Yane, ich weiß, wie weh es tut, den eigenen Hund grundlos von einem anderen verletzt zu sehen. Das Eingeständnis den eigenen Hund nicht beschützt haben zu können, nagt tief und belastet.
Muß man sich doch auch selber eingestehen, daß man versagt hat, als Beschützer. Das läßt leiden.
Nun, wie hilft man sich aus diesem tiefen Tal. Man beschimpft pauschal alle Großhundehalter.
Und man verteilt rote Bömmel.
Meine liebes Yane, damit hast Du mich tief getroffen. Vor allem Deine Begründung, die ich ja hier leider nicht schreiben darf, hat mich fast in meinen Grundfesten erschüttert (ich könnt auch sagen, der Sack Reis, der in China geplatzt ist, hat mich mehr erregt).
Aber ich bin ein in sich ruhender Mensch, der mit sich und seinen Großhunden und Klein-Idefix weiterhin, trotz Dir, liebe Yane, an allen geifernden, kläffenden, unerzogenen Kleinhunden, ruhig und souverän vorbei gehend wird.
Gelegentlich werden ich wieder einen Dackel oder Yorkie unter meinen Neufundländern hervor holen und seinem Besitzer, unverletzt, liebe Yane, überreichen. Wenn ich Glück habe, werde ich dabei nicht gebissen. Aber, wenn es dann doch wieder passiert, macht ja nichts, ist ja nur meine Hand, die blutet. Dem Kleinen ist ja, Gott sei Dank, nichts passiert.
Aber bleibe, liebe Yane, weiter bei Deiner einseitigen, engstirnigen Sicht. Ich hoffe nur, für Deine Hunde, daß sie nur auf Riesen wie meine Neufundländer treffen und auf HH, die noch, meine Einstellung haben, daß Stärkere Rücksicht nehmen müssen.
Was mich, liebe Yane, hier wirklich zum Nachdenken bringt, ist das, was andere Beiträge auch schon aussagen.
Wir sind alles HH und trotzdem geht es nicht miteinander, sondern wie Du es beispielhaft vormachst, gegeneinander.
Soviel Hass, wie Du ihn ausstrahlst, Yane, ist mir selten von Hundegegner entgegen geschlagen.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs