Beiträge von Tabina

    Ich würde rein gefühlsmäßig sagen er setzt sich weil es ihm das Gefühl gibt

    - die Situation besser im Griff zu haben falls nötig
    - nicht so "ausgeliefert" zu sein
    und
    - weil er einem gewissen Erregungszustand nachgibt

    Dafür spricht auch das er es nur tut wenn Du nicht danaben stehst um was da kommen mag zu regeln.

    Insgesamt ist was Du schilderst eine Wahnsinnsleistung für einen eineinhalb jährigen Hund.

    Von Ungehorsam würde ich nicht sprechen und auch nicht unbedingt von Angst.
    Eher seine Art mit der Situation umzugehen.
    Eine sehr angepasste Art wie ich finde.

    Wenn er in allem andern auch so fit ist würde ich das völlig locker sehen und das liegenbleiben bei Hundesichtung ganz langsam herausarbeiten sofern es Dir sehr wichtig ist.
    Mir persönlich würde allerdings genügen das er es in Trainingssituationen auf dem Hundeplatz kann.

    Im normalen Alltag wäre mir das Risiko zu hoch das er in der "ausgeliefert-Situation" eine negative Erfahrung macht und dann der Schuss nach hinten losgeht.

    LG
    Tina

    Zitat

    Nur war sie einfach an einem Punkt wo sie erstmal verzweifelt war und auch geschockt und mit sicherheit überfordert.
    Es bringt doch nix nun mit dem Finger auf sie zu zeigen, sondern ihr wirklich auch Mut zuzureden und ihr Tips zugeben.

    Und auch wenn es wieder mal so ist das sie einfach sich mal ausheulen möchte diesem nicht mit dem erhoben Finger zubeantworten sondern auch mal nen Tröstendes Wort zuhaben und Mut zuzusprechen.

    Jeder kann an seine Grenzen kommen und wie viele haben an so einem Punkt schon ne Schulter gesucht und dies auch in Foren getan?

    Ich kann sie gut verstehen und weiß wie sie sich gefühlt hat.

    Ich gebe Dir in vielem was Du schreibst recht.

    Der Punkt ist - bei mir und vielleicht auch bei anderen - ist es nicht fehlendes Verständnis für die Situation, mangelnde Hilfsbereitschaft oder das ich nicht nachfühlen kann wie es einem dann geht.

    Sondern die Art wie das ganze aufbereitet wird.

    Lese ich - nicht vergessen, der Hund ist seit einer Woche! da und hat eine ungewisse Vorgeschichte, was vorher bekannt war - Aussagen wie
    - könnte heulen
    - bin völlig verzweifelt
    - Hund treibt mich zur Weißglut
    - kein Ergebnis nach 1 Stunde Arbeit
    - fühle mich vom Hund verarscht
    - sehe keinen Erfolg und das tut mir weh
    - er macht mich irre

    entsteht bei mir, ich sags ganz offen, der Gedanke "das wird voll in die Hose gehen".

    Schwieriger Hund plus ungeduldiger, planloser Halter der nicht neutral reflektiert sondern das Verhalten des Hundes komplett auf sich bezieht und impliziert der Hund täte das um ihn zu ärgern.

    Einen Halter der nichts von den Eigenschaften zeigt die einen Menschen ausmachen der sich ruhig, souverän und durchdacht einer solchen Thematik annähert.
    Gleichzeitig aber immer wieder betont wie viel Hundeerfahrung er hat.

    Ich gebs zu, ich tue mich dann sehr schwer das zu verstehen und eine Schulter zum ausheulen anzubieten.
    Stattdessen ist mir eher danach demjenigen ziemlich deutlich zu vermitteln das der erste Schritt in die richtige Richtung ist das eigene Verhalten dem Hund gegenüber zu überdenken.
    Und zu verändern.

    Und damit meine ich nicht irgendwelche Trainingsmethoden.
    Sondern die Schablone wegzuschmeißen die vor Ankunft gebastelt wurde um ihn, obs passt oder nicht reinzupressen.

    Rosarote Brille ab.
    Eigene Ansprüche zunächst mal zurück auf Null.
    Den Hund ankommen lassen.
    Beobachten.
    Sich langsam annähern.
    Nach und nach eine Bindung schaffen.
    Alle Aktionen mit Sinn, Verstand und Bedacht ausführen.
    Kleine Dinge mit ruhiger Konsequenz fordern, große auf später verschieben um Erfolgserlebnisse für beide zu schaffen.
    Klar sein und deutlich zu lesen für den Hund.
    Die Ansprüche an den Hund nur ganz langsam und in seinem Tempo steigern.
    Nicht zum Ziel rennen sondern den Weg als Ziel sehen.

    Momentan sehe ich jemanden vor mir mit hochrotem Gesicht, zerzauster Frisur, schwitzenden Händen, mit dem Hund an der Schlepp ringend, vermutlich dauerquasselnd verzweifelt versucht sich irgendwie zum Partner des Hundes zu machen.
    Und das lieber gestern als morgen.
    Und sauer ist weil das nicht - Abracadabra - klappt.
    (Ich weiß, das Bild ist reine Unterstellung, ist aber eben das was ich vor Augen habe).

    DAS musst anders werden.
    Zuerst der Halter, dann der Hund.
    Nur so kanns in diesem Fall funktionieren.

    Trösten, erzählen das man sowas kennt und mitjammern hilft mM nach nicht weiter.
    Und auch die guten Tipps zur Vorgehensweise greifen nur wenn sie ruhig, geduldig und konsequent umgesetzt werden.


    Ich habe lange überlegt ob ich diesen Text "entschärfe" damit er nicht zu grob und unfreundlich wirkt.
    Ich denke aber, nach mehrmaliger Überprüfung ;) das er, obwohl nicht mit Samthandschuhen geschrieben auch keine :stock1: in nicht vertretbarer Weise enthält.
    Also lass ich ihn so (und geh vorsichtshalber in Deckung).


    LG
    Tina

    Ich liebe das Thema "Hundehäufchen und ihre Konsistenz" ;)

    Also, Fakt ist ja das die Haufen, je nachdem was man füttert, schon eine Tendenz zu irgendetwas haben.

    Bei xxx wirds eher breiig, bei yyy sehr voluminös, wer ppp bekommt kackt rotbraun gefärbt, ect.

    Wie es sich bei Deinem Futter verhält wird Dir am besten jemand sagen können der es auch füttert.

    Zu Trofuzeiten hatte ich ein ähnliches Problem wie Du.
    Es war nicht bedenklich, nur beim eintüten etwas ... naja :hust:
    Seit ich roh füttere hat sich das "Problem" erledigt.

    Deshalb würde ich aufs Futter tippen.

    LG
    Tina

    Die Fliegen und der Geruch kommen sicher durch die gelben Säcke.
    Die im Sommer drinnen zu lagern ist vielleicht nicht die beste Idee :hust:

    Ansonsten würde ich Lebendfallen aufstellen und abwarten was sich tut.

    Edit:

    Die Köttel könnten auch Larven von den Fliegen sein.
    Länglich, dunkelbraun, so groß wie ein halber kleiner Fingernagel?

    LG
    Tina

    Eventuell in den nächsten ein, zwei Tagen beim Gassigehen eine Socke darüber ziehen und darauf achten das es sich nicht entzündet.
    Und das der Hund nicht ständig daran leckt.

    Ballen heilen meiner Erfahrung nach recht schnell und unkompliziert.

    LG
    Tina