ZitatSo sehen sie jetzt aus:
Suess sind'se natuerlich Beide....aber Henry ist definitiv mein Favorit :liebhab:
ZitatSo sehen sie jetzt aus:
Suess sind'se natuerlich Beide....aber Henry ist definitiv mein Favorit :liebhab:
ZitatJa, da gehen wir absolut konform miteinander.
Nun stellst sich die Frage, wie sieht der Weg dorthin aus. Du schreibst
Das - mit Verlaub - ist vielseitig auslegbar. Jeder versteht unter einem "vernünftigen Umgang mit dem Hund" etwas anderes....
Fuer mich bedeutet "vernuenftiger Umgang mit dem Hund" das ich einem Hund auf seine Weise vermitteln kann was von ihm verlangt wird.......das ich nichts von einem Hund verlange was absolut gegen seine Natur und sein Wesen geht....und das ich Ruecksicht auf seinen individuellen Charakter nehme und versuche unser gemeinsames Leben so zu gestalten das ich seinen natuerlichen Beduerfnissen gerecht werde und am allerwichtigsten ist fuer mich das er sich auf mich verlassen kann und das mein Verhalten ihm gegenueber fair und fuer ihn einschaetzbar ist.
ZitatABER, was passiert da?
WAS passiert da wirklich wenn Hund aufeinmal gezeigt kriegt "wer die Hosen anhat"!?
lernt der Hund durch "ich geh zuerst durch die Tür und du kannst anchkommen wenn du dich ruhig verälst" oder durch klare "Ansagen" und "Regeln" das man der Boss ist?
Durch klare (fuer den Hund verstaendliche) Ansagen und klare Konsequenzen (wehe es fraegt jetzt jemand ob diese Konsequenzen koerperliche Zuechtigung bedeuten :motz: ) fuer sein Verhalten.
Das "der Alpha geht zuerst durch die Tuer" ist Humbug.....meine Hunde gehen so gut wie immer vor mir durch die Tuer oder vor mir den Flur runter und reissen deswegen nicht die Weltherrschaft an sich.
PS...was ist ERG??
Zitat@ tagakm
Hmmm, wir verstehen unterschiedliche Dinge unter Bodyblocks. Habs mir schon fast gedacht
Für mich heißt das, mich aktiv dem Hund entgegenzustellen, auch unter der Gefahr, dass er in mich reinläuft.... Sorry. Hab ich falsch verstanden.
Wieder im Einklang ![]()
Jau....body blocks (als englischer Begriff) heisst lediglich dem Hund durch Koerperhaltung etwas zu vermitteln, rein ohne koerperlichen Kontakt oder Drohgebaerde ![]()
ZitatDer Rest wird durch eine klare und ruhige Körperhaltung geregelt. Da gibt es kein lautes Wort, keinen Bodyblock, sondern lediglich eine ruhige Ansage mit entsprechendem Handzeichen.
LG
cazcarra
Eine Body Block ist eine ruhige und klare Koerperhaltung....Hund wird bei Bodyblocks ja nicht angefasst oder angerempelt oder ueberhaupt beruehrt.....ich vermittelle ihm lediglich durch meine Koeperhaltung was ich von ihm moechte ![]()
ZitatEin Beispiel für meine "anderen Maßnahmen":
Wenn ich einen ziemlich ignoranten Hund habe, draussen viel schief läuft, Köterchen jagt, pöbelt an der Leine, ... dann würd ich mit einem straffen Hausprogramm anfangen. Nix böses, keine Gewalt, aber ganz klare Regeln.
Hab ich einen Hund, der beim Start zum Wandern ein Riesentheater macht und mich in der Türe umrennt, dann würde ich nicht den Tipp (den gabs auch hier im DF öfter) beherzigen und ein sitzenbleiben bis ich angezogen und draussen bin mit Futter belohnen, sondern deutlich an der Türe klären, daß ich entscheide, wer wann geht.
