Beiträge von tagakm

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    sorry, habe dein Kommentar erst mitbekommen, als darauf schon geantwortet wurde.

    VPG hat nichts mit realem Schutz zu tun. Die Hunde lernen, dass der Beissarm ihre Beute ist. Im Prinzip nix anderes als Beutegerangel in überdimensioniertem Ausmaß.

    Das weiss ich....ich wusste nur nicht das es der Gesetzgeber auch so differenziert sieht.

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    Wurde vor Jahren von einer Diensthundestaffel auch mal ausprobiert. Man hatte einige im VPG ausgebildete Hunde zum Trainingsplatz einer Diensthundestaffel eingeladen. Und diese dann dort mit einem Helfer in einem "Zivilanzug" konfrontiert. Die meisten Hunde haben schon den ersten Anbiss verweigert, weil der offensichtliche Beissarm fehlte.

    Ah, ok. Ich habe keinerlei VPG Erfahrung......Hunde die fuer Mondioring ausgebildet werden, werden nicht spezifisch auf den Beissarm trainiert sondern Ganzkoerper.....das erklaert mir dann warum Mondioring in Deutschland verboten ist :)

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    Hier gab es doch auch mal ein Zuchtverbot von Zwergdackel, da hat ein ganzes Dorf Dackel gezüchtet wie blöd. War so um 1979-1980 rum.

    Das solche Verbote die unkontrollierte Vermehrung nicht gaenzlich abschaffen koennen ist selbstverstaendlich.....es wurde meines Erachtens aber schon ausreichen wenn es eben unter Verbot stehen wuerde, denn dann wuerden zumindest ein Teil der Bevoelkerung sich diesem Gesetz beugen.

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    Ich glaub das was du meinst ist nicht das "beschützen" um das es hier geht. Wenn ein Hund von selbst anfängt dauernd seinen besitzer beschützen zu wollen betrachtet er ihn schon als seinen Besitz den er verteidigen kann.
    Das beschützen um das es hier geht ist "ein Angriff auf das Rudel" und zum Rudel gehören nunmal der HH, lebensgefährte/in, Kinder und auch alle anderen Hunde im Haushalt. Ein Angriff auf das Rudel wehren bei wölfen auch nicht nur die Alphas ab. Da kommt das ganze Rudel. Also eigentlich auch unser Haushund.
    Das aber auch nur -wie schon jemd richtig angemerkt hat- wenn er normal und gesund im Kopf ist und die Bindung stimmt.

    Das ist mir auch klar....allerdings war meine Aussage an ein 16jaehriges Kind gerichtet das wissen wollte wie sie ihren Hund dazu bewegen kann eine Schuetzerfunktion zu uebernehmen.......und ihr da mit Phrasen zu kommen wie "Rudelverteidigung", "Alphas" etc ist fuer mich eher kontraproduktiv.
    Ich wollte ihr mit meiner Aussage vermitteln das es eher hilfreich ist wenn ihr Hund eben nicht dieses Verhalten an den Tag legt und sie am besten gar nicht versucht ihn mehr in eine Schuetzerfunktion zu drillen.


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    :/ Auweia... sry aber LESEN FTW... es geht beim Blindenhund NIEMALS darum agressive fremde agressiv zu vertreiben.

    Ich habe deine Aussage gelesen bevor ich geantwortet habe.....und die Blindenhunde hier in den USA werden darauf trainiert das sie neben dem Halter absitzen wenn diese mit einer anderen Person konfrontiert werden und sich nicht vor dem Halter aufstellen. Und damit faellt eben auch die subtile Art der Beschuetzung weg.

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    Ich denke aber auch,das bei Blindenführhunden eine ganz spezielle sensible Ausbildung zum Schutz der schwächeren Menschen erfolgt,und diese Ausbildung dauert sehr lange

    Also hier in den USA bekommen Blindenhunde keinerlei Ausbildung was den Schutz/Verteidigung der blinden Person vor Angreifern angeht. Die Blindenhundausbildung dauert in der Regel 4-6 Monate.

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    Ist aber letztendlich auch egal, denn als "Normalbürger" darf man einen Hund nicht "zivil" trainieren, sprich beibringen, Menschen auf Signal hin zu packen oder zu beissen. Ist in D verboten.

    Aber VPG'ler z.B. sind doch auch Otto Normalbuerger und da wird dem Hund ja u.a. antrainiert auf Befehl zu packen.... :???:

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    vorkurzem gab es eine Situation in der ich von ihr beschützt hätte werden müssen .Aber sie hat nix gemacht und da diese Situation immer wieder geschehen kann möchte ich dass mein Hund einschreitet.

    Das Problem dabei ist, ein Hund der ohne jegliches Schutztraining anfaengt dich zu "beschuetzen" untergraebt dabei gleichzeitig deine Authoritaet.....dann bist Du fuer den Hund kein Fuehrer sondern eine Person die in seinen Augen schwach und unfaehig ist sich selbst zu verteidigen und fuer die Hund keinen Respekt hat. Haettest Du also solch einen Hund, dann wuerde dies viele Probleme im Alltag mit sich bringen, denn dann hast Du Hund als Rudelfuehrer eingesetzt und deine Position freiwillig abgegeben.

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    Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder glauben kann, dass nicht ein gut ausgebildeter Hund einer anderen Rasse auch gleiches leisten kann, wie der Bloodhound.

    Ich glaube das hat niemand angezweifelt das ein Beagle, ein Coonhound, ein Mali etc, pp mit dem richtigen Fuehrer und dem richtigen Training die gleiche trailing Leistung bringen kann und die gleichen Erfolge erzielen kann wie der Bloodhound......ich glaube Hana ging es mehr darum hervorzuheben das der Bloodhound alleine aufgrund seiner Anatomy die bessern Vorraussetzungen fuer diese Arbeit hat.....nicht mehr und nicht weniger (so habe ich die Beitraege auf jeden Fall empfunden) :)

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    @ tagakm
    Ich finde das sind die Erfahrungen die Zeigen zu welch einer Leistung diese Rasse imstande ist.

    Daran habe ich auch nie gezweifelt......ich war nur sehr verbluefft ueber diese stolze Leistung.