Beiträge von tagakm

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    zu tagakm
    naja all dies mit dem zuerst wir essen blabla habe ich aus büchern oder internetseiten.. weiss natürlich nocxh nicht richtig was alles falsch & was richtig ist...

    Lass' das googgeln nach Erziehungstips.....gerade fuer Laien ist dies viel zu unuebersichtlich.

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    er bekommt schon das fressen von mir,ich gehe mit ihm gassi (okay,mein freund ist meist dabei,die leine führe ich jedoch und kommandos etc gebe ich auch)
    und er muss sich auch erst setzen bevor er irgendetwas bekommt.. geschieht alles schon =(

    Du musst aber vor allem deine innere Haltung dem Hund gegenueber aendern.....du musst ihm gegenueber Souveraenitaet ausstrahlen, Ruhe, Besonnenheit, Konsequenz etc....ausstrahlen, nicht schauspielern, Hunde merken den Unterschied :)

    Gib' ihm klare Ansagen und eine feste Routine damit er sicherer wird im Umgang mit Dir. Sicherheit kannst Du ihm nur geben indem er weiss was von Dir zu erwarten ist und indem deine Reaktionen auf ihn im Verhaeltnis zu seinem Verhalten steht.
    Sei ihm gegenueber nicht willkuerlich, jaehzorning, enttaeuscht oder andere menschliche emotionelle Regungen....damit weiss ein Hund nichts anzufangen

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    Das heißt also, alle Probleme zwischen Mensch und Hund sind definitif kein Dominanzproblem *Lichtaufgeh*

    Nein....meiner Meinung nach nicht.

    Was viel zu oft als "dominanter Hund" oder dominantes Verhalten eines Hundes abgetan wird stammt einzig und alleine aus falschem/unsicheren Verhalten des Menschen dem Hund gegenueber.

    Das Wort Dominanz im Bezug auf Hunde wird einfach viel zu un-kritisch verwendet....

    Das vermeintliche "Dominanzproblem" eines sich nicht nach den Wünschen seines Besitzers verhaltenden Hundes. Ein weiterer Punkt widerspricht diesem Problem-Erklärungsansatz, nämlich die Definition des Begriffes "Dominanz" an sich. Wir wissen ja mittlerweile, dass "einen beherrschenden Einfluss" bzw. eine "Kommandoposition" einzunehmen nicht das erklärte Lebensziel eines Hundes ist. Dominanz bezeichnet nun im eigentlichen, biologischen Sinne vor allem den Trieb, Konkurrenten um Fortpflanzungspartner auszuschließen. Insofern ist Dominanz als Konzept für ein Mensch-Hund-Rudel fehl am Platz, denn Konkurrenz um Fortpflanzungspartner gibt es definitiv nur innerhalb derselben Art.

    Eine Lebensgemeinschaft aus Mensch und Hund kann man strenggenommen auch nicht als "Rudel" bezeichnen und ebenso wenig kann angenommen werden, dass Hunde uns Menschen als Artgenossen betrachten. Wir können also "Dominanz" getrost aus unseren Erziehungsvorstellungen verbannen und brauchen uns nicht länger Gedanken über die Rangordnung zu machen, wenn wir unseren Hund mit auf's Sofa nehmen!

    Quelle" Kiss the dog!

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    Hi,

    unter Beißhemmung verstehe ich persönlich aber das ein Hund garnicht beißt.

    Nee.....der Begriff Beisshemmung als Fachausdruck steht in Verbindung mit der Demutshaltung des Gegebueber.....das war in dem Fall mit dem DSH ja nicht gegeben.

    Ausserdem zeigte der Hund im Videoclip sehr gut soziales Verhalten indem er eben nicht biss sondern drohte.....das war kein Biss in das Gesicht des Reporters sondern eine Aufforderung an ihn sich zurueck zu ziehen.

    Waere der DSH nicht angeleint und nicht vom Fuehrer in die Situation gezwungen worden waere, haette er den Ruckzug antreten koennen wenn ihm der Reporter zu Nahe ist und seine Individualdistanz ueberschrietten haette......das wurde dem Hund aber nicht moeglich gemacht in diesem Fall.
    Er war in die Ecke gedraengt und reagierte wie ein normaler Hund dies eben tun.

