Beiträge von Tabina

    Die Crux dabei ist doch aber nicht das sein Pfiff funktoniert sondern das Dein Kommando nicht funktioniert.
    Und das obwohl Du viel mehr mit den Hunden arbeitest als er.

    Ich würde sogar die Wette wagen das eure Hündin, wenn ihr beide das selbe Signal zum Abruf verwendet, bei ihm dennoch besser reagieren würde.

    Hast Du eine Idee woran das liegen könnte?
    Wenn ja könntest Du da ansetzen um es zu verändern.

    Das es frustriert kann ich verstehen.
    Aber ärgern hilft nichts.
    Helfen wird Dein Abrufkommando in aller Ruhe neu aufzubauen und in Zement zu gießen, in der Zeit in der er nicht da ist.
    Bis es irgendwann auch sitzt wenn er da ist.

    Dann rufst Du bei bedarf Dein Wort und er nutzt seinen Pfiff und beides klappt gleichermaßen.


    LG
    Tina

    Zitat


    Aber hat zufällig noch jemand ne Idee wegen dem antrainierten "Komm-Pfiff",den ich leider nicht kann???Denn unsere Hündin reagiert ja nur darauf,wenn ich sie rufe dauert es bis sie zurückkommt....... :???:
    Wie kann man sowas wieder ändern??

    Das Du den Pfiff wieder weg haben willst verstehe ich nicht ganz.
    Er nutzt ihn, die Hunde hören darauf, das ist doch eigentlich gut.
    Lass es doch so, für ihn.

    Du selbst nutzt Dein eigenes Hier Kommando bzw baust Dir Dein eigenes auf.
    Pfiff und Kommando stört sich doch nicht gegenseitig.

    LG
    Tina

    Ich kann zwar Deine Frage nicht beantworten, hätte aber eine an Dich da Du in RLP wohnst und einen Listenhund hast ...

    Ist es tatsächlich so das man in RLP zwar durch einen Wesenstest die Maulkorbbefreiung bekommen kann, die Leinenpflicht aber trotzdem immer bestehen bleibt?

    Listenhunde in RLP also nie leinenlos laufen dürfen, ob mit Mauli oder ohne und auch nicht wenn sie den Wesenstest bestanden haben?

    LG
    Tina

    Wenn Dein Hund den Clicker mit Lecker verbindet ist das schonmal gut.
    Nun muss er nur noch begreifen das es nicht um das Ding Clicker geht sondern ums Click-Geräusch.
    Das also der Clicker ansich nix bedeutet außer "von Dir wird nun eine Aktivität erwartet, welche das ist musst Du herausfinden".
    Und nur das click heißt Lecker.
    Das geht aber ganz schnell.
    Ob er es kapiert hat kannst Du testen indem Du clickst ohne das er den Clicker sieht.
    Kommt er aufs Geräusch hin angedüst hat ers verstanden.

    Als Target würde ich der einfachheit halber etwas nehmen was selbstständig stehenbleibt.
    Plastikflasche zum Beispiel.

    Stell die Flasche mitten ins Zimmer, setz Dich nebendran und halte den Clicker bereit.
    Und dann mach gar nix.
    Bis der Hund sich der Flasche zuwendet.
    Am Anfang clickere schon seinen Blick dahin.
    Dann nur noch das annähern.
    Dann das berühren.
    Und schließlich das umwerfen (sofern gewünscht).

    Target kann alles sein, Du kannst im Prinzip jeden beliebigen Gegenstand nehmen.
    Und mit dem Stick warten bis zu ein bißchen geschickter geworden bist.
    Es gibt übrigens auch Clicker mit einem Band dran die man sich ums Handgelenk hängen kann.

    Lecker nicht in der Hand halten sondern erst nach dem click danach greifen.
    Ist am Anfang einfacher für den Hund.

    LG
    Tina

    Ich finde wir Hundemenschen neigen immer dazu jemand der nicht mit Hunden leben möchte schnell als "merkwürdigen und schlechten" Menschen zu sehen.
    Was natürlich Quatsch ist.

    Genauso sollte man hier nicht so vermessen sein jemand wildfremdem Kinderwunsch oder Beziehungsprobleme anzudichten.

    Lasst uns doch einfach bei der Frage bleiben ohne uns in tiefenpsychologischen Vermutungen zu verheddern ;)

    Also, Thema Hund.
    Du willst unbedingt, er auf keinen Fall.
    Halbe Hunde gibt es nicht und auch keine die sobald Herrchen heimkommt auf Knopfdruck verschwinden.

    Ihn zu überreden hast Du versucht, ihn zu überzeugen auch und selbst betteln blieb erfolglos.
    Und die Katze akzeptiert er zwar, ohne wärs aber genauso gut.

    Klingt für mich so als sei er einfach kein Hunde,- oder Tiermensch.
    Was nix schlimmes ist, in Eurem Fall aber eben sehr schade.
    Aber, er äußert es klar, erklärt seine Gründe und vertritt seine Ansicht.
    Die man ihm nicht nehmen wird können.
    Und da ihr zusammenlebt wirst Du seine Einstellung akzeptieren müssen.

    Also muss eine Lösung her wie Du dennoch Kontakt zu Hunden haben kannst.
    Mir fällt spontan das Tierheim ein.

    Bring Dich dort ein, werde Gassigeherin, "adoptiere" einen Pflegehund.

    Ganz vielleicht kannst Du Deinen Freund ja bestenfalls sogar nach und nach ein klein bißchen mit einbinden - oder eben auch nicht.

    Warte einfach wie sich dabei alles entwickelt.
    Wie Du Dich dabei fühlst, wie er auf Deine Gefühle reagiert.

    Irgendwann wird automatisch eine endgültige Entscheidung fallen, egal wie sie auch aussehen mag.


    Ich weiß das Dir diese Antwort nun nicht unbedingt gefallen wird denn in Gedanken hast Du diesen Welpen schon bei Dir zu Hause, stimmts?
    Mir ginge es zumindest so ...

    Und ich würde mich in Deiner Situation auch fragen warum ich mir meinen Wunsch verkneifen sollte wo er doch genausogut von seiner Anti-Hund Position abrücken könnte.

    Aber, ihr lebt momentan ohne.
    Und es ist schon lange Thema.
    Jetzt einfach den Welpen zu holen bedeutet Du veränderst etwas an der derzeitigen Situation.
    Du setzt Dich "rücksichtslos" über seine klare Aussage hinweg.
    Was würde dem wohl folgen?

    Spiele diesen Gedanken mal durch.
    Nicht wirklich toll, oder.
    Für ihn nicht, für Dich nicht und für den Hund vermutlich auch nicht.
    Und ich wage zu bezweifeln ob man so eine Situation dann einfach aussitzen kann und nach einer Weile ist alles so wie vorher ...

    Generell würde ich Dir noch ans Herz legen einfach mal irgendwann, wenn es sich ergibt, eine grundsätzliches Gespräch über Wünsche, Kompromisse und aufs einander eingehen zu führen.
    Ohne das Reizwort Hund dabei fallenzulassen.

    Eventuell ergibt sich daraus ja etwas das Du, eine kleine Weile später :roll: , für Deine "Zwecke" nutzen kannst ;)

    Viel Glück
    Tina

    Wir setzen immer voraus das sich jeder Hundehalter genauso intensiv mit dem Thema Hund auseinandersetzt wie wir es tun.
    Das ist aber nicht so.

    Egal ob aus Interesselosigkeit, Gutgläubigkeit, dem Bedürfnis möglichst wenig "Gedöns" um den Hund zu machen oder weil man vorher nicht jede Eventualität abwägt, oft ist der Griff zur Zeitung der erste Weg zum Hund.
    Im Anzeigenteil finden sich schließlich fast immer alle Rassen und noch dazu ganz in der Nähe vom Wohnort.

    Und auch bei der Onlinesuche bekomme ich wenn ich Goldiewelpen eingebe zunächst mal jede Menge Links zu DHD24 angeboten.

    Dort liest man dann nur positives und "billig" sind die Hunde auf den ersten Blick auch nicht.
    Also muss es ja was gutes sein.

    Sollte man wirklich weiter recherchieren und dabei auf "echte" Züchterseiten stoßen stellt man fest das es a; momentan dort vielleicht keine Welpen gibt, b; die Anfahrt viel weiter ist und c; der Preis um einiges höher.

    Von der Beschreibung der Elterntiere, der Aufzucht und den Bemühungen der Züchter von diesen Seiten kann, wer nur oberflächlich Ahnung hat, doch gar keinen Unterschied zu denen auf den "Vermehrerseiten" erkennen.
    Außer den unterschiedlichen Preis.

    Und so glauben viele einen tollen Schnapper zu machen und lächeln insgeheim über die die mehr bezahlen und dazu noch ewig Wartezeit in Kauf nehmen.

    Was glaubt ihr wie oft ich schon den Satz gehört habe "waaaas, so viel Geld habt ihr für euren Hund bezahlt, das würde ich gar nicht einsehen!
    Aber einen Rassehund wollen sie dennoch haben.

    Aufklärung hilft so gut wie nichts weil viele Menschen es gar nicht wissen wollen.
    Klar findet sie die Zustände bei manchen Hundeproduzenten schlimm.
    Aber da haben sie ja nicht gekauft.
    Ihre "Züchter" waren doch sooo nett und alles war sooo sauber und die Elterntiere sooo toll.

    Und wenn man dann nachfragt stellt sich heraus das sie weder das Welpenhaus noch die Elterntiere gesehen haben und der ach so nette Züchter nach dem Kauf nie wieder gehört und gesehen wurde.

    Aber egal, der Hund ist toll.
    Und Pech kann man auch mit einem teureren Hund haben.

    Egal wie sehr man sich drüber aufregt, man wird es nicht ändern können.
    Traurig aber wahr.

    LG
    Tina

    So kannst Du mit Deinem Hund aber auch umgehen obwohl Du einen HSV besuchst.

    Wenn mir der vorgegeben Weg des Trainers nicht gefällt dann gehe ich meinen eigenen und komme eben anders als die andern dort zum Ziel.

    Wenn ich zufrieden damit bin das mein Hund schräg in Grundstellung sitzt dann lasse ich das so, obs korrekt und perfekt ist oder nicht.

    Legt sich mein Hund im Winter nicht ins nasse Gras nehme ich eben eine Decke mit.

    Und wenn mir eine Trainingsmethode nicht sinnvoll erscheint dann sage ich das und suche ich mir meine eigene.

    Ich gebe doch meinen eigenen Kopf nicht am Eingangstor vom Platz ab.
    Und kann durchaus die Möglichkeiten die ich dort habe und woanders nicht auch nutzen ohne meinem Hund schlimmes anzutun oder ihn zu versauen.
    Ich muss nur mitdenken, meine Grenzen setzen, mich äußern und selbst Verantwortung übernehmen.

    Das alles natürlich vorausgesetzt ich will HuPlaTraining machen.

    Ich bin der letzte der sagt es geht nur mit.
    Nur, wenn man es möchte, dann sollte man auch nach Lösungen suchen.

    Schließlich kann man ansonsten auch nicht jeder Situation aus dem Weg gehen die nicht gleich so klappt wie sie soll.

    Und die Gefahr des trainierten Zirkustieres sehe ich keine Sekunde.
    Meine Hündin ist das beste Beispiel dafür das aus Hunden mit denen man auf dem Platz arbeitet nicht automatisch ein Robodog wird.

    LG
    Tina