Beiträge von Tabina

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    @ Tabina:
    Wie sieht es denn im Allgemeinen mit der Verträglichkeit von Ridgebacks aus? Wir haben hier im Ort drei rumlaufen und alle sind mehr oder weniger unverträglich...aber vielleicht sind diese drei ja auch eher untypische Beispiele...?!

    Kann man pauschal sagen Ridgebacks (Dackel, Aussis, wasauchimmer) sind verträglich/unverträglich?
    Ich glaube nicht.
    Ist doch eher eine Sache der Sozialisierung, Erziehung und des Wesens des einzelnen Hundes.

    Die RRs die ich kenne sind verträglich und außer kleineren Machtkämpfen zwischen Jungrüden die um die Gunst des selben Mädels buhlten gabs bisher keine Zickereien.

    Allerdings geht man sicher auch nur mit verträglichen Hunden in größeren Gruppen spazieren.
    Und meidet solche wenn der Hund unverträglich mit Artgenossen ist.

    RRs sind in unserer Gegend noch sehr selten und ich treffe eher selten mal Einzelhunde beim normalen Spaziergang.
    Wenn das passierte war es bisher auch immer völlig problemlos.
    Und Sayah kommt eh mit jedem klar.

    Kann natürlich auch Zufall gewesen sein und ist ganz sicher nicht repräsentativ.

    Bestimmt gibt es auch ganz viele unverträgliche RRs deren Besitzer Nachts mit ihnen Gassi gehen und beten keinem anderen Hund zu begegnen und ihn ansonsten hinter einem 3 Meter hohen Zaun sichern.
    Aber in der Relation gesehen sicher nicht mehr als bei allen anderen Rassen/Mixen auch.

    Ich glaube auch nicht das dies hier

    http://www.ridgeback-olympiade.de/

    möglich wäre (und Spaß machen würde) wenn RRs generell unverträglich wären.


    LG
    Tina

    Zitat


    Hi Tina,

    da haben wir in der Bekanntschaft ganz andere Erfahrungen vorliegen.
    3 RR-Hündinnen, die wirklich ausgelastet werden müssen und nicht "kaputt zu kriegen" sind.

    Auch in vielen Rassebeschreibungen und auf Züchter-Seiten wird das so beschrieben.

    Wundert mich jetzt, daß Du das nicht nur auf deinen RR beziehst :???:

    Vielleicht haben wir ja unterschiedliche Ansichten von aktiv und gemütlich ;)

    Meine Hündin ist jetzt 2 Jahre alt und, wie gesagt, mir fast ein bißchen zu ruhig.
    Im Haus merkt man sie fast gar nicht da sie bevorzugt liegt und döst.

    Draußen sind wir in der Regel 2-3 Stunden täglich, aufgeteilt auf 30/30/90(+-, je nachdem).
    Sprints legt sie pro Spaziergang nur noch für höchstens 5 Minuten ein, meist beim Spiel mit anderen Hunden.
    Ansonsten schlört sie neben mir her.
    Großartige Spielchen beim Spaziergang muss ich auch nicht einbauen.
    Ich tue es manchmal trotzdem und sie macht dann mir zuliebe mit. Oder auch nicht :hust:

    Samstags vormittags sind wir kurz Gassi und danach anderthalb bis zwei Stunden auf dem Hundeplatz.
    Danach schleicht sie in ihr Körbchen und taucht bis Abends nicht mehr daraus auf.

    Bei Regen entfallen die langen Spaziergänge komplett da sie dabei sichtlich leidet und nichts mehr will als wieder nach Hause.
    Regnets drei Tage am Stück gehen wir drei Tage am Stück nur kurz.
    Und sie ist trotzdem ausgeglichen und kein bißchen unterfordert.

    Ich gebe zu, im ersten Jahr war sie recht wild und es war oft nicht leicht.
    Aber ich denke das ist bei fast allen jungen Hunden so.

    Ich treffe mich regelmäßig mit einer RR-Spaziergangsgruppe und auch wenn wir mit 10 - 15 Hunden laufen läuft der Spaziergang erstaunlich ruhig ab.
    Stress gibt es äußerst selten, spielen und toben tun meist nur die Junghunde.
    Und wenns wärmer als 26° ist schleichen alle Hunde mehr oder weniger bewegungsarm mit uns mit.

    Im Anschluss daran kehren wir meist noch in einem Restaurant ein.
    Mitsamt den Hunden.
    Auch da ist es völlig stressfrei.
    Die Hunde liegen auf den mitgebrachten Decken und erholen sich und keiner der es nicht weiß käme auf die Idee das unter den Tischen und hinter den Stühlen 12 dieser großen Viecher liegen.

    Natürlich gibt es solche und solche.
    Ich kenne aber weitaus mehr ruhige und ausgeglichene Hunde als Hibbel.
    Und kaum einen wirklich anstrengenden der nonstop Animation braucht und seine Leute nervt wenn er die nicht bekommt.

    Ich würde euch, falls ihr euch mehr mit der Rasse beschäftigen wollt, gerne das Buch Rhodesian Ridgeback - Charakter, Erziehung, Gesundheit von Peter Obschernicat empfehlen.
    Er trifft mit seinen Beschreibungen wirklich genau ins Schwarze.
    Einer meiner Lieblingssätze daraus ist zB "Der RR passt zu Menschen die nicht erwarten von ihrem Hund unterhalten zu werden".
    :D

    Und falls die 3 RRs eurer Bekannten die einzigen sind die ihr kennt schaut euch doch mal um ob nicht in eurer Nähe auch ein größerer RR Spaziergang stattfindet (gibts sehr häufig).
    Dort könntet ihr mehrere Hunde beobachten, euch mit deren Haltern austauschen und euch dabei ein besseres Bild machen..

