Beiträge von Quebec

    Das habe ich im Wildpark Schorfheide anders erlebt.

    Der Wolf hatte nur Quebec im Auge, die anderen Neufundländer und der Mischling interessierten ihn nicht.
    Fast Nase an Nase, nur durch den Zaun getrennt, haben sie sich Pöbeleien an den Kopf geworfen.

    Es sah aus und hörte sich an, wie, der Wolf: "Komm rein ich verhau dich!" Quebec: "Komm raus und Du kriegst Prügel!"

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    Man kann sich leider nicht in allen Lebensbereichen ansichern. Leben bleibt lebensgefährlich... leider.

    So ist es. Ich habe es bei Otto erfahren müssen. Am 10. Januar bei seiner Tollwutimpfung nach grundlicher Untersuchung unseres Tierarztes gesund.

    10 Tage später will Otto nicht mehr aufstehen, wie aus dem nichts, Tierarzt gerufen, der versteht es auch nicht, nichts ursächliches zu finden. Sein Zustand verschlechtert sich, er frißt nicht mehr, er liegt nur noch, löst sich auch nicht mehr.

    Wir tragen ihn ins Auto fahren in die Tierklinik. Inzwischen hat er einen aufgedunsenen Bauch, aber keine Magendrehung, keinen Darmverschluß, er wird kathetert, seine Blase entleert sich. Blutuntersuchungen ergeben eine hämolytische Anämie. Ultraschall findet in seinen Organen keinen Hinweis auf Tumorerkrankung. Auch in der Flüssigkeit, die sich mittlerweiele in seinem Bauchraum sammelt finden sich keine Tumorzellen.

    Prognose, schlecht, die Anemie ist sehr wahrscheinlich nicht regenerativ.

    Dann entdeckt einer der Ärzte, mehr oder weniger durch Zufall, weil Otto meinen Arm im Maul hatte, die Wucherung an seinen Molaren im Unterkiefer. So ausgeprägt so tief, der Onkologe sagt nicht operabel.

    Das war es. Otto wurde 4 Jahre und 5 Monate alt.

    Wie hätte ich vorsorgen können?

    Ich weiß von einer Dogge im sehr entfernten Bekanntenkreis (Siterhund bei einer Freundin) bei der das zusammen mit der Kastration gemacht wurde. Weil die Besitzerin eben auch Angst vor Magendrehung hatte und Doggen da ja schon ein gewisses Risiko mitbringen.

    Mir ist der Fall einer Dogge bekannt, die nach einer Magendrehung den Magen fixiert bekam.
    5 Monate später hatte sie die zweite Magendrehung, die sie dann nicht überlebt hat.

    Es gibt soviele Ursachen, an denen ein Hund vorzeitig sterben kann. Wie will man das verhindern?
    Wenn man solche Angst hat, sollte man auf die Hundehaltung verzichten.

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    Herzlichen Glückwunsch dem Zwerg und seinem Frauchen, denn ohne ihren unermüdlichen Kampf könnte er heute keinen 14. Geburtstag feiern.

    Oder gestern im Garten: nach 45 min Terrier- Bespaßung wollte ich wieder ins Haus. Meine Hündin hat mir sehr deutlich gezeigt, was sie von der Idee hält, aber ich habe nicht reagiert und zum Gehen aufgerufen. Sie hat dann ganz zufällig nicht vorhandene Vogelk*cke auf der Wiese gefunden, sich reingeworfen und ist wie ein nasser Sack auf der Wiese liegen geblieben. Rufen: Fehlanzeige. Versuch, sie aufzuheben: Gemotze. Leine anlegen und mitnehmen: dann zieh mich doch wie einen nassen Sack über die Wiese, ich beweg mich nicht.

    Das können aber nicht nur Terrier.

    Versuch mal einen Neufundländer zum gehen zu bewegen, wenn er sich hinsetzt oder legt und "sagt" ich will nicht ;)