Ich muss zugeben, ich verstehe die Aussage auch nicht ganz....
Ist es rücksichtslos, wenn mein Hund niemanden beachtet oder belästigt?
Finde ich nicht.
Ist es rücksichtslos, wenn mein Hund durch seine schiere Existenz, ohne Fehlverhalten, jemanden stört?
Wenn ja, dann bin ich es, denn ich würde ihn deswegen weder weggeben noch einschläfern.
Ist es rücksichtslos, wenn ich Hunde wie Autos, Katzen, Fahrradfahrer und Fussgänger jeder Couleur als normalen Teil der Umwelt betrachte?
Da scheiden sich offenbar die Geister; ich finde nicht, die meisten Fories offenbar schon.
Dass ich Hunde als zum in unserer Kultur normalen Umfeld gehörig betrachte, schliesst doch nicht aus, dass ich Rücksicht nehme. Ich achte darauf, dass sie niemanden belästigen (von ihrer Existenz mal abgesehen). Ich sichere sie, wo nötig, insbesondere bei Personen mit Hundeangst. Aber ist es wirklich sinnvoll, in jedem Passanten einen Hundephobiker zu wittern? Wieviele Radfahrer halten an und steigen ab bei jedem Fussgänger, den sie passieren? Wieviele Autofahrer? Wie und wo kann ich mich noch bewegen, wenn ich auf sämtliche denkbaren Phobien meiner Mitmenschen Rücksicht nehmen muss?
Allgemeine Höflichkeit und Rücksichtsnahme, JA. Versuch, den Hund quasi inexistent zu machen, NEIN.