    Ansonsten ist mir noch der Boerboel eingefallen.
    Rein optisch könnte der zu euren Vorstellungen passen, ob es vom Wesen her hinkommt, wie hoch die Lebenserwartung ist und wie es bei der Rasse generell gesundheitlich aussieht weiß ich allerdings nicht.

    Liebe Grüße
    Tina

    Zitat


    Tabina:
    Wir sind eher Couchpotatoes und uns ist ein reiner RR zu agil und lauffreudig.

    Also, wir würden uns von unserem RR Mädchen manchmal etwas mehr Aktivität wünschen.
    Sie ist eher eine faule Socke als agil ;)

    Und die meisten RR Leute die ich kenne beschreiben ihre Hunde auch als totale Couchkartoffeln und einfach auszulasten.

    Wenns nur daran scheitern sollte informiert euch diesbezüglich noch etwas genauer ...

    LG
    Tina

    Ja, das mit den ganzen Auflagen war mir auch bekannt.

    Sie beinhalten sogar einen Wesenstest in Dänemark, die Zuchtzulassungsprüfung und das mindestens einmalige zur Verfügung stellen zur Zucht.

    Sehr aufwändig und sicher nicht für jeden erfüllbar.

    Und der Ridgeback pur wäre keine Alternative?

    Wo steht denn das Mischlinge verpönt sind?
    Mischlinge können super sein und mindestens genauso toll wie Rassehunde.

    Aber darum gehts hier nicht.

    Es geht darum das gezielt 2 Hunde verschiedener Rassen verpaart werden.
    Das daß was dabei herauskommt als die Mischung schlechthin gepriesen wird.
    Und mit der Aussage das beste aus den beiden Ursprungsrassen vereinigt und dadurch quasi das Rad neu erfunden zu haben, einen Weg gefunden zu haben die Mixe für teuer Geld zu verkaufen.

    Wer würde denn für einen Mops/Beagle, RR/Dalmi oder Labb/Pudel Mix 600 - 1000 Euro bezahlen?
    Viele - wenn man die Hunde plötzlich Puggle, Ladradoodle oder Mixxie nennt.
    Und so tut als wären sie das Nonplusultra ...

    DAS ist es was mich so ärgert.
    Nicht das die Hunde existieren.
    Sondern das die Beschreibungen der Hunde auf den "Züchterseiten" nicht reell sind.
    Das vorgegaukelt wird was (noch) nicht fest steht.
    Und das dadurch die Käufer ver :zensur: werden.


    LG
    Tina

    Zitat

    Hi Tina,

    dies hier könnte weiterhelfen:

    http://www.banni.info/

    Unter "Der Anfang" hat der Züchter seine Beweggründe beschrieben.

    A & E

    Ja, wir sprechen beide von der selben Seite.

    Lass es mich so sagen,
    wenn jemand einen Welpen möchte, den rein nach Optik auswählt und sich nicht allzu viele Gedanken um Rasseeigenschaften, Genetik, Aufzucht, Kompetenz des Züchters ect macht kann ich halbwegs verstehen das er erwägt von so jemandem zu kaufen.

    Das ist aber bei euch nicht der Fall.
    Ihr denkt nach, seit kritisch, wollt das Beste, geht vernünftig an die Sache Hundekauf heran.

    Und deshalb müsste sich doch, nach gründlichem Lesen dieser Seite, der gute Glaube ans Zuchtziel nach und nach Verflüchtigen.

    Der Anfang war ein Unfallwurf, die Motivation weiterzumachen der Wunsch wieder mal Welpengeschmatze zu hören.

    Dafür wurde gezielt ein außergewöhnlich großer RR Rüde ausgesucht (???).

    Referenzen sind Berichte von Welpeneltern und ein Dokument vom Vet-Amt das bescheinigt das die Zwingeranlagen i.O. sind (etwas das eigentlich selbstverständlich sein sollte).

    Kein einziges Wort über Züchterschulung, Weiterbildung in Genetik, ect.
    Statt dessen der Satz "die Hündin XXX zeigt durch häufige Scheinträchtigkeiten deutlich das sie unbedingt noch weitere Welpen möchte" der jeden der sich auch nur ansatzweise mit dem Thema beschäftigt mit dem Kopf schütteln lässt.

    Ich möchte euch keineswegs euren Plan vermiesen oder euch den Spaß an einem solchen Welpen nehmen.

    Eure Frage eingangs war aber was wir hier davon halten.

    Und da ist meine Antwort leider das es auf mich einen unkompetenten Eindruck macht und mir nicht den Eindruck eines Züchters vermittelt der sich mit der Thematik Hundezucht auskennt und genau weiß was er tut.

    LG
    Tina

    Welches Ziel könnte das denn sein?

    Ich hatte es schonmal geschrieben, es scheint nur eine einzige "Züchterin" zu geben.
    Also gehe ich davon aus das wir die gleichen Aussagen lesen.

    Und ich verstehe nicht das Du was dort geschrieben steht positiv sehen kannst.

    Ich kann kein Zuchtziel erkennen, nichts was der Rasse Dogge oder der Rasse Ridgeback irgendwie weiterhelfen würde.

    Überlese ich was oder gucke ich falsch?

    LG
    Tina

    Zitat


    Hallo Tina,
    ob das eben konsequent wäre ist hier für uns die Frage :???:

    Aber deswegen gleich aufgeben?

    Nein, nicht aufgeben.

    Nur sehr sehr gut hinschauen.
    Fragen Fragen nochmal Fragen.

    (Ich kenne nur eine Seite zum Thema Dogge/RR Zucht) - ganz ehrlich, habt ihr da beim Lesen ein rundum gutes Gefühl?