Beiträge von tagakm

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    Was ist denn der Unterschied zwischen einem "Rudelführer" und einem "wohlwollenden Chef"?
    Finnrotti

    Gar nichts.....das sind alles nur Wortspielchen weil das Wort Rudelfuehrer fuer viele irgendwie negativ behaftet ist.

    Ich bin der pack leader (Rudelfuehrer) meiner Tiere.....ich bin selbst kein Hund aber ich fuehre mein Rudel, ergo Rudelfuehrer.

    Zitat


    Ich käme mir da recht hilflos vor. Gerade als Frau und in meinem Alter (Anfang Zwanzig) werde ich oft nicht ernstgenommen, besonders hier auf dem Land.

    Das hat weder etwas mit dem Geschlecht noch des Aussehens, der Groesse etc zu tun ob man ernst genommen wird.
    Ernst genommen wird man indem man souveraen und selbstsicher autritt, nicht hysterisch agiert und Ruhe austrahlt.:)

    Hier auch.....habe auch ein sehr unterstuetzendes Exemplar an meiner Seite :girlboy: ....ohne meinen Mann und ohne seine Unterstuetzung waere es mir gar nicht moeglich all meine Pflegis aufzunehmen oder mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

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    Denke es kommt immer auf den Hund an, bei manchen reicht schon ein böser Blick und sie ordnen sich unter, bei manchen muss man die Rangordnung eben immer wieder klarstellen.

    Ich bin auch der festen Ueberzeugung das es eine soziale Hirarchie unter Menschen und Hunden gibt die permanent zusammenleben........aber, diese aeussert sich definitiv nicht waehrend ein Hund vor einem anderen Hund oder seinem Menschen durch die Tuer flitzt.

    Auch in einem Hunderudel (und ich rede nicht von wilden Wolfsrudeln) gehen Beta- oder Omegatiere mal als erste durch eine Tuer.....das sagt ueberhaupt nichts ueber eine Rangordnung aus sondern lediglich ueber etwas ungestuemes Verhalten.

    Im gleichen Kontext lehrst Du deinem Hund lediglich das es sich nicht ziemt durch die Tuer zu preschen, machst ihm dadurch aber keine Rangfolge deutlich.

    Was die Rangordnung betrifft.....die allermeisten Hunde die ich kennengelernt habe, ob beruflich oder privat, denen nachgesagt wird das sie die Rangordnung nicht akzeptieren oder Dominanzaggression an den Tag legen wuerden hatten lediglich keine guten Manieren.....die Hunde die aktiv versuchen in der Sozialhirarchie hoch zu klettern vor ihren Menschen sind sehr sehr selten und rar.

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    Oder gab es den EINEN Hund, der an keinen anderen rankommt? Wenn ja, was machte diesen einen Hund so besonders für euch, dass ihm die Nachfolger nicht das Wasser reichen konnten?

    Der Pitbull....keine Frage.

    Warum? Weil er sehr sehr intelligent ist, sensibel, immer einen starken Willen "to please" an den Tag legt, sehr Gehorsam ist, wesensfest ist und, und, und.....

    Zitat

    würde ich eine neurologische Ab-
    klärung machen lassen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Definitiv....bei rund 99% aller Hunde die wir untersucht hatten mit diesen Verhaltenauffaelligkeiten wurde durch ein CT ein seizure pattern ueber dem Frontalhirn festgestellt. Antikonvulsive Medikamente schlagen bei sowas sehr sehr gut an in der Regel.

    Oh je...ich hatte auch mal eine Konstellation die sich genau so wie deine Situation anhoerte.
    Beides waren kastrierte Pitbulls........ich denke nicht das es mit dem Barfen zu tun hat und auch nicht mit Sozialstatus unter den Hunden.

    Du musst das Mobben des aeltern Hundes unter allen Umstaenden unterbinden, denn ansonsten wird Champ sehr sehr schnell zum aggressiven Hund (Opfer wird zum Taeter).......ich habe damals alles versucht, von gesundheitlichen Ursachen auschliessen bis hin zu verstaerkter Unterordnung und verschiedenen Verhaltenstherapien..........nachdem dies aber alles nicht geholfen hatte und der aeltere Pit den Juengeren so boese zugerichtet hatte das er fast daran gestorben waere wurden sie strikt voneinander getrennt und hatten nur ab und an Kontakt unter strenger Aufsicht.

    Such' dir unbedingt einen Verhaltensterapeuten, keinen Hundetrainer denn es geht bei solchen Problemen nicht um Training sondern um abnormales Verhalten.

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    Hallo.

    Seit drei Wochen wird mein Rüde ( 8.5 Monate ) ständig von anderen Rüden attakiert. Er selbst ist zu allen freundlich und unterwirft sich sofort bzw. versucht zu flüchten. Leider lassen die anderen nicht von ihm ab, es sei denn ich greife ein.

    Beschreib' doch mal ganz genau diese Attacken.........Du sagst wenn er sich (nachdem er sich ruepelhaft benommen hat) unterwirft lassen andere Hunde trotzdem nicht ab.
    Es ist normales huendisches Verhalten einen Ruepelhund solange unter sich zu fixieren bis er sich beruhigt hat.....steht er sofort wieder auf und flitzt weg ist's kein unterwuerfiges Verhalten, das waere das stille liegen bleiben .

    Zitat


    Ach ich hab vergessen zu erwähnen wenn sie sich drehen will weiß sie das ich es nicht will.

    Das ist eine vermenschlichte Ansicht....sie weiss nicht das Du das Verhalten nicht willst....sie merkt nur das dieses Verhalten von Dir mit Missmut quittiert wird.
    Solches Verhalten ist zwanghaft, nicht freiwillig......suche mit ihr einen Verhaltensterapheut auf.

    Wenn sie schlaeft und wird ploetzlich aufgeweckt, wie reagiert sie dabei?