Beiträge von tagakm

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    Ich kriege das K..... wenn ich höre wie sich Leute darüber beklagen, wie Hunde im Ausland teilweise behandelt werden. Und diese Menschen als unmenschlich aburteilen. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. In den meisten Gegenden sind Hunde nicht mehr als Nutztiere (Wachhund an der Kette etc.)...und wir behandeln unsere Nutztiere doch auch nicht anders oder? Wenn die Inder sehen wie wir unsere Kühe zu Fleisch verarbeiten, bekommen die auch das Heulen. Unter Berücksichtigung des Kulturkreises lebt der Hund wirklich wohl behütet.
    Mal ganz abgesehen davon, dass es ein Hund bestimmt recht lässig findet, den ganzen Tag zu streunen , unabhängig zu leben, selbst wenn er dadurch mehr Gefahren ausgesetzt ist. Und allein die Beschreibung des Verhaltens des Hundes in seinem Heim zeigt doch deutlich, dass er sich wohl fühlt.
    Der Hund ist frei...das ist doch schön!

    Und ich bekomme das Kotzen wenn die duemmsten Argumente (oder roten Herringe) auf den Tisch geschleudert werden wenn einem die Argumente ausgehen :)

    Was hat die Mastviehaltung mit dem Hund aus Spanien zu tun?

    Wir Deutsche halten Schlachtvieh und deswegen hat uns ein Strassenkoeter auf Ibiza egal zu sein......jo....so kann man sich auch durchs Leben schleichen
    :roll:

    Und "der Hund ist frei - ist doch schoen" ist jawohl schon hirnrissig, meinste nicht?

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    , aber heute kann ioch es echt kaum fassen... :schockiert:

    So gravierend heute? :D :p

    Look.....die TS schreibt im Ausgangsbeitrag das sie sich Vorwuerfe macht.

    Ist ja nicht so das hier jemand von seinem tollen Urlaub in Spanien berichtet und ich hau' in den Strang mal einen Satz a la "haste dich auch um vernachlaessigte Hunde gekuemmert???!!"

    Die TS macht sich Vorwuerfe weil sie erkannt hat das der Hund Hilfe benoetigt und sich nichts tun wollte (oder konnte).

    Und meine Meinung ist eben "Wo ein Wille ist ein Weg".......meine persoenliche Erfahrung ist generell das viele Hundeliebhaber zwar gerne reden, Straenge eroeffnen wo ein bemitleidenswertes Tier beklagt wird etc......aber echte Hilfe kommt kaum ins Spiel. Man beschraenkt sich darauf sich zu echauffieren und danach geht man wieder zur Tagesordnung ueber......bis zum naechsten herzzerreissenden Beitrag.

    Und noe....da beschraenke ich mich dann nicht drauf Haendchen zu taetscheln und zu troesten sondern sage meine Meinung :)

    Don't talk the talk if you don't walk the walk.

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    Kann denn ein Verhaltenstherapeut helfen, wenn der Hund schon so alt ist und sich gar nichts verändert hat?

    Meistens schon....denn auch wenn sich im Umfeld des Hundes nichts veraendert hat und ihm koerperlich nichts fehlt ist solch ein zwanghaftes Verhalten ein neurologisches Problem; also hat sich im Gehirn etwas veraendert.
    Mittel wie z.B. Fluoxetine wird heutzutage sehr erfolgreich bei Zwangsstoerungen eingesetzt.

    Bromazepan ist schon ok fuer Hunde (aus toxikologischer Sicht)....aber dadurch wird der Hund lediglich ruhig gestellt und man geht das eigentliche Problem damit nicht an.

    Ein guter Verhaltenstherapeut kann pharmakologische Mittel (Antidepressiva) vorschlagen die unterstuetzend bei der Verhaltensmodifikation wirken....aber dies ist ein Trainingsprozess der angegangen werden muss.

    Hat der TA denn einen Allergietest gemacht und alle anderen koerperlichen Ursachen ausschliessen koennen?

    Wie lange macht der Hund das schon? Ich kann mir nicht vorstellen das Bachblueten oder andere homoeopathische Mittelchen solch ein zwanghaftes Verhalten (wenn es das wirklich ist) abstellen kann. Da muesste man schon mit pharmakologischen Mittelchen behandeln.

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    Ich fass es nicht. Da wird allen Ernstes empfohlen, einen Hund zu stehlen, obwohl man weiss, dass er einen Besitzer hat? Nur mit der Begründung, dass der Hund es dann besser hätte???!!??

    Also raus auf die deutschen und schweizerischen Strassen, stehlt jeden Hund, der euch gefällt - er hätte es danach sicher besser, und das ist moralisch einwandfrei! :kopfwand: :kopfwand:

    Besitzer ist in diesem Fall der richtige Begriff....mehr als ein Besitzer scheint dieser nette Mann ja nicht zu sein wenn es ihm egal ist das der Hund frei herumstreunt.

    Und ja....einem verantwortungslosen Besitzer seinen Hund zu entwenden koennte ich 1-A.mit.Sternchen mit meinem Gewissen vereinbaren ;)

    Genau....und nach einer Prognose hat der TS ja auch nicht gefragt.....und selbst wenn wir hier alle professionelle Diagnostiker waeren koennte man immer noch nicht aus der Ferne eine Prognose erstellen.

    Dem TS ging es doch lediglich um Rat von HH's die schon selbt mit solch einer OP Erfahrung hatten.....um Erfahrungsaustausch.