Viel hat sich bei mir nicht geändert.
Ich hatte Eltern, die ihre Kinder und ihre Hunde nicht schlugen. Stachler gab es auch keine - weder für meinen Bruder noch für mich, geschweige denn für die Hunde. 
Weitestgehend habe ich einfach den Erziehungsstil meines Vaters übernommen. Geduld, Konsequenz, noch mehr Geduld und eine große Zuneigung zum Partner auf vier Pfoten, Verständnis für dieses Lebewesen und wie es nun mal "denkt und funktioniert". Aufmerksam sein, den Hund lesen lernen, darauf reagieren. Aber auch Vertrauen und ihn, den Hund, mich beobachten lassen. Auch ich ändere Richtung und Wege ohne Kommando, meine Hunde müssen aufpassen, daß sie mich nicht verlieren.
Dazu gekommen ist eine große Portion Humor, das Lachen können, wenn´s mal wieder nicht so klappt und sich auch mal zu entschuldigen, wenn Woody bei Spaziergängern die Taschen kontrollieren will oder Arthos quer, mitten auf dem Waldweg steht und 5 Fahrradfahrer müssen anhalten und absteigen 
Ich habe meinen Erziehungsstil gefunden, vom Papa das Grundgerüst, der Rest viel Lesen, aber am wichtigsten war und ist mir, mein Bauchgefühl und das Wesen jedes einzelnen meiner Hunde. Das funktioniert seit bald 30 Jahren gut. Ich bin mit meinen Jungs zufrieden.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs