Beiträge von Quebec

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    Theoretisch wäre man ab 3 Würfen im Jahr gewerbsmäßiger Züchter und vom Amtsvet überwacht und mit der Pflicht einen Sachkundenachweis abzulegen..

    Stimmt so nicht.

    Quelle:

    http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__11.html

    http://www.landkreis-leer.de/media/custom/58_589_1.PDF

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    So wie Du es unscharf formuliert hast, kann dem keiner widersprechen. Aber was soll man unter "alles, viel und möglichst" verstehen? Und wenn ich Dich recht verstehe, meinst Du, dass nur der VDH das im Griff hat.
    LG Appelschnut

    Appelschnut - Ruth, hier für Dich der ganze § 11b


    § 11b
    (1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der Nachzucht, den bio- oder gentechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.
    (2) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei den Nachkommen

    a)
    mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen auftreten oder
    b)
    jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder
    c)
    deren Haltung nur unter Bedingungen möglich ist, die bei ihnen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führen.

    (3) Die zuständige Behörde kann das Unfruchtbarmachen von Wirbeltieren anordnen, wenn damit gerechnet werden muss, dass deren Nachkommen Störungen oder Veränderungen im Sinne des Absatzes 1 oder 2 zeigen.
    (4) Die Absätze 1, 2 und 3 gelten nicht für durch Züchtung oder bio- oder gentechnische Maßnahmen veränderte Wirbeltiere, die für wissenschaftliche Zwecke notwendig sind.
    (5) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

    1.
    die erblich bedingten Veränderungen und Verhaltensstörungen nach den Absätzen 1 und 2 näher zu bestimmen,
    2.
    das Züchten mit Wirbeltieren bestimmter Arten, Rassen und Linien zu verbieten oder zu beschränken, wenn dieses Züchten zu Verstößen gegen die Absätze 1 und 2 führen kann.

    Und jetzt hätte ich gerne erklärt, wie das bei einem sogenannten Hobbyzüchter, der eben nicht die entsprechenden Untersuchungen, die solche Erbkrankheiten verhindern, bei seinen Hunden, den Ahnen und den Geschwistern nachvollziehen kann, klappen soll.

    Selbst bei Züchtern, die alles was der heutige Wissensstand her gibt, untersuchen lassen, fallen kranke Tiere. Es ist nicht zu vermeiden, aber es wird alles was man heute tun kann, dagegen getan.

    Und nun erzähle mir einer noch etwas von liebevoller Hobbyzucht. Was ist "liebevoll" daran, mit der Gesundheit von Tieren, russisches Roulett zu spielen?

    Mag mich wieder jemand "engstirnig" nennen, ich bleibe dabei. Wer außerhalb jeder Zuchtkontrolle Hunde in die Welt setzt, ist für mich ein Vermehrer.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Habe ich doch geschrieben, wie die Welpenflut meiner Meinung nach eingedämmt werden könnte.

    Aber so lange jeder seine Hündin belegen lassen darf und selbst Schäferhundwelpen in einer Mietwohnung groß zieht, dieses noch von Welpenkäufern als "liebevolle Aufzucht" deklariert wird, wird sich halt nichts ändern.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Wuerde ich auch nicht.....da wuerdfe doch nur nach etwas gesucht werden das man zerreissen kann.....


    Möchtest Du hier nur die Stimmung anheizen oder was sollen diese Unterstellungen.

    Es gibt HH, die sind durch aus an der Zucht und Entwicklung einer Hunderasse interessiert. Die vielleicht auch neue Wege gehen möchten oder auch nur etwas dazu lernen wollen.

    Zum eigentlichen Thema.

    Es müßte gesetzlich geregelt werden, daß jeder der ohne Verband/Verein züchten möchte, oder einen Ups-Wurf hat, das beim Veterinäramt anmelden muß.

    Es müßte, ähnlich wie bei der Papageienzucht, ein Bestandsbuch geführt werden, in dem aufgeführt wird, wo jeder Welpe hin gegangen ist. Namen, Adresse der Käufer. Kontrolle der Zuchtstätte und der Hündin ebenfalls durch die Amtsveterinäre.

    Alleine das würde schon viele abschrecken, mal ebenso die eigene Hündin decken zu lassen.

    Bei Zuwiderhandlungen gibt es empfindliche Geldstrafen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Nein, das ist kein Fakt. Das ist lediglich Deine (mit Verlaub engstirnige) Ansicht.

    Ich finde man sollte sich sehr genau überlegen welche Rasse man sich anschaffen möchte, sich über die Rasse, Züchter und Zuchtverbände informieren und DANN entscheiden von wo man sich am besten einen Hund holt.

    Pauschal den VDH zum empfehlen ist sicher nicht richtig!

    Aber Argumente in diese Richtung werden ja hier anscheinend von den VDH Fans (sorry, aber genau so kommts rüber) schlichtweg überlesen. Anstatt dessen reitet man auf einem einzelnen hier nicht näher bekannten Züchter rum, über den die Person ja anscheinend sowieso keine weiteren Informationen preisgeben will.

    Nein, Du bekommst von mir keine Erlaubnis mich engstirnig zu nennen.

    Ich gebe hier, genau wie Du, meine Meinung wieder.

    Die kannst Du übernehmen, die kannst Du ablehnen, Du wirst aber bitte nicht persönlich.

    Ja, die Gebetsmühlenartig wiederholten Argumente der VDH Gegner werden mittlerweile gerne überlesen. Da hast Du allerdings recht. Denn wer als Argument, immer und immer wieder die "schwarzen Schafe" anführt, die es ja nun leider überall gibt, der kann nicht mehr mit viel Beachtung rechnen.

    Im übrigen reitet niemand auf einem "einzelnen Züchter" herum, sondern wir fragen nach dem immer wieder erwähnten Club, der so geheimnisvoll ist, daß er nicht genannt werden darf. Genaues Lesen ist schon hilfreich.

    Im übrigen sind für mich alle, die außerhalb jeglicher Zuchtkontrolle durch Vereine und Verbände Hunde in die Welt setzen, Vermehrer.

    Für mich ist nun mal der VDH, der Verband, der die weitestgehende Zuchtordnung hat und somit der empfehlenswerteste. Die meisten Zuchtvereine sind noch rigoroser in ihren Zuchtbestimmungen als der VDH fordert. Das ist nun mal eine Tatsache, die auch Du nicht vom Tisch wischen kannst, die jeder in den jeweiligen ZO nachlesen kann.

    Ich hätte keinerlei Probleme jemandem einen sogenannten Dissidenzverein oder -verband zu empfehlen, wenn ich nur sehen könnte, daß dort noch gründlichere Zuchtkontrollen statt finden, dort noch mehr auf zuchtausschließenden Erbkrankheiten untersucht wird, als im VDH.

    Ich konnte keinen finden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Es werden von MIR keine Gentests gemacht, aber von den Ärzten! Um zu sehen , ob und auf welchen Genen die Hunde ggf. einen Defekt haben, werden Gentests durchgeführt. Damit soll unter allen Umständen verhindert werden, dass zwei Hunde verpaart werden, die auf dem gleichen Gen einen Defekt haben!(Das passiert nicht nur bei miteinander verwandten Hunden)
    Das Ganze ist ein wissenschaftliches Projekt und dient in keinster Weise dazu jetzt vermehrt Labbis in die Welt zu setzen. Es werden jetzt erst einmal Studien gemacht mit den vorhandenen Hunden. Es ist, so weit ich weiß, gerade noch eine Hündin trächtig, danach wird erst einmal eine Versuchsreihe mit Gentests, Wesenstests und ähnlichem gemacht.
    Da ich diesem Club nicht angehöre, wird Aruna voraussichtlich nur mit meiner Zustimmung an diesen Tests teilnehmen und das bestimmen wir, wenn's so weit ist. Den Hunden tut's ja nicht weh, sie bekommen lediglich Blut abgenommen.Die meisten Hunde aus diesen Zuchten befinden sich in den Händen der Clubmitglieder.


    @ hettibert: da ich nicht hier im Forum Mitgleid bin, kann ich dir keine PN schicken. Ich bräuchte dann mal deine E-mail Adresse

    Wieviel Hunde habt ihr denn in diesem Club um solch aussagefähige Gentest zu machen?

    In der Schweiz läuft z. Zt. ein Gentest für Neufundländer. Es wird versucht die Gene, die für Herzkrankheiten zuständig sind zu finden. Es wurde bis jetzt Blut von 100 Hunden eingeschickt, nach Auskunft der Wissenschaftler lange noch nicht ausreichend.

    Der SV hat die Gene, die für HD verantwortlich sind in der THS Hannover, suchen lassen. Es wurde dazu Blut von 1200 DSH untersucht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Quebec: alle hier aus dem Forum, die mich gefragt haben, haben von mir nähere Auskunft bekommen. Du wirst sicher verstehen, dass ich hier weder mit Namen, noch mit Adressen, Tel-nummern und e-Mail Addies hantieren kann!

    Es wurde weder nach Tel. Nr., noch Adressen oder drgl. gefragt. Aber wenn es ein "Klub" oder Verein ist, hat er einen Namen. Fast alle haben eine Homepage. Und diese kann man hier nennen.

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    Nachtrag: Ich bin gar kein Gegner vom VDH, ich bin lediglich dagegen, dass der VDH/FCI die allein seligmachende Instanz sein soll!! Alle anderen scheinen ja gleich nach Schwerverbrechern zu kommen!

    Findest Du das jetzt nicht ein bißchen übertrieben?

    Fakt ist doch ganz einfach. Für einen Hundeanfänger ist der VDH die beste Adresse. Hier findet er Rassehundezuchtvereine, die einer ZO unterliegen, die kontrolliert werden. Züchter, die im Vorfeld geschult wurden und nicht eben mal in Hundeforen fragen müssen, wie denn die Aufzucht von Welpen funktioniert.

    Nichts anderes wollte FinnRotti mit ihrer Bemerkung, seriös sind nur der VDH/FCI und seine angeschlossenen Vereine, ausdrücken.

    Das es durchaus auch außerhalb des VDH engagierte Züchter und Verbände gibt, bestreitet niemand. Aber wenn ich mir die ZO der anderen so durchlese, komme ich halt immer wieder auf VDH/FCI zurück.

    Aber, da Du ja nun Deinen Verein nicht nennen kannst oder willst, würde ich z. B. einen zukünftigen Labradorhalter zu den beiden VDH Mitgliedsvereinen schicken und nirgendwo anders hin.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Darüber hinaus ignoriere ich Menschen, die dazu nicht in der Lage sind und hier mit pseudointellektuellem Gewäsch andere als Lügner darstellen. Also noch mal zum deutlichen Mitlesen: Beiträge gewisser Personen werden von mir zukünftig NICHT mehr gelesen.
    Es gibt Menschen, die spielen in einer anderen Liga als ich und mit denen will und muss ich mich nicht unterhalten, und schon gar nicht Rechenschaft ablegen oder eine Beweisführung in irgendeiner Form darlegen!


    Wenn Du nun die Beiträge Deiner Kritiker nicht mehr lesen willst, ist das Deine Sache.

    Ich glaube, das trifft uns, ich zähle mich dazu, so sehr, wie wenn in China ein Sack Reis platzt.

    Es ist nun einmal so, wenn ich eine Behauptung aufstelle, muß ich sie belegen.

    Wenn ich nun so eine tolle Vereinigung von Hundezüchtern - darunter zwei Tierärzte - habe, dann nenne ich sie beim Namen.

    Für jeden nachlesbar und vielleicht sogar für den einen oder anderen - wenn es denn so förderlich für die Labradorzucht ist - eine Alternative zum VDH.

    Das sollte Dir als VDH Gegner doch dann ein Bedürfnis sein, Gleichgesinnte zu finden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Buddy-Joy

    Erst mal geb ich dir 100%ig Recht. Ich bekenne mich dazu meine Kleine von einem "Vermehrer" zu haben, der ebenfalls aus ähnlichen Gründen, wie du sie genannt hast, aus dem VDH ausgetreten ist. Es hat sich eine kleine, verantwortungsvolle Gruppe, der auch zwei Tierärzte angehören, zusammengeschlossen, um das, was der VDH "angerichtet" hat in Bezug auf Labbis, wieder rückgängig zu machen. Hier wird nämlich zurückgezüchtet auf den ursprünglichen Arbeits-und Apportierlabrador.
    Es wird weniger Wert auf kleine Fellunregelmäßigkeiten gelegt als auf eine gesunde Knochenbaustatik usw.

    Diese Art von Vermehrern ziehe ich aber meilenweit den ehrenwerten Züchtern des VDH vor!

    Wir HH haben auch besondere Auflagen in Bezug auf die Meldepflicht von Erkrankungen bekommen. Wir sind in regelmäßigem Kontakt mit dem Verein und wenn's Fragen gibt ist immer jemand Kompetenter da, der weiter helfen kann.

    Ich sage hier aber in aller Deutlichkeit, dass ich mich von diesen unsäglichen profitgierigen Vermehrern, die zwar keine Ahnung, dafür aber umso mehr Geschäftssinn haben, aufs Schärfste distanziere, mir geht's hier nur darum, dass der VDH und der FCI nicht die Weisheit und Güte mit Löffeln gefressen haben. Es soll tatsächlich ausserhalb Menschen geben, die etwas von Hundezucht verstehen !!!

    Genau diesen "Klub" hast Du schon einmal in diesem Thread erwähnt. Auf konkrete Fragen gabst Du nur wage oder gar keine Antworten.

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…er=asc&&start=0

    Zu finden auf den Seiten 23 - 26

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs