Beiträge von Quebec

    Man kann auf verschiedene Arten seinen Hund erziehen und ich denke, dass die TE gemeint hat, dass sie ihren Hund nicht so erzieht wie es die meisten Leute tun mit den ganzen Hundeschulkommandos, sondern eben anders. Sie hat nur fälschlicherweise geschrieben ,dass sie ihn nicht erzieht, hat aber damit gemeint, dass sie ihrem Hund nicht das alles beibringt was einem in der Hundeschule gezeigt wird. Viele Leute meinen der Hund wird durch den Besuch einer Hundeschule erzogen, dem ist aber i.d.R. nicht so.

    Ich hoffe, es wurde verstanden was ich jetzt versucht habe zu erklären.

    Sie ist ein er, Namens René :klugscheisser:

    Das Foto von MN, das ich eingestellt habe, ist ein schönes Beispiel dafür. Im Film wird behauptet, dass sie mit purer Präsenz und "Kommunikation" arbeitet, aber bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass es eben doch über ein Illusion Collar läuft, mit dem dem Hund die Halsschlagadern und der Brust-Zungenbeinmuskel abgedrückt wird, wenn er sich falsch verhält.

    Darüber hinaus arbeitet sie mit extremen Zischlauten. Das hat bei einem Hund, den ich kenne, dazu geführt, daß er sich weigerte den Wald mit zwitschernden Vögel zu betreten. Er fürchtete sich und es hat lange gedauert bis sich das besserte. Unwohlsein zeigt er immer noch.

    Das funktioniert bei Tamy auch sehr gut. Je ruhiger ich mich verhalte, desto ruhiger verhält sich meine Hündin.

    Das ist doch bei fast allen Hunden so. Sie sind nun mal äußerst empfänglich für unsere Stimmungen und reagieren entsprechend.

    Ich lese nun schon eine ganze Weile mit und eine Frage brennt mir immer mehr unter den Nägeln:

    Ist das bei euch wirklich so ein Thema?

    Mich würde wirklich interessieren wie oft euch solche "fremder Hund springt mich an" oder "ich muss meinen Hund verteidigen" Situationen passieren.

    Einmal in der Woche? Im Monat? Im Jahr?

    Täglich! Vom Foxl-Mischling meiner Nachbarin, aber Klein-Ronja darf das bei mir, sie kommt eh nur bis zum Knie :D

    Ich selbst bin drei - viermal von großen Hunden im Auslaufgebiet angesprungen worden. Von einer Dogge, da hatte ich zum Glück einen dicken Baum im Kreuz und wurde nicht umgeworfen, bei den anderen Labrador und Mischlingen in Labradorgröße habe ich mein Knie angezogen. Nein, nicht getreten, nicht geschlagen, nur das Knie zu meinem Schutz hoch und "ab" gebrüllt.

    Meine Hunde sind keine typischen "Opfer". Bei den Neufundländern hat es sich eigentlich jeder Hund überlegt, ob sich da ein Angriff lohnen würde. Einzige Ausnahme, Arthos. Er wurde mir als Welpe und als Junghund von Golden Retrievern verprügelt. Folge, als er erwachsen war, wollte er seinerseits jeden blonden langhaarigen Hund vermöbeln. Also mußte ich diese vor ihm schützen. Alle anderen Welpen hatten mindestens einen erwachsenen Neufundländer an ihrer Seite, waren nie in Gefahr.

    Meine Quotenminis Idefix und Finn waren bzw. sind mit Neufundländern unterwegs und daher auch bestens geschützt.

    Tatsächlich ist es so, daß ich eher Fremdhunde, Hütehunde, die meine hüten wollten, oder Kleinhunde, die von meinen umgerannt werden könnten, schützen muß.