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    Nein ich habe noch kein Kind...Aber ich stell mir selbst das mit 2 Hunden und einem Kind schwierig vor...Geplant ist bis jetzt keins aber ich weiß ja auch nicht wie es nächstes oder über nächstes Jahr aussieht...
    :???:

    Als meine Tochter zur Welt kam musste mein Mann 2 Wochen spaeter fuer 15 Monate in den Irakeinsatz (ist Soldat).....und ich war dann alleinerziehende neu-Mama mit 2 grossen Hunden (Pitbull und Bullterrier).

    Kann aber nur sagen das wenn die Hunde gut erzogen ist dies ueberhaupt kein Problem ist alles unter einen Hut zu bekommen :)

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    Der DSH zeigt für mich eine vorzügliche Beisshemmung.
    Wenn nur alle Hunde die hätten....

    Er warnt und schafft es tatsächlich seinen Biss so unter Kontrolle zu haben,
    dass die weiche Menschenhaut nicht mal gekratzt wird.

    Zum zweiten Video kann ich nur sagen, dass ich, wäre ich zur Stelle gewesen,
    in den ersten beiden Minuten Amok gelaufen wäre und es gäbe wohl heute
    zwei Polizisten und zwei Kameramänner weniger.

    Zum glück bin ich keine Polizistin.

    LG
    Chrissi

    Kann mich in beiden Punkten nur anschliesssen.....vor allem im letzten Absatz :x

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    Du hast es schon richtig erkannt, der Hund hat jetzt Angst vor Dir. Findest Du das gut? Ist es das was Du wolltest?
    Sorry, aber wenn ich lese, schmeiß den Hund auf den Rücken, dann werde ich echt sauer.

    :roll: Wieso wirst Du da sauer??

    Die TS ist hier um Hilfe zu suchen......sie hat den Hund nicht aus Boshaftigkeit auf den Ruecken geworfen sondern weil sie es einfach nicht besser wusste.

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    nun warte ich auf den nächsten spaziergang und hab angst davor das er wieder anfängt zu knurren und zu beissen - was soll ich dann tun?
    kann doch nicht sionn der sache sein das wir beide ständig diesen kampf ausführen,ich ihm angst einjagen muss?!

    Das "auf den Ruecken werfen und ihn einschuechtern" war ganz falsch........dadurch hast Du ihm ja erst Recht einen Grund gegeben argwoehnisch dir gegenueber zu sein......Du bist ja nicht einzuschaetzen aus seiner Sicht.

    Ich tippe mal drauf das es deine Angst und Unsicherheit (nach dem Vorfall mit dem ersten schnappen) ist die ihn dich anknurren lassen in der Wohnung. Unsicherheit und Angst von uns Menschen wirken auch auf den Hund verunsichernd weil er die Emotionen nicht einordnen kann, bzw. er durch Deine Unsicherheit denken muss das etwas nicht stimmt mit Dir und Du wohl "etwas im Schilde fuehrst".

    Vergiss' das mit der alten Leier von wegen "der Alpha frisst zuerst, der Hund darf nie ins Bett" etc.......solche Dinge vermitteln unseren Hunden nicht automatisch das wir die Rudelfuehrer sind.....die Achtung und den Respekt unserer Hunde erarbeiten wir uns durch Ruhe, Konsequenz. Souveraenitaet und klaren Fuehrungsstil.

    Ich wuerde mit dem kleinen Poebel so vorgehen das nur Du ihn fuetterst, ihn Gassi fuehrst etc.....sprich: alle fuer ihn positiven Dinge bekommt er von Dir! Und fuer all diese guten Dinge muss er vorher etwas tun........wenn er Futter bekommt muss er dafuer sitzen machen (bevor er die Schuessel vorgestellt bekommt)......geht's Gassi muss er sitz machen bevor die Leine angemacht wird...etc.
    Zeig' ihm das nichts im Leben umsonst ist.

    Dein Hund ist momentan verunsichert, nicht dominant. Was er moechte ist eine klare Fuehrung und nicht die Oberhand, die Oberhand ist fuer die allermeisten Hunde nicht erstrebenswert da viel zu stressig.

    PS.....das Bett sollte fuer ihn tabu sein fuer die erste Zeit......Bettschlafen ist voellig ok, aber nicht wenn momentan soviel Unsicherheit und unklare Verhaeltnisse bestehen.