Erst einmal halte ich es für ein Gerücht, dass ein Hund in sechs Wochen gewaltfrei erzogen werden kann
Natuerlich kann er das....vor allem wenn er nicht gerade die uebelste Vorgeschichte hatte.
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und dann sein Leben lang auf den Besitzer hört.
Training ist eine lebenslange Angelegenheit - use it or loose it.
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Gut, es gibt Leute, die Ihre Kinder ins Internat geben, weil sie es für besser halten oder keine Zeit haben. Internate werden aber wenigstens beaufsichtigt, wie ich denke.
Und vor allem koennen dir die Kinder darueber berichten was im Internat so vorfaellt und wie sie behandelt werden......die Hunde sind blind ausgeliefert.
Ich gebe meine Tiere auch nicht aus meiner Obhut raus, schon gar nicht fuer die Erziehung.
Wenn ich die Kosten sehe, dann erziehe ich meinen Hund lieber selber ... auch wenn es viel länger dauert als 7-10 Wochen!
Was machen die denn mit den Hunden das er nach knapp 2 Monaten PERFEKT hört? Ich kann das nicht nachvollziehen
Naja....perfekt gibt es bei Lebewesen nicht. Aber 2 Monate sind genug Zeit um aus einem Hund einen angenehmen Zeitgenossen mit guter Grundgehorsam zu machen und um viele (wenn nicht mmer alle) Baustellen zu beseitigen.
Was haltet ihr davon? Klingt gewaltfrei, aber irgendwie ist das doch nicht richtig....
Null und gar nichts! Und die meisten Trainer die ich kenne die die Hunde ohne die HH's trainieren benuzten Methoden die kein ethischer Trainer benutzen wuerde.
Was bringt es denn auf die Dauer ueberhaupt den Hund ohne die Halter zu schulen?! Es sind doch gerade die Halter denen man den sachgerechten Hundeumgang erklaeren und anschaulich machen muss. Der best trainierteste Hund wird sich immer nur so benehmen wie es das andere Ende der Leine vorgibt......also nuetzt kein "Einzelunterricht" nur beim Hund etwas. Ausnaehmen dabei sind Hunde mit ausgepraegter Aggression.....solchen nehme ich mich auch erst mal alleine an, ohne den (meist) stoerenden Einfluss des Halters. Aber zum Gesamttraining gehoert dann nach einiger Zeit auch immer der Halter mit einbezogen....ohne ist das beste Training eben nichts wert.
Glaubt mir, mich macht ihr Verhalten sehr oft traurig und es tut weh, wenn man dann auch noch vom TA gesagt bekommt, dass es so auf gar keinen Fall weiter gehen kann, wo man doch eh tut und schaut damit es besser wird.
Lass' dich von dem Poebel nicht verunsichern, vor allem da Du ja eh daran arbeitest. Und echte Ahnung hat dieser TA eh nicht, sonst haette er nicht von Alpharollen und sonstigen antiken Trainingsmethoden gepredigt.
Worauf ich hinaus wollte ist, dass es furchtbar schwierig ist, zu wissen, wie "einfach" man es machen soll, ohne das es für den Empfänger so klingt, als hielte man ihn für einen Dreijährigen.
Klar....online ist das nicht immer leicht. Ich hab' mich da auch eher auf persoenliche Interaktion mit Menschen bezogen mit denen man in Kontakt kommt wenn sie Probleme mit der Hundehaltung haben.
Wenn mir ein TA (ausgerechnet ein TA) mit solchen Spruechen kame, bekaeme er eine deftige Antwort zurueck.
Aber mal abgesehen von dem unsinnigen Geschwafel von Alpha, Wuerger und Co...........womit er nicht unrecht hat ist das am Verhalten der Huendin (?) gearbeitet werden sollte. Warum ist sie denn so un-haendelbar?
Guuut, dann hab ich keinen angstvollen, Weltherrschaft suchenden Tom Sondern einfach einen verfolgenden Tom, weil er es gut findet. Und ich auch
Meine Hunde verfolgen mich auch fast Schritt auf Tritt.....von einem Zimmer ins andere.
Und einen Hund der die Rangordnung an sich reissen will habe ich noch nie kennengelernt......nd ich hab' nu schon wirklich viele Hunde kennenlernen duerfen. Die, denen man dies nachsagt, sind einfach nur unsicher und haben keine Fuehrung und werden praktisch dazu gezwungen das Ruder zu uebernehmen..........dann kommt dann immer das Spruechelchen mit der leidigen Dominanz