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aber was bedingt aggressionen beim hund?
Aus rein biologischer Sicht unterliegt Aggression so gut wie immer Anxiety/Dysphorie. Man muss verstehen wo genau im Gehirn sich die verknuepfungen abspielen (in der Amygdala).....meistens handelt es sich dabei um einen Mangel oder Uberschuss an verschiedenen Botenstoffen (5-HT, NE, dopamine, gamma amino butyric acid (GABA), und excitatory amino acids (EEAs) und das kann man eben medikamentoes einstellen.
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und was machen die medikamente?
Stellen ein chemiches Gleichgewicht her.
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auch bei zwangsstörungen kann ich mir die wirkungsweise schwer erklären...
Es kommt immer auf die genaue Art der Stoerung an.....nicht jede Zwangsstoerung wird mit Medikamenten behandelt, viele auch rein durch Verhaltenstherapie.
Aber z.B. bei ALD (wenn Hunde und Katzen sich obsessiv lecken, beissen etc) erzielt man ducrh medikamentoese Behandlung eine Heilung.
Die meisten Medikamente die in der Verhaltensmedizin eingesetzt werden sind die gleichen die das chemische Gleichgewicht bei Menschen mit Zwangstoerungen, Epilepsie, Autismus, Dysphory etc herstellen koennen.
Hier z.B. werden einige Vorgaenge sehr gut erklaert (und hilft vielleicht auch zu verstehen warum solche Ausfuehrungen sehr schwer in deutsch sind)
http://www.vin.com/VINDBPub/Searc…000/PR00376.htm
http://www.vin.com/VINDBPub/Searc…000/PR00377.htm
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Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem Verhaltungsstörungen mit anderen Mitteln als Beruhigungsmitteln wie Vetranquil u.ä. behandelt wurden.
Das ist ja dann keine Behandlung sondern lediglich ein ruhig-stellen weil ventranquil ein reines Sedativum ist. Sobald dessen Wirkung nachlaesst ist die alte Verhaltensweise unveraendert.
Dann kann ich ein Tier auch einschlaefern, ist humaner als es auf dauer zu sedieren.
Aber auch in Deutschland wird immer mehr in die Richtung Verhaltensmedikation geforscht, vor allem in Giessen und Muenchen...
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/prom…99_00/lentz.txt
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ich glaub tagakm ist Deutsch Muttersprachlerin, oder täusch ich mich jetzt??
Aber nach einiger Zeit im Ausland (spreche da aus Erfahrung) und seltenem Deutsch-Sprechen, merkt man plötzlich, dass die eigene Muttersprache etwas hm... fremd wird *gg*..
Zudem ist es schwer Fachbegriffe und sonstige Dinge, die man sich auf Englisch angeeignet hat, dann auf Deutsch wiederzugeben
...führt teilweise zu sehr viel Verwirrung
Sorry für OT
Jaaaa....genau so isses.
Ich habe keinerlei Probleme mit der deutschen Sprache....aber ich lebe hier in den USA seit ich 18 bin und habe nur hier (in englisch) studiert und gearbeitet.....also alles Fachwissen nie in deutsch gelernt oder je angewendet. Da kann man keine wissenschaftliche Abhandlung auf deutsch schreiben ohne Woerterbuch (und dann kommt's oft vor das einige Begriffe noch nicht mal aufgelistet sind)