Man kann sich leider nicht in allen Lebensbereichen ansichern. Leben bleibt lebensgefährlich... leider.
So ist es. Ich habe es bei Otto erfahren müssen. Am 10. Januar bei seiner Tollwutimpfung nach grundlicher Untersuchung unseres Tierarztes gesund.
10 Tage später will Otto nicht mehr aufstehen, wie aus dem nichts, Tierarzt gerufen, der versteht es auch nicht, nichts ursächliches zu finden. Sein Zustand verschlechtert sich, er frißt nicht mehr, er liegt nur noch, löst sich auch nicht mehr.
Wir tragen ihn ins Auto fahren in die Tierklinik. Inzwischen hat er einen aufgedunsenen Bauch, aber keine Magendrehung, keinen Darmverschluß, er wird kathetert, seine Blase entleert sich. Blutuntersuchungen ergeben eine hämolytische Anämie. Ultraschall findet in seinen Organen keinen Hinweis auf Tumorerkrankung. Auch in der Flüssigkeit, die sich mittlerweiele in seinem Bauchraum sammelt finden sich keine Tumorzellen.
Prognose, schlecht, die Anemie ist sehr wahrscheinlich nicht regenerativ.
Dann entdeckt einer der Ärzte, mehr oder weniger durch Zufall, weil Otto meinen Arm im Maul hatte, die Wucherung an seinen Molaren im Unterkiefer. So ausgeprägt so tief, der Onkologe sagt nicht operabel.
Das war es. Otto wurde 4 Jahre und 5 Monate alt.
Wie hätte ich vorsorgen können?