Ich find ja schon bezeichnend wie die Darstellung aussieht: Die Jugendlichen haben "Gegen das Tierschutzgesetz verstoßen". Och wie schlimm sich das anhört, so in etwa wie Falschparken...
und um die Analogie weiterzuführen: Natürlich passiert denen nix, weil die sind ja fehlgeleitet und wussten nicht was sie taten... wenn ich dann mal wo stehe wo ich das nicht darf, heißt das aber "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"... Ich warte drauf, dass irgendwann einer paar Sozialstunden draufbekommt, denn er wusste ja nicht dass man keine Menschen umbringen darf, das hat ihn Mama ja nicht gelehrt...
Im Umgang mit Menschen bin ich inzwischen ein knallharter Verfechter der Abkehr von jeglichen antiautoritären Methoden geworden, und plädiere inzwischen offen für einen knallharten Strafkatalog nach der "Three Strikes and You're Out"-Methode: Ein Resozialisierungsversuch auf die halbwegs weiche, beim zweiten Mal ne knallharte Friß-oder Stirb-Resozialisierung a la Boot Camp, und danach kein Pardon mehr! Im Gegenzug könnte man mal ein paar unsinnige Gesetze wegfallen lassen, es braucht niemand das 58te Waffengesetz oder so sondern mal ne konsequente Umsetzung dessen, was es schon gibt. Denn inzwischen ist ja schon offener Mord gesellschaftsfähig, wie man an solchen "Mann auf Bahnsteig vor Zug geworfen"-Fällen sieht. Ich bin ja kein Verfechter des Spruchs "In meiner Zeit hätts das nicht gegeben", aber manchmal finde ich Meideverhalten echt sinnvoll...