Beiträge von Tabina

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    hmm ja gut, aber woher weiß der hund den wenn ich ihn forme, dass das noch ned das endgültige ziel is wenn ich ihn aber doch schon klicker?? also woher weiß er dass er was anderes machen soll als das wofür ich ihn eben noch gelobt habe..

    Indem Du ihn Stück für Stück zum gewünschten Ziel clickerst.
    Wenn Du willst das er seinen Kopf in einen Eimer steckt, zum Beispiel weil er später mal etwas herausräumen soll.
    Stell den Eimer einfach hin.
    Guckt er den Eimer an clickst Du.
    Einmal, zweimal, dreimal.
    Guckt er wieder hin machst Du nix.
    Der nächste click kommt erst wenn er sich mit seiner Schnauze dem Eimer nähert.
    Das bestätigst Du wieder mehrmals.
    Dann nur noch wenn er mit dem Kopf ein Stück in den Eimer reingeht.
    Usw usw.
    Bis Du nur noch dann clickst wenn er mit der Nase den Eimerboden berührt.

    Ich staune immer wieder wie schnell Hunde rausfinden um was es genau geht.
    Und je mehr Du clickerst desto erfinderischer wird der Hund.

    Zitat


    ja mit anderen hundegruppen is es total schlimm, da interessiert er sich nur für die anderen hunde und besitzer und muss alle abschnuffeln, abschlecken und am besten besteigen, ich komm gar ned dazu mich mit nem anderen hund zu beschäftigen....

    Ich meine keine kurzen Treffen und dann geht man entgegengesetzt weiter sondern Gruppenspaziergänge, eine oder zwei Stunden lang.
    Quasi als Reizüberflutung.
    Damit das besondere "aaaah, andere Hunde, geeeeeil" irgendwann normal wird.

    Oder hält er sein Verhalten auch zwei Stunden durch?

    Naja, der starre Gegenstand leckt Dir dabei nicht über die Nase ;)

    Also, ich fand den Hund nicht schwerer zu tragen als Kisten, Kästen, Koffer oder ähnliches.
    Einmal musste ich sie allerdings rauf tragen als sie noch halb in Narkose lag und das war wirklich heftig.

    Durch die fehlende Körperspannung fühlte sie sich doppelt so schwer an wie sonst.

    LG
    Tina

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    weil so ganz versteh ich die klicker sache noch ned, eben den unterschied zwischen 2 formen, welche besser ist und die erste versteh ich vom prinzip her a ned richtig.

    Bei der ersten Variante, dem freien Formen, muss der Hund mittels click herausfinden was Du in dem Moment von ihm sehen willst.
    Stells Dir ein bißchen so vor wie das Kalt/Warm/Wärmer/Heiß Spiel aus Kindertagen vor.


    Zitat


    da nur dass ihn draußen auch mal super duper leckerkram ned interessiert..

    Das ist das große Problem der meisten Hundeführer.
    Interessanter sein als die restliche Welt.
    Das kann, je nach Hund, ein riesen Stück Arbeit sein.

    Einfach gesagt musst Du Deinem Hund vermitteln das Du jederzeit toller bist als alles andere.
    Schwierig, ich weiß.

    Ich rate Dir zu kleinen Schritten.
    Fordere seine Aufmerksamkeit erst mal nur in sehr reizarmer Umgebung.
    Finde heraus wie und wodurch Du sie bekommst.
    Verbieg Dich, mach Dich zum Affen, quassle ihn zu oder rede gar nichts, renne, springe, hüpfe, wedele mit wasauchimmer.
    Versteck Dich, dreh Dich um, ignorier ihn.

    Hast Du schonmal versucht in größeren Hundegruppen zu laufen?
    Ich erlebe immer wieder das dann die Hunde besonders auf ihren Menschen achten, vielleicht aus Angst er würde sonst den falschen Hund mit nach Hause nehmen.

    Was macht er wenn Du Dich mit einem fremden Hund beschäftigst?

    Mit Quitschi meinte ich irgendein quitschendes Spielzeug.

    Wenn er drauf steht ist das schon mal prima.
    Kauf ein neues.
    Eins das anders ist als die die er bisher kennt, am besten auch mit neuem Geräusch quitscht.
    Und mach ganz viel Brimborium um das Ding :D
    Aber denk dran, erst mal NICHT geben!

    Oder eine Pfeife nutzen, ja.
    Damit hast Du dann auch ein neutrales, immer gleiches Signal.

    Um Aufmerksamkeit zu bekommen würde ich vielleicht mal ein Quitschi ausprobieren.
    Das Teil erst mal zwei, drei Wochen mit Dir rumschleppen, damit knuddeln, reden, immer mal quitschen, ihm zeigen aber NICHT geben.
    Damit er richtig heiß drauf wird.

