Beiträge von Tuuka

    Hm ich finde mich in meinen beiden (sehr unterschiedlichen Hunden) wieder.
    Joda ist sehr sensibel, eher zurückhaltend, wenn ihr was zuviel ist, macht sie erst mal dicht, zieht sich zurück. Sie genießt ihr Fressen.
    Dazu kommt eine nicht ganz unerhebliche Aggressivität, die man ihr gar nicht zutraut. Dabei explodiert sie förmlich, stürzt sich auf den anderen Hund, beißt. Danach ist sie sofort wieder ansprechbar und normal.

    Phelan ist ganz anders. Sie ist in allem, was sie macht sehr präsent. Hoppla hier komm ich. Wenn's nicht passt, quetsch ich mich trotzdem durch. Immer mit dem Kopf durch die Wand. Sie ist sehr gierig, genüßlich Fressen? Gibt es nicht. Sich mal sanft an jemanden rantasten? Höflich anfragen, ob es genehm ist, gleich einen 25 Kilo Hund auf dem Schoß oder im Gesicht zu haben? Gibt es nicht.
    Normal an der Leine gehen? Nee, wozu war mein Papa Huskymischling! Langsam gehen? Nö, Vollkaracho.
    Usw.

    Sie haben beide Anteile, die ich in mir auch wiederfinde. Auch in ihrer Widersprüchlichkeit.
    Aber ob das Zufall ist oder sie mir ähnlich geworden sind oder ich sie deswegen ausgesucht habe?
    Wer weiß.
    Manchmal denke ich, dass ich Joda zusätzlich genommen habe, liegt daran, dass sie in mir etwas berührt hat, was Phelan mit ihrer (eher zu mir passenden Art) nicht konnte.

    LG Nele

    Zitat

    Also ich hab immer nen Ball dabei und teilweiße Leckerlies. Dan laufen wir raus aus dem Ort und ich lass sie immer erst ihr Geschäft machen. Dan ruf ich sie und wie spielen einfach so lange bist ich seh, das ihr " die Zunge bist zum Boden hängt" oder ich merk das sie gerade einfach keine lust mehr hat. Ab und an wenn sie dan etwas zu weit weg ist kann auch sein das ich einfach so mal los renn. Ich lauf halt immer etwa 1 Stunde lang.


    Hier würde ich schon etwas anders handeln. Meine Hunde dürfen auch Ballspielen (ich werfe, sie rennen hinterher und bringen den Ball zurück (bis in meine Hand))
    Das machen sie total gerne aber ich höre immer auf bevor sie nicht mehr können oder keine Lust mehr haben. Dann bleibt dieses Spiel etwas besonderes und du bestimmst die Regeln.

    Dann würde ich nicht nur mit ihr Ballspielen. Mach zwischendurch ein bisschen Unterordnung oder übe Tricks. Lass sie nach den Leckelis suchen, verstecke sie z.B in in der Rinde eines Baumes oder lege sie in Astgabeln von Büschen, so dass sie ein bisschen was zu tun hat.

    Grabe Löcher in die Erde und wenn sie neugierig ankommt, darf sie an deinem Schatz (z.B ein Leckelie, dass du unauffällig in das Loch hast fallen lassen) teilhaben. Was glaubst du wie beeindruckt Hunde von deinen Fähigkeiten, Beute zu finden, sein können.
    Lass sie über Baumstämme klettern oder übe mit ihr auf Kommando um Bäume rum zu laufen.
    Lass sie abliegen, geh so weit weg, wie sie es gerade noch zulässt ohne aufzustehen und rufe sie dann nach ein paar Augenblicken (die mit der Zeit länger werden dürfen) zu dir. Wenn sie dann kommt Party, Leckerlieregen, Rennspiel, Zerrspiel. Was auch immer ihr und dir Spaß macht.
    Usw. usw.

    Forder sie mehr auf den Spaziergängen. Versuche sie so oft wie möglich just for fun zu rufen. Und das meine ich wörtlich. Wenn sie zu dir kommt, passiert was spannendes. Mal fliegt der Ball oder ein Spielzeug, mal darf sie nach Leckelis suchen, mal hast du eine Aufgabe für sie, mal macht ihr ein Wettrennen. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

    Es wäre sinnvoll sie am Anfang mit der Schleppleine abzusichern. Katzen jagen kann tötlich ausgehen (wie ich leider selber bei meiner Seelenhündin erleben musste) Sowohl für die Katzen als auch für deinen Hund.

    Such mal hier im Forum, da gibt es gute Beiträge zum Thema Schleppleinentraining.
    Ich empfehle dir auch das Buch von Pia Gröning "Antijagdtraining".
    Und ein Spiele-Spaß-Buch, wo du dir vielleicht ein paar Anregungen suchen kannst.

    Liebe Grüße
    Nele

    Vielleicht bist du zu langweilig geworden?
    Was machst du denn mit ihr auf euren Spaziergängen? Forderst du sie irgendwie? Machst du spannende Dinge?

    Das Sprayhalsband lass bitte weg. Damit kann man, wenn's dumm läuft großen Schaden anrichten, wenn es zu Fehlverknüpfungen kommt.
    Und du willst ja wahrscheinlich auch, dass dein Hund zu dir kommt, weil er es gerne tut und nicht weil sie sonst so massiv bestraft wird.

    Erzähl doch mal wie ein typischer Spaziergang bei euch so aussieht.

    LG Nele

    Hm, wenn es kalt ist, verteilen sich die Duftmoleküle vielleicht nicht so gut.
    Aber wenn er auch Wiesen meidet, die nicht so oft frequentiert werden, dann würde ich auch mal gucken, ob es ihm irgendwie weh tut an den Pfoten.


    LG Nele

    Aber sie ist doch noch nicht ausgewachsen. Mach dir keinen Kopf. Wenn du nicht auf ihren Rippen Klavier spielen kannst bzw. du nicht das Gefühl hast, der Hund besteht nur aus Knochen und Fell ist doch alles gut.
    Halte deine Hündin lieber schlanker, gerade weil sie zu einer großwerdenen Rasse gehört. Sie wird schon noch breiter und massiger, wenn sie erst mal ausgewachsen ist.

    Liebe Grüße
    Nele

    PS: Und es gibt immer auch zierliche Vertreter einer Rasse.

    Meine Hunde weigern sich bei bestimmten Witterungen auch, in die Nähe der Hundekackstrecke zu kommen, geschweige denn sich dort auch selber zu lösen. Am besten geht das noch im Winter, bei Frost und Schnee.
    Ich vermute, dass es ihnen auch einfach ekelig und zu viel ist.
    Da bleibt ihnen ja auch gar nichts übrig als Markierungen zu setzen wo vorher vielleicht schon der Obermackerhund gemacht hat. Wehe wenn der das mitkriegt...
    So denke ich mir das jedenfalls. Und zwinge die beiden nicht.
    Joda macht z.B auch nur in den Garten, wenn sie läufig ist, sonst guckt sie mich auch mit diesem entsetzten vorwurfsvollen Blick an: Was, du willst wirklich dass ich hier mache? Ist nicht den Ernst, oder? Das kannst du mir nicht antun.

    Es kann sein, dass dein Hund wirklich nicht dort pinkeln will, wo ein anderer vielleicht "ranghöherer" Hund schon markiert hat.

    Du musst wissen, ob du ihn zwingen willst oder nicht.

    LG Nele, die sich's auch gerne mal im Anblick viel benutzter Bahnhofsklos verkneift und lieber woanders geht...

    Hey zusammen,
    wie ist eure Erfahrung mit der Trittbretthöhe? Ich würde gerne den Roller auch ohne Hunde nutzen aber mit Hunden eben auch auf unbefestigten Waldwegen unterwegs sein können. Allerdings nicht völlig querfeldein.
    Gibt es einen guten Kompromiss zwischen bequemer Tritthöhe und ausreichender Bodenfreiheit?
    Wie hoch sollte das Trittbrett mindestens sein, wenn man nicht nur Asphalt fahren will. Wie hoch maximal, wenn man noch einigermaßen bequem selber rollern möchte.
    (Ich bin 169cm groß, falls das eine Rolle beim rollern spielt) Freu mich auf Antworten.
    LG Nele