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Solange Hunderttausende an hilfesuchenden Hunden aller Rassen und Alter auf der Suche nach einer neuen Familie und in den Tierheimen sind, fällt es mir zugegebenermaßen sehr schwer, die Zucht von Hunden zu akzeptieren.
Auch mir stößt dieser Satz sauer auf.
Ich habe einmal in das Berliner Tierheim geguckt. Von 70 online gestellten Hunden, die ein neues zu Hause suchen, sind 8 reinrassig.
Alle anderen sind Mixe vom Kangal über den Labrador bis zum Terrier.
Da stellt sich doch sicher nicht nur mir die Frage, was soll das Anprangern der geplanten, verantwortungsvollen Hundezucht?
Ist die Bemerkung "man kenne nur 2 gute Züchter" etwa ein Werturteil?
Es gibt 338 FCI anerkannte Hunderassen und zigtausende verantwortungsvolle Züchter von Rassehunden, folglich sollte man solche Bemerkungen unterlassen.
Es ist legitim und wichtig für Hunde aus dem Tierschutz zu werben, es ist auch richtig darauf aufmerksam zu machen, daß es auch dort schwarze Schafe gibt.
Es ist auch richtig auf die "Vermehrerhunde" und "Billigimporte" hinzuweisen, davor zu warnen.
Das sollte aber sachlich, nicht polarisierend und polemisch erfolgen.
Auf die Frage, woher meine Hunde sind, die Neufundländer aus VDH/FCI Zucht. Von ausgewählten Züchtern und Elterntieren. Idefix, mein Terrier-Mix, ist aus dem Tierheim.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Ich habe schon besseres gelesen.