    Wenn er es dann bekommt, dann immer nur in Verbindung mit einem kurzen, besonders tollen Spiel MIT DIR ZUSAMMEN.

    LG
    Tina

    Der Click ersetzt ja eigentlich nicht das Lecker sondern Du fängst damit genau den Augenblick ein den Du bestätigen willst.
    Lecker kommt dann im Anschluss daran.

    Deshalb clickere ich auch nur die erste Variante weil meine Hündin die gewünschte Handlung nach dem click unterbricht um sich das Lecker zu holen.

    Den click zu benutzen um Aufmerksamkeit zu bekommen entfällt aber mM nach denn dadurch würdest Du ja genau dann clicken wenn er etwas tut was Du nicht willst (quasi als "hallo Hund, guck mal").
    Er wird aber als clickerfahrener Hund denken das Du das wovon Du ihn wegclickern willst bestätigst.

    War das zu verstehen :???: ?

    LG
    Tina

    Ich habe bis ca 25kg/6 Monate getragen.

    Gewichtsmäßig wäre es auch noch länger irgendwie gegangen, schwierig war allerdings das meine Hündin dann so groß war das ich nicht mehr an ihr vorbeigucken konnte.
    Dementsprechend nicht mehr gesehen habe wo ich hintrete.
    Und die Treppe blind zu laufen, mit Hund auf dem Arm, war mir dann doch zu unsicher.

    LG
    Tina

    Ein Staff (oder jeder andere Listenhund) ist nicht schrecklich, beängstigend oder schwierig nur weil er ein Staff ist.
    Er ist aber auch nicht automatisch toll, einfach oder der liebste Hund der Welt nur weil er ein Staff ist.

    Mir kommt es hier immer so vor als seien Staffs für viele von Haus aus tolle Hunde, das aber allein aus dem Grund weil sie Staffs sind.
    Als würde sie allein die Tatsache das sie einer oft mißverstandenen Rasse angehören schon "adeln".
    Uns als gehöre es zum guten Ton pro Staff (oder sonstigem SoKa) sein zu müssen denn mit Kritik, Bedenken oder gar negativen Äußerungen reiht man sich ja in die Gruppe der Menschen ein die keine Ahnung, aber dafür umso mehr Vorurteile haben.

    Das finde ich Quatsch.
    Und auch nicht gut finde ich jemandem zu einem Hund zu raten nur weil er ein Staff ist.
    Denn das allein sollte weder der Grund sein ihn zu nehmen noch der Grund ihn nicht zu nehmen.

    Man sollte mit dieser Rasse ebenso neutral umgehen wie mit jeder anderen auch.
    Und bei jeder anderen Rasse rät man doch auch sich genau zu informieren, gut zu überlegen ob man dem Hund gerecht werden kann, ob er ins Leben passt.

    Und hier hat die TE nie einen Staff geplant.
    Im Gegenteil, sie ist was diese Rasse betrifft völlig unbedarft und eigentlich der Meinung das es recht schwierig werden könnte ihn in ihr Leben wie geplant war zu integrieren.
    Also sollte sie doch erst mal ganz genau überlegen ob es überhaupt grundsätzlich einen gemeinsamen Weg geben kann.

    Und dann kommen noch weitere, Listenhundspezifische Überlegungen dazu die hier noch niemand angesprochen hat und die auch nicht unwichtig sind.
    Wie wie hoch ist die Hundesteuer für Listenhunde an Deinem Wohnort (bei uns zB wäre es die irre Summe von 800,- pro Jahr), welche Auflagen gibt es sonst, wäre der Chef tatsächlich einverstanden, würdest Du Dir zutrauen einen großen kräftigen Hund zu führen und konsequent anzuleiten, ist Dein Fell dick genug um viele Jahre lang gewisse Vorurteile wegstecken zu können auf die Du zwangsläufig stoßen wirst, ist es okay einen Hund zu haben der eben nicht sofort Everybodys Darling ist wie ein puschliger Retriever, kannst und willst Du gewisse Einschränkungen akzeptieren, egal wie ungerecht sie auch sein mögen, ....

    Möchte man einen solchen Hund unbedingt sind das alles sicher keine unüberwindlichen Hürden, stolpert man dagegen in die Listenhundhaltung hinein könnte es passieren das man schnell bereut sich für ihn entschieden zu haben.

    Deshalb kommt von mir nicht einfach ein "nimm ihn doch" sondern ein "überleg es Dir sehr gut. Und wenn Du Dir ganz sicher bist, in allen Punkten, dann nimm ihn".


    LG
    Tina