH hatte doch Erfahrung - seit Jahren einen Mischling - und Ernst gemeint hat er es ja auch. Oder meinst Du esr hat aus Spaß 1500.-- Euro ausgegeben.

    Wie schnell ein Mensch überfordert ist, kann man bei den Kontakten, wo der Käufer sich auf einen Welpen freut, also bester Stimmung ist, nicht erkennen.
    Da gehört schon etwas mehr dazu.

    Überforderung zeigt sich doch erst im Alltag und den serlesbt weder der Züchter, noch der Tierschutz.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Auch ein Züchter stellt Fragen über Fragen. Und er wird Antworten erhalten, die ihm gefallen.

    Genauso wenig wie die Tierschutzleute, kann ein Züchter einem Menschen hinter die Stirn sehen.

    Bei desn Nachkontrollen, sofern sie dann überhaupt statt finden, wird nur auf das Umfeld und auf den Pflegezustand des Hundes geachtet. Ob Halter und Hund ein Team sind, wird nicht kontrolliert.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    ich kann verstehen, dass es Menschen gibt die einfach eine bestimmte Rasse lieben und diese aus Leidenschaft züchten. Nur muss ich aus einem Beispiel aus meinem Bekanntenkreis leider sagen, dass ich nur in den seltensten Fällen für eine anschaffung eines Hundes vom Züchter bin...
    Ein Kollege hat seid Jahren einen Mischling, meinte dann sich aus Prestige einen Retriever für 1500 € beim Züchter holen zu müssen um dann festzustellen, dass er a) mit 2 Hunden überfordert war und b) er dem Bewegungstrieb des Hundes nicht gerecht werden konnte...Hund wieder abgegeben...und vorher hat er immer angegeben, mein Bruno von der hohen Heide, sein Vater war ein Champion, bla bla bla :roll:

    Klar kann da der Züchter nichts für, aber ich kenne einfach viele Leute die sich einen Rassehund als Prestigeobjekt holen und dann total überfordert sind, weil sie eigentlich keinen Plan von Hunden haben.

    Und ich kenne Leute, die haben sich Hunde aus dem Tierheim geholt und kommen damit auch nicht klar. Die Hunde gingen wieder zurück.

    Wer nicht mit Hunden umgehen kann, wird es weder mit einem Mix noch mit einem Rassehund können.

    Was hat jetzt aber Deine Einlassung mit der Zucht von Rassehunden zu tun?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs