Beiträge von Quebec

    Ich möchte jetzt einmal aus anderer Sicht eine Frage stellen.

    Ich habe keine Leinenpöbler. Weder die Neufundländer noch Idefix reagieren auf leinenaggressive Hunde.

    Ich begegne jeden Morgen um die gleiche Zeit einer HH mit ihrem Border Collie. Sie benutzt die jeweils andere Straßenseite. Kaum sieht uns die Hündin flippt sie aus.

    Sie keift wie eine Wilde, zerrt an der Leine und Frauchen kann sie kaum halten. Mit wilden Sprüngen versucht sie zu uns zu kommen, was unter großen Mühen so einigermaßen verhindert wird. Meist wird die Leine um eine Laterne geschlungen und von dort aus wird dann weiter gekeift und getobt.

    Hier nochmal, meine vier reagieren überhaupt nicht auf dieses Spektakel.

    Wenn ich nun euren Meinungen folge, müßte ich nun einen anderen Weg (Umweg) oder zu anderer Zeit gehen. Alles andere ist rücksichtlos.

    Das kann es doch nun aber nicht sein. Es ist doch nun wahrlich nicht mein Problem, wenn die Hündin bei unserem Anblick austickt. Die HH hat noch nie etwas zu mir gesagt, kommt sie ja auch kaum zu, sie ist ja zu sehr mit ihrem tobenden Hund beschäftigt.
    Aber, müßte nicht sie, solche Begegnungen dann vermeiden? Kann man mir unterstellen, ich mache ihr Training kaputt, werfe sie zurück?

    Ich denke nicht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Wenn alles gesetzeskonfrom war und bei dem erlaubten Medikament eben manchmal so vorkommt - dann schadet die Themenstarterin dem TA auch nicht damit, dies jetzt nochmal anzusprechen.

    Wenn sie denn meint nach 10 Jahren noch was unternehmen zu müssen,
    dann sollte sie aber den Mut haben den TA direkt anzusprechen und nicht mit der Teilhaberin, sprich zweiten Tä in der Praxis.

    Wie heißt es doch: "Der größte Lump in diesem Land, das ist und bleibt der Denunziant".

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    äähm, also unsere waschküche ist ein vollverfliester Kellerraum mit Minikellerfenster

    Bei mir auch, allerdings mit großem Fenster aber nicht mit Zugang zu einem angrenzenden Auslauf.

    Das haben ja wohl die wenigsten Kellerräume. Und darum habe ich gefragt, was ist es nun?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    sie kriegen halt das billigste Discounterfutter

    Das bekommen ja nun unzählige Hunde und werden dabei sogar alt.

    Zitat

    gefliester Kellerraum

    Hier schreibst von einem Kellerraum hier von

    Zitat

    in einer Waschküche (etwa 15qm groß, vollständig gefliest, außer einem Wassernapf keinerlei Einrichtung, auch keine Liegeplätze) mit Zugang zu einem kleinem "Auslauf" (vielleicht 30-35 qm, gepflastert, keinerlei Einrichtung)

    Wenn es ein Kellerraum ohne Fenster ist, ist es tierschutzrelevant.

    Die Waschküche mit angrenzendem Freilauf nicht.

    Rede mit einem Amtsveterinär darüber, der wird Dir genaue Auskunft geben.

    Auch wenn die Haltung nicht schön ist, ist sie im Rahmen der Hundehalterverordnung, kann man nichts dagegen tun.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Bezüglich des Aldington-Buches hoffe ich immer noch auf Rückgabe.

    Zitat

    Bleibt aber selbst dann die Berechnung der Narkose, die nicht gegeben worden ist und die unmenschliche Art, mit der Euthanasie im Beisein von Jugendlichen umzugehen...

    Davon mal ganz abgesehen, daß ich nicht glaube, daß eine Praktikantin, die nur eine Woche dort war, die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) im Kopf hat und weiß, daß zu viel berechnet wurde, erscheint mir eine Reaktion nach 10 Jahren unglaubwürdig.

    Wenn das Erlebnis dermaßen traumatisch war, hätte sie sich früher jemandem anvertraut und es hätte mit dem TA gesprochen werden können.

    Nicht wegen der Art des Einschläferns, sondern wegen der Anwesenheit der Praktikantin.

    Meine Tochter hat ihr Praktikum in einer Pferdeklinik absolviert. Bei sehr belastenden Behandlungen oder auch Tötung eines Pferdes wurde sie gefragt, ob sie sich das zutraut. Sie war übrigens auch 17 Jahre alt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Ja...vielleicht kann man doch Hundebesitzer zum regelmäßigen Spaziergang verdonnern, denn in der Tierschutz-Hunde-Verordnung steht unter § 2 folgendes:

    1) Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.

    Quelle:
    http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/__2.html

    Wobei ausreichend ja auch wieder relativ ist.

    Wenn dem Einem 3 Stunden Auslauf/Zuwendung am Tag ausreichend erscheinen, empfindet der Andere 30 Min. als ausreichend.

    Zur Ausstattung der Räume, es gibt Hunde, die liegen nicht auf Decken oder Hundebetten, Polstern oder was es sonst noch gibt.

    Ich habe hier drei davon.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Der Musher wird schon wissen was er da tut...

    So ist es. Der Mann kennt seine Hunde genau und weiß, was er ihnen zumuten kann und was nicht.

    Und für viele Kinder ist es eine wunderbare Erfahrung einen Hund zu spüren, sein Fell zu streicheln.

    Wenn ich auf den Waldkindergarten treffe, sind meine Neufundländer nicht mehr zu sehen. Verschwunden in einer Traube Kinder, die streicheln, knuddeln und einfach nur begeistert sind. Auch die Hunde mögen es und ich sehe keinen Grund es zu unterbinden.

    Auch auf Ausstellungen sind es vor allem die Kinder, die die Hunde streicheln und liebkosen. Und da ich meine Hunde kenne, dürfen Kinder sich zu ihnen setzen, sie umarmen, sich an sie lehnen.

    Ich habe übrigens die Huskys samt Kinder auch gesehen. So entspannt, wie die Hunde auf ihrem Stroh lagen und sich begrabbeln ließen, kann nur ein völlig Ahnungsloser von Stresssituation oder Dauerstress sprechen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs