Zitatich persönlich komme mit solchen nicht-nur-salz-in-die-wunden-streuen-sondern-es-auch-noch-richtig-schön-reinreiben-einstellungen nicht klar. nicht in derartigen situationen.
man kann doch nach so einem vorfall nicht jemandem, der zutiefst traurig und verzweifelt ist, sagen "tja, selber schuld!", und schon gar nicht, wenn dieser jemand prinzipiell einsicht zeigt?
dass zunächst mal ALLES von trauer und wut überschattet wird, ist doch klar, erst recht bei einer 18jährigen. dass dann derartige sätze wie "ich hasse meinen hund für das was er getan hat" oder "ich kann dem mörder nicht mehr ins gesicht schauen" fallen, ist doch (vielleicht nicht für jedermann verständlich aber zumindest) verzeihbar!ich find es ehrlich gesagt eher ungesund zu lesen, dass manch einer beim vorfinden seiner durch den hund getöteten katze den hund "ignorieren" und so normal wie möglich versuchen würde zu behandeln. ja klar, weil es ja so der standard in der erziehung ist - für eine pipipfütze die man beim nach hause kommen vorfindet straft man den hund ja auch nicht mehr^^.
also nä, das zeigt mir irgendwie mal wieder, wie fixiert die gedankenwelt einiger auf das thema "der hund - mein gott" ist. anderweitige emotionen werden nicht mehr empfunden, können auch nicht mehr nachvollzogen werden, man ruft sich sogar in derartigen situationen die ratio und die regeln der perfekten hundekommunikation ins hirn.ist mir unbegreiflich.
Yeah, Hase!! ![]()