Beiträge von Quebec

    Meine vier Jungs haben eine Kiste mit Spielzeug zur Selbstbedienung. Ab und zu wird da was rausgeholt, rumgeschmissen, gezerkelt oder benagt.

    Abends darf ich dann - mit Idefix Hilfe - einsammeln und in die Kiste packen.

    Sie nerven mich nicht mit ihrem Spielzeug, also dürfen sie es selbst "verwalten". :D :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hier ein interessanter und aufklärender Bericht über Herzkrankheiten beim Hund:

    http://de.merial.com/PDF/Enacard_Hund_Herzprobleme.pdf


    Idefix, mein Terrier-Mix, ist mir im Alter von 3 Jahren "umgefallen". Er war einfach und schlicht ohnmächtig.

    Beim TA wurde ein vergrößertes Herz festgestellt. Sein Herz hatte die Größe einer Männerfaust ( bei einem 12kg Hund!), war eckig wie ein Pflasterstein und lag auf dem Brustkorb auf.

    Er bekam ACE-Hemmer (Fortecor) und ein Herzstärkungs-, Anregungsmittel (Lanitop). Bereits nach einem Jahr war sein Herz deutlich kleiner geworden, die HF fast im Normalbereich. Die Medikamente muß er allerdings Zeit seines Lebens nehmen.

    Die Prognose der TÄ war nicht gut. Daher habe ich mich entschlossen, Idefix Hund sein, ihn rennen, toben, spielen zu lassen. Lieber wollte ich, daß der junge Hund im Spiel stirbt, als daß er sich nur noch gebremst durch´s Leben schleppt.

    Das ist nun über 11 Jahre her. Am 1. Juni haben wir seinen 14. Geburtstag gefeiert. Wir haben inzwischen zwei Krebsoperationen und zwei akute Bauchspeicheldrüsenentzündungen überstanden.

    Es gibt also immer Hoffnung.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Was auch geschrieben wurde: zum knurren, damit Hund es als Warnung versteht, gehört mehr. Z.B. "einfrieren" des Körpers, fixieren mit Blicken. Das ist letztlich auch "Hund nachmachen". Damit macht man sich dann vermutlich auch lächerlich?!


    Nein damit macht man sich nicht lächerlich und das ist kein Nachahmen des Hundes, sondern menschliche nonverbale Kommunikation.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nonverbale_Kommunikation

    http://de.wikipedia.org/wiki/Blickkontakt

    Zitat

    Besser auf Menschenart mit den Armen fuchteln, laut werden, am Hund rumrucken, ......

    Ich wußte gar nicht, daß das "Menschenart" ist. Ich war bis jetzt der Meinung, daß solch ein agieren Überforderung und Hilflosigkeit ausdrückt.
    Souveränität ist für mich "Menschenart" und ein souveräner Mensch benimmt sich nicht derart.

    Zitat

    Ich verstehe immer noch nicht, wo das Problem beim knurren ist, warum sich einige so vehement dagegen aussprechen. Ist es der Punkt, dass die Gegner meinen, man versucht krampfhaft Hund zu sein, was man eh nie wirklich erreichen kann?

    Wie Du schon schreibst - .....man versucht krampfhaft Hund zu sein, was man eh nie wirklich erreichen kann....- und darum ist es für mich einfach nur "den Hund nach äffen".

    Ich habe kein Problem mit dem Hund anknurren. Mir ist das völlig egal, ob Du deinen Hund anknurrst oder ihm das Ave Maria vorsingst.

    Ich lehne es für mich vehement ab, meine Hunde anzuknurren. Ich spreche mit ihnen, verbal mit menschlicher Lautsprache oder nonverbal mit Körpersprache und Blickkontakt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Nach meiner Erfahrung gibt es diese 100%-Garantie aber in der Realität nicht (ich habe "Profis" erlebt, die geradezu explodiert sind, weil ein Hund sich nicht ihren Erwartungen entsprechend verhalten hat). Und solche "Profis" sind für mich, entschuldigt bitte, "pfui bäh".


    Nicht mit ganz solch drastischen Worten wie Silke :D , aber auch ich finde Deine Aussagen der Realität entsprechend und halte Dich somit überhaupt nicht für "bescheuert".

    Mach weiter so :gut:

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat


    Zitat:
    Solange Hunderttausende an hilfesuchenden Hunden aller Rassen und Alter auf der Suche nach einer neuen Familie und in den Tierheimen sind, fällt es mir zugegebenermaßen sehr schwer, die Zucht von Hunden zu akzeptieren.

