Beiträge von Quebec

    Wie kann die USA, als Nichtmitglied im FCI, eine Anerkennung innerhalb des FCI bekommen?
    Hier heisst es doch immer das Ursprungsland legt den Standard fest.
    Und dann werden die von einem Land vorgegeben, welches nicht mal im FCI ist?

    Die USA ist genau wie Kanada und Groß Britannien asoziiert mit der FCI. Sie erkennen die jeweiligen Standards, Ahnentafeln, Zuchtrichter gegenseitig an.

    Meine ganz persönliche Meinung. Der VDH täte gut daran sich vom FCI zu lösen.

    Deutschland ist Gründungsmitglied der FCI und wird sich daher niemals von seinem Dachverband trennen.

    Der Hund hat keine Papiere und Du denkst, Du bekommst noch Geld für die Hündin?

    Du solltest dich froh und glücklich schätzen, wenn dir irgend jemand den Hund abnimmt und ihm ein gutes zu Hause bietet.

    @Tillikum

    Die meisten Neufundländer haben das Bergen aus dem Wasser in den Genen. Für die Wasserarbeit als Sport oder die Rettungsarbeit, muß man das nur in geordnete Bahnen lenken.

    Leider gibt es bis heute keine Wasserarbeitsgruppe in Berlin und Brandenburg. Darum war ich nur auf einem Lehrgang und habe mit meinen Hunden Wasserarbeit light gemacht. Quasi nur aus Spaß an der Freude. Sportliche Perfektion hätten wir damit nie erreicht.

    Und noch eine, diesmal von Illo, dem zweiten Neufundländer.

    Illo war einfach ein Verrückter. Nicht nur, daß jedes Gewässer seins war, nein, er war der felsenfesten Überzeugung nur Neufundländer können schwimmen und sich im Wasser aufhalten.

    Es hat gedauert, bis er mich überhaupt ins Wasser und dann endlich auch schwimmen ließ. Natürlich schwamm er neben mir und wenn er der Meinung war, es ist weit genug, packte er mich am Arm und ich mußte zurück schwimmen.

    Unsere und auch fremde Kinder ließ er erst gar nicht ans Wasser. Luftmatratzen samt darauf liegenden Menschen wurden an Land gebracht, ob sie wollten oder nicht.

    Er versuchte auch Schwäne und Enten zu retten....

    Es kam der Tag, an dem ich mit ihm, wie so oft an der Havel spazieren ging, natürlich weit weg von Badestellen. Ziemlich weit vom Ufer sah ich einen Angler in seinem Boot sitzen und dachte mir nichts dabei. Illo schwamm schön in Ufernähe.

    Auf einmal höre ich lautes Schimpfen, im Umdrehen denk ich noch, hoffentlich ist mein Hund nicht in die Angelschnur geschwommen, nein, es war schlimmer.

    Illo zog das Boot samt Angler Richtung Ufer. Dieser fand das gar nicht lustig. Der gute Mann war so wütend, ich glaub am Liebsten hätte er mich verhauen. Ich stand nämlich da und konnte vor Lachen fast keine Entschuldigung raus bringen.

    Es gibt viele Anekdoten von meinen Hunden, aber die rührendste war die mit Quebec.

    Er kam aus dem Garten zu mir in die Küche und stupste mich an. Ich war beim Kochen und beachtete ihn nicht weiter.
    Er stupste wieder, ich sagte, jetzt nicht. Er stupste wieder und fing ganz merkwürdig an zu fiepen.

    Endlich sah ich zu ihm hin und bemerkte, daß er sein Maul ganz komisch hält. Also hin zu ihm, was hast Du denn und hielt die Hand unter sein Maul und ganz langsam und vorsichtig legte er mir ein patschnasses Amselkind in die Hand.
    Es lebte und zitterte wie Espenlaub.

    Ich setzte es in eine mit Küchenpapier ausgelegte Plastikschüssel und holte meine Rotlichtlampe. Quebec saß die ganze Zeit, während das Kleine trocknete, daneben. Rührte sich nicht vom Fleck und ließ es nicht aus den Augen.

    Langsam kamen Vögelchens Lebensgeister wieder und es wurde munter. Draußen "rief" seine Mama und das Kleine begann zu antworten. Unter Quebecs aufmerksamen Blicken habe ich es rausgetragen, vor ihm abgesetzt und er paßte auf.
    Es dauerte gar nicht lange, ich konnte es vom Küchenfenster aus beobachten, da kam die Vogelmama angeflogen und lockte mit ihrem Gezwitscher das Kleine zu sich in die Hecke.

    Quebec sah ihnen hinterher, kam dann rein und legte sich zufrieden seufzend schlafen.

    Aber ich fand es erschreckend und würde niemals einen Hund dort kaufen.


    Ich erinnere mich sehr gut an die Welpenfotos einer Userin hier. Sie zeigten doch tatsächlich 6 Wochen alte Welpen, die in ihrem Hundehaus Stroh als Unterlage hatten.

    Das fanden einige Userinnen erschreckend, furchtbar, wie kann man nur und niiiiemals würde man dort einen Welpen kaufen.

    Ich fand das nun gar nicht erschreckend, sondern einen guten Untergrund. Sauberer zu halten als Decken und gut isolierend.

    Das meiste kann jeder selbst nach prüfen, wenn er den Züchter regelmäßig besucht und das ist zumindest auch mir viel wichtiger.

    Was willst Du selbst nachprüfen? Den Züchter möchte ich sehen, der sich regelmäßig von unangemeldeten Welpeninteressenten besuchen läßt. Er wird begeistert sein, wenn er da 12 Welpen zu liegen hat und alle paar Tage kreuzen da bei ihm fremde Leute auf. Er hat ja auch nichts anderes zu tun.

    Und es gibt Menschen wie mich, die gern 800 km eine Strecke für einen Welpen fahren. Die können natürlich Züchter regelmäßig besuchen.


    Den Wisch hat der Züchter irgendwann mal vom VDH bekommen, wie jetzt der aktuelle Stand ist sagt dieser nicht. Ehrliche regelmäßige Kontrollen können da nicht statt finden, denn sonst kann ich mir die Zustände bei einigen Züchtern nicht erklären.

    Den "Wisch" muß der Züchter jährlich neu beantragen. Der VDH kontrolliert keine Zuchtstätten. Dafür sind die Rassehundezuchtvereine zuständig. Wenn der Zuchtwart auf beiden Augen blind ist, ist das auch nichts, was man dem VDH ankreiden kann.

    Was das mit Qualzucht zu tun hat, weiß ich zwar nicht, aber eines ist mal klar, der VDH kann nicht die Zucht einer Hunderasse verbieten. Dazu fehlt ihm jede rechtliche Befugnis. Und wie hier schon angemerkt wurde, das Vereinsrecht gibt es nicht her einen einmal aufgenommenen Verein, der keine Satzungsverstöße begangen hat, auszuschließen.

    Der VDH d. h. seine Mitglieder, die RZVe, können auf Antrag eines Hundevereins, der eine noch nicht anerkannte Rasse züchtet, diesen aufnehmen, so fern er die Bedingungen erfüllt.