Beiträge von Tabina

    Zitat


    Jedes Tier hat ein schönes Zuhause verdient, ganz egal woher es kommt.
    Bei dieser Frage darf es im Kopf keine Grenzen geben.

    Ganz genau.

    Und ich glaube auch nicht das der deutsche Beagle vom deutschen Züchter weniger unter seinem Stromhalsband leidet als der spanische Straßenhund der hierher verfrachtet wurde.

    Ich denke sehr viele Menschen, und dazu gehörst Du Patrick mit Sicherheit auch, geben ihr bestes um ihren Hunden ein liebevolles Zuhause zu geben, sie einigermaßen artgerecht zu beschäftigen und dafür zu sorgen das sie sich wohl fühlen und es ihnen rundum gut geht.

    Ob es ihnen, egal wo geboren und wie aufgewachsen, woanders besser gehen könnte werden wir niemals wissen.

    Vielleicht wäre Deine Verona schon seit Monaten tot, tagelang vor sich hingestorben in irgendeinem Straßengraben.
    Und die 8 Welpen die sie zurückgelassen hat wären nach und nach jämmerlich eingegangen.

    Klar könnte es ihr, wäre sie geblieben wo sie war, auch heute noch gut gehen.

    Aber sie ist bei Dir und bleibt bei Dir.
    Was bringt also alles grübeln.

    LG
    Tina

    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Ein Finder der gutes im Sinn hat wird sich immer erkundigen ob dieser Hund vermisst wird.
    Und ich könnte mir gut vorstellen das Tanja in ihrer näheren Umgebung mit ihrer Truppe bekannt ist wie ein bunter Hund.

    Mit dem Finderlohn wäre ich auch vorsichtig.
    Ich glaube was das Einklagen betrifft kann man USA nicht mit D vergleichen :hust:

    Untätig darauf warten das er irgendwo mal zufällig auftaucht und erkannt wird kann man aber auch nicht, da wird man ja wahnsinnig bei ...

    So ein :zensur:

    Tanja, wie muss man sich das Gelände bei euch vorstellen?
    Wie groß ist der abgetrennte Bereich, wieviele Häuser stehen da?
    Wie weit sind die nächsten Ortschaften entfernt und wie groß sind die?
    Hätten Leute die nicht auf eurem Gelände wohnen überhaupt Zugang zu dem Wald in dem Dein Trälfchen verschwunden ist?

    Ganz spontan würde ich sagen das es, wenn man alle Konsequenzen bedenkt, besser ist freilebende Hunde aufzunehmen als sie ihrem wilden Leben zu überlassen.

    Sicher klingt die Vorstellung von einem selbstbestimmten, instinkgesteuerten Leben ohne Zwänge artgerecht und vielleicht sogar verlockend.

    Aber ich denke die Realität ist doch sehr weit von diesen romantischen Vorstellungen entfernt.

    Egal wie geschickt, zäh und clever ein wild lebender Hund ist und wie gut er sich jahrelang durchschlägt, sein ständiger Begleiter wird - außer Hunger - vor allem Unsicherheit und Angst sein.
    Und ein sicheres, angstfreies wenn auch etwas begrenztes Leben zu ermöglichen wiegt doch grenzenlose Freiheit auf, oder?


    Das wäre jetzt zumindest so mein erstes Gefühl zu diesem Thema ...

    LG
    Tina