Zitateins erschließt sich mir bis heute nicht: in berlin gibt es unglaublich viel wald und park für so eine große stadt - zumindest im westteil, den ostteil kenne ich nicht gut genug. und nur ein kleiner teil davon ist für hunde für freilauf zugelassen. warum müssen also die größten hundehasser und leute, die vor hunden massiv angst haben, genau da laufen, wenn ein paar hundert meter weiter hunde an der leine geführt werden müssen?
Genau wie Cjal kann ich diese Leute auch nicht verstehen.
Der Spandauer Stadtforst ist 1600 ha groß, davon sind 20 ha Hundeauslaufgebiet und dennoch muß ich vor Joggern, Radfahrern und Nordic-Walkern ständig ins Gebüsch springen.
Radfahrer überholen dich mit einem Affenzahn - natürlich ohne sich bemerkbar zu machen - , daß du vor Schreck fast in die Knie gehst. Jogger und natürlich meine heißgeliebten Stockenten - die hört man wenigsten schon kilometerweit - können prinzipiell nur in 4er oder 5er Reihe laufen.
Wehe du drückst dich mit deinen Hunden nicht schnell genug ins Gebüsch, böse Blicke sind noch das harmloseste. Bei 20 Begegnungen höre ich vielleicht einmal ein "Danke" für´s Platz machen.
Sicher ist es nicht schön, wenn Hunde Kinder, überhaupt Menschen, grundlos anbellen und bedrängen. Aber sind wir HH wirklich die Einzigen die Rücksicht nehmen müssen? Dürfen alle anderen sich wie die sprichwörtliche Axt im Wald aufführen?
Mittlerweile habe ich die Lust verloren, die ewig Rücksichtsvolle zu sein. Ich rufe nur noch meine Hunde zu mir und weiche nicht mehr aus.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs