Mir fällt immer öfter auf das es scheinbar nur zwei Arten von Labradoren gibt.
Gefühlte 50% interessieren sich null Komma null für meine Hündin und sind nur auf den Ball in ihrem Maul oder den Ball in Frauchens Hand fixiert.
Die andern 50% sind Kletten.
Schon auf 20 Meter Entfernung kann ich zarte Herzchen in ihrem Augen schimmern sehen beim Anblick meiner Hündin.
Sofort kommen sie auf sie zugerannt, pro forma wird 2 Sekunden lang am Kopf geschnüffelt.
Dann direkt Kehrtwende und mit der Nase ans Hinterteil.
Das aus an nicht in wird kann meine Hündin gerade so verhindern indem sie sich mit kleinen Schritten nach vorne rettet.
Den Labbie störts nicht, er bleibt am Hintern kleben als wär sie magnetisch.
Keine 5 Sekunden später versucht er aufzureiten.
Die rosaschimmernden Herzchen sind zu rotglühenden, aufgeregt blinkenden geworden.
Nichts auf dieser Welt zählt mehr, kein Frauchen, kein Lecker, kein Abruchsignal und schon gar nicht das der Gegenstand der Begierde, meine Hündin, nicht will.
Die einzige Möglichkeit ihr da raus zu helfen ist abpflücken des Labbies dessen Gesichtsausdruck vermuten lässt das er völlig der Welt entrückt und auf dem Weg in ein Stadium des Wahnsinns ist, festhalten des vor Verlangen Unzurechnungsfähigen und schnell das Weite suchen.
Bis 100m weiter dann das selbe Spiel mit dem nächsten Labbie beginnt, es sei denn er hat nen Ball im Maul.
Das passiert uns so gut wie nie mit andern Hunden aber so gut wie immer mit Labradoren.
Und ich frage mich warum das so ist.
Weiß das jemand?
Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
Oder ist das bei uns Zufall (was ich mir kaum vorstellen kann da wir extrem häufig solche Begegnungen der "besonderen Art" haben).
LG
Tina
die grundsätzlich nichts gegen Labbies hat