Beiträge von tagakm

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    @ terry
    dann dürfts aber auch keine Hunde geben die Männer lieber mögen als frauen? oder umgekehrt. .

    Das hat eigentlich nichts mit "lieber haben" zu tun sondern rein mit der Austrahlung und dem Auftreten der Person zu tun.

    Ruhe, Souveraenitat, Selbstsicherheit (in der Austrahlung und der Koerperhaltung) etc zieht die allermeisten Hunde magisch an und man hat ihre Aufmerksamkeit.

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    Könntest du mir büdde ein Video zeigen, wie du z.B. eine Dogge, oder nen Bernhardiner auf den Rücken wirfst? :p

    Sowas muesste ich ja erst mal drehen und extra dafuer stellen da es nicht zu meinem Alltag Hunde auf den Ruecken zu werfen :p

    Aber rein kraftmaessig ist es doch kein Problem einen Hund auf den Ruecken oder die Seite zu legen. Mache ich ja auch wenn z.B. im Hundepark oder sonstwo ein Hund auf einen anderen losgeht oder wenn man 2 Hunde erst mal im Kampf voneinander trennen muss und sie sich nicht beruhigen lassen.

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    Früher zum Beispiel, Zoe ist früher manchmal, morgens alleine Gassi gegangen. Die Straße runter, an der Landstraße entlang, die frühmorgens viel befahren, mit Traktoren Bussen und PKW war. Danach bekam sie einen (lauten) Anschiss und eine Viertel Stunde Ignoranz.

    Wie meinste das? Ist sie ausgebuechst von zu Hause (weil du sagst sie waere alleine Gassi gegangen) und als sie wiederkam (von alleine oder hast Du sie eingesammelt) bekam sie einen Anschiss und 15 Minuten Ignoranz?

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    also, früher als ich noch "jünger" war, gab es den begriff "Kampfhund" bereits, und ich dachte wirklich das sei eine rasse.

    Bei mir als unwissender Teenager auch.....allerdings dachte man damals nicht an Pitbull und Co bei dem Wort "Kampfhund" sondern eher an Rottweiler und Dobermann. :ops:

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    Eben,und ein Tonfall ist je nach dem wie man es auslegt auch eine Form der Gewalt,gell?
    Ich habe nicht gesagt dass ich meine Hunde schlage,habe ich keinen Grund zu!

    Ein schaerferer Tonfall ist fuer mich keine Gewalt.....Gewalt ist fuer mich ein anschreien des Hundes (psychische Gewalt) oder vorsaetzliche koerperliche Massregelungen wie Schlaege, Tritte, Leinenrucke etc.

    Davon ausgenommen sind fuer mich die Rucke an der Leine um den Hund davon abzuhalten vor ein Auto etc zu laufen, eben als Notfallsmassnahme aber nicht als Trainingsmethode.

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    Gewalt....Wo fängt das überhaupt an?Das ist relativ!

    Wieviel Gewalt und ob überhaupt Gewalt für einen Hund notwendig ist,hängt doch stark vom Individuum ab!Sowie vom Mensch,als auch vom Hund,und als Team!

    Nee...sorry, wieviel Gewalt fuer einen Hund notwendig ist liegt rein am Wissen und der Einstellung des Halters und hat mit dem Hund selbst gar nichts zu tun.

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    Nicht jedes Mensch-Hund-Team kann gleich gut agieren und jedes Team braucht eine andere Methode...

    Yup....dem stimme ich zu, aber Gewalt im Training sollte nie eine Methode sein.

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    Ich persönlich finde die Gutzi Gutzi Methode (Ausschließlich positiv) nicht soo gut!Wie soll einen der Hund da ernst nehmen wenn man NUR mit Lob arbeitet?Man muss einen Hund auch Grenzen setzen!Wie bereits gesagt sind Hunde untereinander auch nicht immer so zimperlich!Wenn mein Hund irgendjemanden anknurren würde,wäre für mich Schluß mit lustig,da würde ich Kontra geben und das nicht sehr leise!

    Sehe ich genau so und meine Hunde bekommen auch ihre Grenzen gezeigt wenn noetig....dazu reicht aber alleine die Koerperhaltung und ein schaerferer Tonfall. Koerperlich werde ich lediglich in extremen Aussnahmesituationen (die mit der taeglichen Erziehung ja nichts zu tun haben) oder um ihnen ein koerperliches Signal zu geben wie ein *zupf* an der Leine.

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    ich bleib mal bei dem "beim lecker geben auf die finger beißen"... das lecker festhalten schaff ich so schnell gar nicht das hab ich versucht.

    Das kann man gaaaanz leicht antrainieren, das sanfte Nehmen des Leckerlies.

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    Jetz könnt ich ihm das lecker zuwerfen. das aber blöd wenn ich ihn fürs fußgehen loben will und er das lecker mit der nase 3m weiter kickt ;)

    Du kannst es doch (wenn das *sanft-aufnehmen noch nicht ganz sitzt) ihm genau vor der nase fallen lassen.

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    aber muss ich mir das wirklich immer gefallen lassen? ist das soo schlimm ihn da mal vor den kopf zu stoßen wenn ers echt übertreibt?(sprichwörtlich, nicht in echt)

    Das ist ja der Knackpunkt. Du schreibst " muss ich mir das gefallen lassen"......ist ja nicht das der Hund dies absichtlich tut, sprich; dir in die Hand beisst beim Leckerlie aufheben, der Gierschlund ist einfach nur zu schnell und uebereillig. Und da hilft kein "ihm vor den Kopf stossen" sondern lediglich ein trainieren.

    Nimm' das Leckerlie in die Hand und mache diese zur Faust so das er gar nicht ans Leckerlie ran kann und lass' ihn daran richen.......schnueffelt und leckt er an der Faust ohne das Du seine Zaehne spuerst bekommt er das Leckerlie......schnappt er gierig zu drehst Du dich um und es gibt kein Leckerlie.

    Das musst Du eben solange machen bis es bei ihm klick gemacht hat. Hunde sind ja nicht doof....wenn er erst mal weiss wie er an das Leckerlie rankommt, eben durch sanftes Aufnehmen, wird er das auch so beibehalten weil er auf schnappende, gierige Weise keinerlei Erfolge erziehlt :)

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    Hallo!

    Und negative Folgen, das besteht dann nur unter "Nicht-erhaltung von etwas Positiven", oder wird da auch mal Gestraft = "da passiert was negatives was ich lieber meiden würde" ?

    Negative Folgen sind die Nichtbestaetigung, die fuehren i.d.R. dazu das ein unerwuenschtes Verhalten abgeschwaecht wird......den warum soll man (Hund) etwas tun das keinerlei Erfolg erzielt?!
    Die Bestaetigung hingegen foerdert das gewuenschte Verhalten.

    Strafe bleibt da ganz aussen vor.