Beiträge von Lucy

    Mein Cousin hatte sowas mal vor 15 Jahren.....da wurde in sein Haus eingebrochen, als der Hund drin war...


    Der Hund hat nicht gebissen, nur dem Herren gezeigt, dass er durch den Einstieg (ein Fenster ) nicht mehr ohne weiteres rauskommen würde -durch ein netten Grinsen und Grollen....der Dieb erschrak, stolperte nach hinten und hat sich, glaub ich, das Kreuzband angerissen....


    Die Behandlungskosten musste mein Cousin übernehmen, aber das Schmerzensgeld wurde abgelehnt....FÜr den Einbruch selbst, gab es nur ein "DuDu", weils ja nur ein Versuch blieb (aber nur, weil der Hund dafür sorgte, dass der Versuch nicht vollendet werden konnte)....

    Das der nicht Zoophilie ist. ..

    der war tatsächlich nur total verzückt von den Hunden....

    Mein Puf fand das natürlich total klasse, ein Mensch, der wegen ihm zu Boden geht - sowas erlebte er bis jetzt noch nicht*lach*...


    Wobei ich wohl auch schon ziemlich sparsam schaute, als der mit einem Mal zu Boden ging - sowas bin ich aus der piefigen Kleinstadt nicht gewohnt :lol:

    Heute im Zug nach Hause musste ich an den Spruch " Der gut erzogene Hund bettelt nicht, er sorgt dafür das man ein schlechtes Gewissen bekommt und freiwillig sein Brot teilt" (oder so ähnlich) denken.


    Uns gegenüber saß ein Mann, der ein Stück Wurst gegessen hatte, Puf schaute ihm dabei zu - blieb aber brav bei mir sitzen und bedrängte den Herren in keinester Weise, halt nur eben der Blick...


    Der Herr fragte mich nach einiger Zeit, ob es ok sei, wenn der Hund ein Stückl haben dürfte - sein Blick sei ja herzzerreißend :lol:

    Puf durfte sich dann auch ein Stückl Wurst abholen und war der glücklichste Hund der Welt :lol:

    Puf macht es auf seine typische Art :D ....er geht in den Raum und schmettert sein "Arouhhhh" los, da schaut selbst die stark an Demenz erkrankte Dame und lächelt ganz leicht :herzen1:

    Dann gehen wir von "Mieter" zu "Mieter" (die Bewohner werden dort Mieter genannt und nicht Bewohner :-) ) und sie begrüßen den Hund, sofern sie es wollen...

    Bei unseren Kindergartenkinder ist es ähnlich, da "arouuht" Puf auch, nur das dort die Kinder nach der allgemeinen Begrüßung, wenn die allgemeine Ruhe wieder eingekehrt ist, einzeln zum Hund gehen und "Hallo" sagen und ihn streicheln, nachdem sie mich gefragt haben, ob es ok sei. Grad bei den Kindern achten wir drauf, dass es mit Ruhe läuft und gewisse Regeln eingehalten werden - niedlich ist es, wenn man beobachtet, dass selbst die ängstlichen Kinder inzwischen ihren Eltern erklären, wie man richtig auf Hunde zugeht und was man macht, wenn ein Hund auf einen zuläuft :D :bindafür:

    So läuft es auch bei den Leuten von "unserer" Behindertenwerkstatt ab, wobei er dort nachher ohne Leine unterwegs ist und schaut, wo er was abgreifen kann....Puf hat es ganz gut drauf zu erkennen, wer ihn streicheln will und wer nicht, ich achte aber drauf, dass er nicht anspringt (grad bei den Rollstuhlfahrern, da möchte der Hund zu gern mitfahren)