Dazu reicht ein einfaches dezentes Schliessen der Türe im richtigen Moment (ohne den Hund zu verletzen !!), ein ignorantes Umlaufen (kein treten !) , ... 2-3 Wiederholungen und Hundi geht garantiert langsamer zur Türe und schaut mich an.Bei solchen einfachen Dingen setzen aber viele (ich mein keinen persönlich hier) schon mit etappenweisem Annähern an die Türe, jeden Schritt mit Futter belohnen etc. an.
Mein Weg wäre es ein, zweimal deutlich die Situation zu klären, anstatt ewig zu diskutieren.
Dem kann ich mich rundum anschliessen ![]()
....obwohl ich das "Theater an der Tuer" noch viel klip und klarer dem Hund vermitteln wuerde durch Body Blocks a la "dies ist mein Bereich und ich sag' wo's lang geht und Du darfst dann durch die Tuer wenn ich das so moechte ![]()
ZitatIch habe mir ja eh gedacht, das man einen Grundcharakter nicht verändern kann.
Nur das halt gar nichts zu machen ist. Das habe ich mir nicht vorstellen können. Ist und bleibt ja doch ein Hund, auch wenns ein süsser Beagle ist. Dachte ich mir. Mein erster Hund war ein Wächter. Ich war es einfach gewohnt, bis zum Schluss. Und ein Beagle ist halt wirklich was ganz anderes. Mir geht ein kleiner Wächter ab.
Die meisten meiner Hunde sind Pitbulls.....egal wie der Ruf ist, das "Wachen" kann man da auch vergessen....da wuerde ein Einbrecher eher zu Tode geschleckt werden als verjagt.
Gluecklicherweise reicht bei Pitbulls da der Anblick alleine das die meisten Einbrecher wohl das Weite suchen wuerden.
Meine Presa Huendin dagegen ist die geborene Schuetzerin....ohne jegliches Training.
Man muss die Viecher halt so annehmen wie sie sich charakterlich aeussern ![]()
Grundguetiger
....wie waer's damit das wir alle einen Gang runterfahren und uns wieder wie Erwachsene benehmen.
Das Liesi giftig wird weil sie das Gefuehl hat an den Pranger gestellt zu werden kann ich nachvollziehen.....Liesi, was ich nicht nachvollziehen kann ist das Du nun zum Rundumschlag gegen Dir Fremde ausholst.
Samma jetzt wieder nett zueinander??!! ![]()
ZitatHast zwar keinen Tip, wie man aus einem Schmuser einen Wächter macht, aber sonst ganz groß die Klappe offen!
Weil man da keinen Tipp geben kann......und wenn Du z.B. unter Cazcarras Beitraegen auf *Profil* klickst und einige ihrer Beitraege liesst wirst Du merken das sie kein "Ei" ist sondern jemand der sich beruflich mit Hunden beschaeftigt und viel Ahnung von der Materie insgesamt hat ![]()
Zitat@Schopenhauer
Wer kein Hundetrainer ist und auch nicht Vereinsmitglied, der hat keine Ahnung von der Praxis ??
Interessante, sehr qualifizierte Aussage ... dann hab ich echt keine Ahnung.Gruß, staffy - unabhängig ehrenamtlich
Das hat Schopenhauer so, glaub' ich, gar nicht gemeint.
Du hast geschrieben das Du Seminare besuchst bei Canis....das Du ehrenamtlich mit Hunden arbeitest konnte Schopenhauer ja nicht wissen, ergo die Vermutung seinerseits das Du lediglich theoretische Erfahrung hast ![]()
Was die ganze Qualifikationsdiskussion angeht.....fuer mich persoenlich machen Auszeichnungen, Bildung, Universitaetstitel etc, pp nicht die Kompetenz eines Trainers aus.....die macht sich auschliesslich daran ersichtlich wie er mit den Tieren in der Praxis umgeht, wieviel Einfuehlvermoegen er in die huendische Psyche zeigt und wie er mit wirklichen Problemfaellen umgeht.
Papier ist geduldig....was zaehlt sind anschauliche Demonstrationen ![]()