    Auch mir stößt dieser Satz sauer auf.

    Ich habe einmal in das Berliner Tierheim geguckt. Von 70 online gestellten Hunden, die ein neues zu Hause suchen, sind 8 reinrassig.
    Alle anderen sind Mixe vom Kangal über den Labrador bis zum Terrier.

    Da stellt sich doch sicher nicht nur mir die Frage, was soll das Anprangern der geplanten, verantwortungsvollen Hundezucht?

    Ist die Bemerkung "man kenne nur 2 gute Züchter" etwa ein Werturteil?

    Es gibt 338 FCI anerkannte Hunderassen und zigtausende verantwortungsvolle Züchter von Rassehunden, folglich sollte man solche Bemerkungen unterlassen.

    Es ist legitim und wichtig für Hunde aus dem Tierschutz zu werben, es ist auch richtig darauf aufmerksam zu machen, daß es auch dort schwarze Schafe gibt.
    Es ist auch richtig auf die "Vermehrerhunde" und "Billigimporte" hinzuweisen, davor zu warnen.
    Das sollte aber sachlich, nicht polarisierend und polemisch erfolgen.

    Auf die Frage, woher meine Hunde sind, die Neufundländer aus VDH/FCI Zucht. Von ausgewählten Züchtern und Elterntieren. Idefix, mein Terrier-Mix, ist aus dem Tierheim.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
    Ich habe schon besseres gelesen.

    [quote="brush"]Ich persönlich knurre meine Hunde nicht an, hätte wohl auch wenig Sinn.
    Mag sein, dass das bei einem Welpen funktioniert bzw. einem Hund der das von Welpenalter an gewohnt ist.

    Ih sehe das eher so:
    Ich habe die Sprache meiner Hunde gelernt, damit ich sie verstehe. Im Gegenzug dazu haben meine Hunde meine Sprache gelernt, um mich zu verstehen.
    Und ich meine damit nicht Kommandos, sondern generell mein Verhalten. Meine Hunde fühlen sich nicht bedroht, wenn ich mich über sie beuge, wissen dass es Zuneigung ist wenn ich sie umarme usw.
    Das haben sie einfach gelernt, weil Hunde eben gut beobachten.
    Damit ist es aus meiner Sicht unnötig, mich hündisch zu verhalten. Sie verhalten sich ja auch nicht menschlich, und ich habe gelernt sie zu verstehen ;)[/quote

    :gut: :gut: So sehen ich und meine Hunde das auch. ;)

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ja, natürlich würde sich mein Horizont erweitern, nämlich um die Erkenntnis daß meine Hunde absolut nicht verstehen würden, was ich nun eigentlich von ihnen erwarte.

    Ich möchte aber meine Hunde nicht verunsichern, ich möchte der verlässliche Partner sein, der ich ihnen seit ihrem Einzug bei mir, bin.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Mit Sicherheit werde ich es nicht probieren, auch meine Neugierde hält sich sehr in Grenzen.

    Denn, ich bin immer noch kein Hund, ich knurre nicht, ich belle nicht, ich beiße weder im Spiel, noch im Ärger meine Hunde.

    Ich werde mich weiterhin der Sprache bedienen, die ich als Mensch gelernt habe und die beinhaltet nun mal Worte und nicht unartikulierte Laute.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Meine Viecher wuerden mich bestimmt anstarren a la "Jetzt isse ganz durchgeknallt, die Alte"

    So isses, Idefix würde sich schlapp lachen und die schweren Jungs würden denken "jetzt hat se nicht mehr alle Tassen im Schrank" :lachtot:

    Gaby, Idefix und ihre schwere Jungs

    Zitat

    Meiner zeigt dann typische Unterwerfungsgesten mit Pföteln und übertriebenem Gehabe. Das ist ganz witzig und interessant, so kann man sehen, ob der Hund grob wird oder ob einen respektiert und auf die nette Weise fragt, ob er das Spieli haben kann ups

    Bei mir reicht ein menschliches "Nein oder Laß das". Das wird von meinen Hunden respektiert und befolgt.

    Geknurrt wird bei uns auch nur beim Zergeln :D da aber laut und ausgiebig. Da erwarte und verlange ich weder Respekt noch Gehorsam, geschweige denn Unterwerfungsgesten.

    Es gibt für meine Rüden auch keinen Grund mir gegenüber Unterwürfigkeit zu zeigen. Wozu soll das gut sein?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs