Beiträge von Tabina

    Ja, liebenswert schrullig.

    Allerdings war die Wandlung von liebenswert schrullig zur anstrengend,- schwierig,- mühsamen Extremschrulligkeit fließend :hust:

    Schön das es bei euch jetzt so entspannt ist.
    Genieße jeden Tag!

    LG
    Tina

    Ich finde so pauschal kann man das nicht sagen.

    Ich habe zwei Kinder, Sohn (10) und Tochter (knapp 15).
    Dazu einen Hund von 37 Kilo, auch noch jung und manchmal ungestühm.

    Körperlich hat meine Tochter natürlich weniger Probleme Sayah im "Notfall" zu halten da sie von Größe und Gewicht einer erwachsenen Frau entspricht.

    Die bessere Kommunikation mit unserer Hündin hat aber zweifelsfrei mein Sohn.
    Was er körperlich nicht könnte gleicht er durch Kommandos aus.
    Er beschäftigt sich weit mehr mit Sayah als meine Tochter das tut, weiß genau wie wir arbeiten, was sie kann, wie sie wann reagiert und wie er ohne Körperkraft gegensteuern könnte.
    Bringt sich also von Anfang an soweit möglich in die Arbeit mit dem Hund ein.

    Das Ergebnis ist das er wenn er sie führt viel besser mit ihr zurechtkommt als meine Tochter die immer nur sagt "Sayaaaaaah ... boah Mama die hört nicht auf mich" (ohne sonstiges Kommando *g*).

    Das heißt jetzt nicht das ich meinen Sohn alleine mit dem Hund zum 2 Stunden Spaziergang oder in Innenstädte schicken würde.
    Aber eine kurze Strecke (5 Minuten zur Oma rüber in verkehrsberuhigter Zone) darf er auch mal alleine gehen.
    Das er das darf hat er sich erarbeitet und auch schon oft bewiesen (ja, ich bin hinterhergeschlichen und habe mich vergewissert) das er es kann.

    Unsere Hündin ist zwar jung und kräftig aber völlig aggressionsfrei bei anderen Hunden, Menschen, Kindern.
    Sie reagiert nicht auf Jogger, Radfahrer, Bälle ect.
    Mein Sohn weiß genau wie er sie von Katzen, Eichhörnchen ect ablenken kann.
    Und deshalb ist ein kurzer Weg, mM nach, zu verantworten.

    Im geschilderten Fall, wo der Junge ja scheinbar offensichtlich überfordert zu sein scheint, würde ich aber auf jeden Fall mit den Eltern sprechen.
    Wenn er die selbe Klasse wie Dein Sohn besucht kannst Du bestimmt Kontakt aufnehmen und in einem netten Gespräch erklären was Du beobachtet hast.
    Vielleicht hast Du ja sogar Zeit und Lust dazu mit den zwei Jungs und den Hunden ein bissel zu arbeiten ...

    LG
    Tina

    Guten Morgen und herzlich Willkommen erstmal :smile:

    Mir sind beim lesen Deines Beitrags einige Dinge aufgefallen zu denen ich gerne was schreiben möchte.

    Zunächst mal zum Thema Allergie und Asthma; da würde ich mich an Deiner Stelle vorab genau erkundigen wie die Verträglichkeit mit Hunden getestet wird und wie sicher das Ergebnis ist.
    .
    Sagt der Test also generell aus das es mit allen Hunden funktioniert, muss mit speziell Deinem eigenen Hund getestet werden und wie hoch ist das Risiko das zunächst alles okay scheint, sich die Allergie aber im Laufe der Monate entwickeln könnte.
    Das wäre mir erst mal der wichtigste Punkt.

    Zu den Rassen die Du favorisierst kann ich Dir nicht viel sagen, den Casto kannte ich gar nicht und musste erstmal g***geln.
    Er scheint aber ein Herdenschutzhund zu sein und wenn das so ist würde ich da raten das Du Dich vor evt Anschaffung ganz besonders genau informierst da diese Hunde schon ihre Besonderheiten haben.
    Rottis sind da vielleicht etwas Alltagstauglicher.
    Wirklich geeignet fürs Agility scheinen mir aber beide Rassen nicht da zu groß und schwer.

    Ansonsten ist mir aufgefallen das Du schon sehr festgelegt zu sein scheinst wie Dein zukünftiger Hund sein sollte.
    Und das ihr euch eigentlich erhofft der Hund möge sich möglichst nahtlos in eure Familie einfügen.

    Wenn ihr einen einjährigen Hund zu euch nehmt, was ihr ja vorhabt, dann werdet ihr sicher was den ein oder anderen Punkt betrifft schon in etwa absehen können wie er tickt, das ja.
    Dennoch kann es Überraschungen geben und ein Hund, egal in welchem Alter er zu euch kommt, hat Bedürfnisse die zu erfüllen Zeit, Geld und Arbeit benötigt ... und manchmal auch gegen das geht was man in dem Moment vielleicht für sich selbst viel lieber tun würde.
    Überlegt ob ihr dazu flexibel genug seid.

    Ein Hund im Alter von einem Jahr ist meist mitten in der Pubertät und das kann eine sehr schwierige und knifflige Zeit sein die viel Geduld und Konsequenz erfordert.
    Und bei einem Hund mit natürlichem Schutztrieb den ihr ja gerne möchtet kann das unter Umständen auch richtig schwierig werden.
    Darüber solltet ihr euch auch klar sein.

    Den zuverlässigen Begleiter/Beschützer/Freund den ihr euch wünscht bekommt ihr erst nach und nach.
    Und bis es soweit ist geht viel Zeit ins Land, viele Probleme und Problemchen werden sich stellen und bearbeitet werden müssen und es kann auch Phasen geben wo der einjährige Hund Nachts raus muss oder vermehrte Zuwendung braucht.

    Ich denke ihr solltet zunächst mal die vielen ? die noch bestehen klären. Und bis feststeht wie sich eure Lebenssituation nun tatsächlich entwickeln wird, Umzug, Job, Gesundheit, erst mal nur in Theorie über Hund allgemein und eure Rassen insbesondere nachdenken.

    Stellt euch vor allem die Frage ob ihr es in aller Konsequenz wollt.
    Also auch dann wenn scheinbar alles anders läuft wie geplant, wenns schwierig wird, wenn die Momente kommen wo man das Gefühl hat es klappt nichts mehr.
    Denn auch das ist Leben mit Hund.

    Und wenn ihr auch dazu ja sagen könnt und eure vielen Fragezeichen abgearbeitet habt dann nehmt Kontakt zu Züchtern, Besitzern zu Hunden eurer Wahl oder TH oder Orgas auf und macht euch auf die Suche nach eurem Hund.

    LG
    Tina

    Vom Kochen würde ich abraten, er stinkt roh schon erbärmlich und ich wage es nicht mir vorzustellen wie es riecht während man ihn kocht.
    Und roh verfüttern ist kein Problem.

    Am besten nimmst Du Dir ein paar Gummihandschuhe, eine Wäscheklammer für die Nase, ein gutes Messer und den Pansen mit nach draußen und zerteilst ihn dort.
    Oh, ich lese gerade ihr habt eine Viehküche, das ist natürlich ideal.
    Was Du nicht gleich verfütterst kannst Du einfrieren.

    Unser Pansen ist eigentlich auch eher grünlich/bräunlich.

    Viel Spaß und gutes Gelingen
    Tina
    die Pansen generell nur gewolft kauft weil sie ein Weichei ist

    Ich sammle die Haufen zu 90% ein und auch bei uns gibts Mülleimer ausschließlich an Bushaltestellen und auf Spielplätzen.

    Anfangs hatte ich echt Skrupel die Tüten da rein zu werfen.
    Gerade im Sommer ist es nicht sehr angenehm für die Mütter stundenlang auf der Spielplatzbank zu sitzen und neben sich in der Tonne den müffelnden Hundehaufen zu haben.
    Denn auch die Haufen meines Hundes stinken und das nicht zu knapp.
    Da aber keine anderen Tonnen da sind muss ich diese nutzen.

    Falls ich wo langgehe wo wirklich weit und breit keine Tonne ist deponiere ich die Tüte auch mal irgendwo und nehme sie dann auf dem Rückweg wieder mit.
    Und im absoluten Notfall muss eine private Tonne dran glauben :ops: ... was allerdings nur sehr selten vorkommt.

    Anderthalb Stunden mit Stinketüte in der Hand zu laufen kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
    Die Tüte einfach ins Gebüsch zu werfen käme für mich aber auch nicht in Frage.
    Dann würde ich eher noch einen Stock suchen und den Haufen damit, anstatt ihn einzusammeln, ins ganz dicke Gebüsch verfrachten.

    Autofahren mit gefüllter Kacktüte muss ich leider auch öfter da wir auf unserem Hundeplatz keine Möglichkeit haben die Tüten zu entsorgen.
    Also Tüte in den Fußraum (ganz wichtig Fußraumgebläse ausstellen!!!), Fenster weit auf, Nase zu und flach atmen.
    Die nächste öffentliche Tonne erreiche ich nach knappen 5 Minuten Fahrt und die ist dann mir.
    Das Ding steht am Bahnhof und ich habe schon so manchen komischen Blick geerntet wenn ich da mit quitschenden Reifen anhalte, leicht blau-grünlich im Gesicht und mit wehenden Fahnen die Bombe in der Tonne versenke und dann deutlich erleichtert wieder ins Auto steige.

    LG
    Tina

    Zitat


    zu knabbern hat sie, auslasten tun wir sie auch, schuhe wegstellen wollen wir nicht, weil ich finde, dass das ein hund lernen kann und vielleicht dann das nächste dran kommt und wir nicht die ganze wohnung wegstellen können.

    Die ganze Wohnung wegstellen geht nicht, da hast Du recht.
    Aber wenn sie ja scheinbar so sehr auf Schuhe steht und die ja nun doch recht einfach zu entfernen sind würde ich mir das an eurer Stelle nochmal überlegen.

    Klar kann und wird sie lernen wo sie ran darf und was tabu ist.
    Bis dahin schont ihr aber eure Nerven und vermeidet kaputte Schuhe.
    Denn bis sie es gelernt hat können noch paar Tage ins Land bzw einige Schuhe in Fetzen gehen ...

    LG
    Tina