Ja, es ist Stress.
Zumindest Anfangs.
Und sicher ist die Frage berechtigt ob man zwangsläufig auf einem Hundeplatz trainieren muss wenns doch scheinbar weder Hund noch Halter gut tut.
Aber, viele Möglichkeiten habe ich nunmal nur dort.
Sei es den Hund an verschiedene Geräte zu gewöhnen, unter Ablenkung größerer Hundegruppen zu trainieren oder von jemand angeleitet zu werden der mich korrigiert wenn zB meine Körperhaltung nicht stimmt.
Abgesehen davon das es auch schön ist sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Und wenn man später, was bei einem Mali ja durchaus ein Thema sein sollte, Hundesport betreiben will, kommt man um den Hundesportverein eh nicht drumherum.
Ich finde hier gilt einfach mal den H***** zusammenkneifen und durch.
Selbst so ruhig und entspannt wie möglich bleiben und die schwierige Zeit in Kauf nehmen.
Und dabei zu versuchen das Training für sich selbst so individuell - wie im Rahmen einer Gruppe irgend möglich - zu gestalten.
Meine Hündin und ich sind als Team weit entfernt von Perfektion.
Aber ihre Impulskontrolle ist enorm gestiegen und sie hat nach und nach auch gelernt das während der "Arbeit" nicht gezerrt, gehüpft oder gar gespielt wird.
So wie alle andern Hunde dort auch.
Allerdings können sich Fortschritte natürlich nur einstellen wenn man am Ball bleibt.
Aufgeben, erst recht mit einem 5 Monate alten Mali-Mix, geht meiner Meinung nach gar nicht.
LG
Tina