Beiträge von Quebec

    Rassestandard muss doch nicht als absolut gegebener Wertungsstandard akzeptiert werden, wenn der Rassenstandard eben Schmerz beinhaltet?

    Es gibt nicht einen einzigen Rassestandard, der "Schmerz" beinhaltet. Nirgends wird Brachycelophie als Standard gefordert.

    Es ist richtig, daß Richter sich am Rassestandard orientieren müssen. Aber siehe oben. Die Rundköpfigkeit ist eine Modeerscheinung, eine mit fatalen Folgen für die betroffenen Tiere und leider auch durch den "Geschmack" von Richtern und Käufern gefördert.

    auch hier, lesen bildet.

    Warum diese herabsetzende, um nicht zu sagen unverschämte, Bemerkung. Macht das deine Aussagen glaubwürdiger?

    Wohl kaum.

    Wer sich als Züchter einen teuren Deckrüden aus dem Ausland importiert, der macht das nicht um ihn ausschließlich auf seine Hündinnen zu lassen. Es mag sein, daß Du vorwiegend solche Züchter kennst. Ich nicht. Zumal bei den meisten RZV Wurfwiederholungen nicht erwünscht sind.


    Und Rüden, die aus der eigenen Zucht behalten werden, sind so gut wie gar nicht bei den eigenen Hündinnen einsetzbar, weil sie zu eng verwandt sind.


    Entschuldigung fürs OT aber dieses oftmalige, wo der Deckrüde auf dem Hof ist, würde ich nicht kaufen, zeugt nun leider nicht von viel Kenntnis über das Zuchtgeschehen, jedenfalls im VDH. Bei der Dissidenz mag es anders sein.

    ...siehst du denn Schwachstellen bei gleichzeitigem Aufzeigen tatsächlicher Probleme oder hältst du sämtliche in diesen Reportagen gezeigten Probleme für nicht relevant?

    Natürlich sehe ich auch in den VDH-Zuchten relevante Probleme. Ich sehe aber auch, daß man sich bemüht gesundheitliche Defizite anzugehen und langfristig zu beseitigen.

    Zucht ist aber eine Tätigkeit, die über Generationen geht und nicht von heute auf morgen Veränderungen bringt.

    Nun ja, wenn man einen Alexander Däuber, der Mischlinge "züchtet", als Sprachrohr nimmt und dem VDH ankreidet, daß dieser denselbigen ignoriert, da Mischlingzucht dort nicht geduldet wird, dann muß man wohl den öffentlich-rechtlichen Glauben schenken.

    Das auch Hunde, die nachweislich nicht aus VDH Zucht stammen, diesem untergejubelt wurden, habe ich ja schon mal erwähnt.

    Das alles soll nun gute Recherche sein?

    Jedem, der sich eine zeitlang mit Hundezucht beschäftigt hat, die Kriterien nach denen beim VDH gezüchtet wird, kennt, sieht die Schwachstellen dieser Sendungen.

    Wenn ich an meine Hunde denke, dann hatte ich Draußen- und Drinnenhunde.

    Außer bei Frost steht die Haustür immer offen. Meine Hunde konnten/können also rein und raus wie sie möchten. Der eine oder andere lag Stunden draußen, andere nur kurzfristig, wieder andere liefen das Grundstück ab und kamen dann wieder rein.

    Auch "Frauchen-Hunde" hatte ich. Die, die immer nur in meiner Nähe lagen :D

    Man darf eben nicht nur in 100km Umkreis seinen Deckrüden suchen und auch mal links und rechts im Ausland schauen

    Da bin ich ganz bei dir und habe mir meine Rüden immer nach solchen Kriterien ausgesucht.

    Ich hatte amerikanische, kanadische, skandinavische und kreuz und quer europäische Linien. Zum Glück sind da viele Neufundländer Züchter sehr rührig.

    Unser Auswerter hat damals zu uns gesagt, selbst wenn man den Junghund von Welpentagen an die Treppe rauf und runterjagd, bewegt sich die Auswirkung auf die Hüfte - wenn es um HD geht, nicht Unfälle - in einem minimalen Bereich. Das heißt im Abstufungsbereich von z.B. HD A 1 oder A2 (A natürlich austauschbar). Die Genetik hätte den größeren Einfluss.

    Genau das habe ich bei diversen Vorträgen von GRSK Ärzten, u. a. von Dr. Tellhelm, gelernt. Gleiches gilt ebenfalls für ED.