Beiträge von Tabina

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    .. und absichern wie Fort Knox, ich muss doch nur einmal irgednwas vergessen.. und wie schön ist es für den Hund, ständig die "Möhre" vor der Nase zu haben und nicht zu dürfen? Oder denkt Hund nicht so?

    Bei uns lebten bis letzte Woche 2 Meerschweinchen und eben unsere RR Hündin, 2 Jahre alt.

    An die Schweine im Käfig hatte sie sich recht schnell gewöhnt.
    Sie fand sie immer sehr interessant, stand oft neugierig und entspannt wedelnd vorm Käfig und die Meerlis kamen sogar zum gegenseitigen beschnüffeln nah an sie heran.
    Keiner der drei hatte dadurch Stress und es war alles im grünen Bereich.

    Die selben Schweine außerhalb des Käfigs zB im Freilaufgehege wurden nicht entspannt wedelnd und ruhig beobachtet und sogar begrüßt sondern in äußerst angespannter Körperhaltung beäugt.
    Obwohl die Bewegungen der Meerlis die selben waren.
    Bei solchen Begegnungen stand meine innere Ampel dann schon eher auf dunkelorange.
    Und wir haben solche Art Zusammenkunft auch weitgehend vermieden.

    Wir haben es 2 Jahre lang geschafft das sie nicht zu Schaden kamen, aber auch penibel darauf geachtet das der Hund "Kontakt" zu ihnen nur unter unserer Beobachtung und unter schweinesicheren Umständen hatte.
    Das muss einfach gewährleistet sein und ich denke es ist auch machbar.

    OT:
    Ein Schwein ist letzte Woche eines natürlichen Todes gestorben, das andere deshalb zu befreundeten Schweinen gezogen.
    Ich schreibe das nur damit keine Mißverständnisse aufkommen ... :hust:

    LG
    Tina

    Hm, also zuerst mal, der Mali (DSH) und der RR sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.

    Ein Mali arbeitet um der Arbeit willen, ist auf Zack, hat eine recht niedrige Reizschwelle, ist triebstark, schnell und fordert seinen Halter täglich.
    Klasse für jemanden der viel Hundesport machen möchte, zum "nur mitlaufen" ungeeignet.
    Ein gut trainierter Mali macht was Du willst und das sofort, weil Du es sagst.

    Ein RR hat eine sehr hohe Reizschwelle und arbeitet nicht aus Lust und Spaß daran. Er hat keinen will to please, ist oft sehr stur und in der Regel völlig ungeeignet für Sport wie Obedience.
    Denn er sieht gar nicht ein warum er sich nochmal 3 cm versetzt hinsetzen soll, schließlich sitzt er doch.
    Stell ihn Dir ein bißchen vor wie ein übersensibles Riesenbaby das durchaus Power hat, die aber nur zeigt wenn er will.
    Sehr beschäftigungsintensiv sehe ich ihn nicht, dafür aber sehr personenbezogen und nur richtig glücklich in unmittelbarer Nähe seiner Menschen.

    Bei beiden ist der Jagdtrieb ein großes Thema was sie für euch eigentlich von vorneweg ausschließen dürfte.
    Es sei denn ihr sichert die Hasen ab wie Fort Knox und seid bereit euch uU lange mit Antijagdtraining zu beschäftigen.
    .
    Beide sind per se keine unkomplizierten Begleiter.
    Und beide würde ich persönlich, vor allem während der Entwicklungsphase, nicht aus der Hand geben.

    Gerade beim RR ist eine sehr feinfühlige Erziehung gefragt.
    Er braucht gute 3 Jahre bis er fertig entwickelt ist.
    Fehler die man in der Erziehung gemacht hat, egal wie klein, können einen Rattenschwanz von Problemen hinter her ziehen die sich nur sehr zäh lösen lassen.
    Das würde ich unter keinen Umständen einem fremden Menschen (HuTa) überlassen wollen.

    Ich bin im Gegensatz zu vielen nicht der Meinung der RR sei kein Anfängerhund.
    Das kann er durchaus sein wenn man sich auf ihn einlässt.
    Ganz wichtig dabei ist aber der Faktor Zeit.

    Alles in allem vermutlich eher keine Hunde mit denen ihr glücklich werden könntet ...

    LG
    Tina

    Bei uns heißt es ganz unspektakulär "Pippimachen".

    (Wer des Nachts im Schlafanzug durch die Nachbarschaft springt (Hund hat Durchfall) oder seinen Hund bei Regen 10 Minuten ergebnislos versucht anzuschieben und schließlich nach Gelingen von den Nachbarn mit Jubelrufen und Laolawellen bedacht wird, dessen Ruf kann nix mehr schädigen).

    Ich nutze es zB wenn wir lange draußen waren und sie nur einmal am Anfang des Spaziergangs gepieselt hat damit sie sich nochmal löst bevor es wieder rein geht.

    Oder bevor wir mit dem Auto zu einem Ort fahren wo wir länger Spazieren gehen werden.
    Vorher nur schnell "Pippimachen" damit sie die Beine nicht zusammenkneifen muss während der Fahrt dorthin.

    Sehr praktisch so ein Wort :D

    Die hast Du ja auch - mal mehr, mal weniger emotional - bekommen.

    Habe ich richtig verstanden das eure Traumrassen die Du im ersten Post aufgezählt hast in Real nicht für euch in Frage kommen werden?

    Wenn nicht würde ich Dich jetzt noch mit einigen Infos zum Thema "passt ein RR zu euch" versorgen.
    Wenn ja geh ich stattdessen in die Küche und bereite Mittagessen vor ... :D

    Zitat


    Danke - ich habe bei manchen Posts schon ein wenig das Gefühl, das gewisse Standards runtergerasselt werden.

    Das mag daran liegen das gewisse Gedanken, Bedingungen und Bedenken pro und contra Hundehaltung unter diesen oder jenen Umständen eben immer gleich sind.

    Fragt Hans ob er seinen Hund 10 Stunden alleine lassen kann bekommt er die selbe Antwort wie Fritz der das selbe fragt.
    Von Grete ein "nein" weil die gegen ein so langes Alleinelassen ist.
    Liese wird "kein Problem" sagen weil sie da nix schlechtes dran sieht.

    Individueller wirds in einem Forum nicht gehen da keiner hier euch, eure Charaktere und eure Lebensumstände genauer kennt.

    Wenn man eine solche Frage hier stellt ist man nachher selten schlauer als vorher.
    Weil die Antworten 50/50 ausfallen werden.
    Rein theoretisch kannst Du Dir also die rauspicken die Dir zusagen und die anderen überlesen.
    Oder gleich das tun was Dir gut und richtig erscheint, ohne zu fragen ... ;)


    Du hattest in einem Beitrag geschrieben das ihr viele hundebegeisterte Freunde habt.
    Habt ihr mit denen schon über euren Hundewunsch gesprochen?
    Die kennen sowohl euch und wissen auch was Leben mit Hund bedeutet.
    Vielleicht können die viel besser einschätzen als wir Fremden hier ob ein Hund in euer Leben passen kann oder nicht.

    LG
    Tina

    Was ich immer nicht so ganz verstehe ist, warum schließt Gruppentraining Individualität aus?

    Es geht doch hier nicht um die Bundeswehr.
    Ihr könnt doch mit den Trainern dort sprechen wenn euch eine Methode für euren Hund nicht geeignet erscheint.
    Und das dann passend zu euch abändern.

    Klar ist der HuPlatz nur Anleitung und umsetzen muss das jeder selbst für sich im Alltag.
    Aber vieles bietet sich doch nur dort.
    Oder habt ihr alle große eingezäunte Flächen zur Verfügung, alle möglichen Übungsgeräte und 10 Freunde mit Hunden mit ungefähr dem gleichen Ausbildungsstand die jederzeit zum Trainieren mit mehreren Hunden greifbar sind?

    Wie stellt ihr das Ablegen von 8/10/12 Hunden die nach und nach abgerufen werden bei eurem Alleinetraining nach?
    Ich könnts nicht.
    Also muss ich die Möglichkeiten eines Sportvereins nutzen.

    Und an mir liegt es was ich daraus mache.
    Ich höre mir die Anweisungen an, probiere es aus und wenns so nicht klappt ändere ich was dran.
    Und wenn es dann klappt ist auch der Trainer überzeugt.
    (Falls er es nicht sein sollte juckt es mich auch nicht, Hauptsache ich bin davon überzeugt.)

    Fast jede Übung lässt sich anpassen.
    Man darf halt nur nicht ohne selbst mitzudenken mit der Masse mitrennen oder stoisch darauf warten das der Trainer DAS Zaubermittel für den eigenen Hund findet und während man wartet noch rummeckern.
    Eigener Einsatz im Rahmen des Trainings im Verein, warum nicht?


    LG
    Tina

    Zitat


    Aber ich kann doch nicht alle Eventualitäten 100% ausschliessen oder berücksichtigen, niemand kann in die Zukunft sehen :)

    Das stimmt.
    Dennoch sollte man einen groben "was mach ich wenn" Plan haben.

    Noch viel wichtiger als so ein Plan ist aber die Bereitschaft alles, was immer auch kommen mag (extreme Schicksalsschläge wie schwere Krankheit ect mal außen vor gelassen) mit Hund zu wuppen.
    Notfalls auch auf Kosten der eigenen Bequemlichkeit und das über viele Jahre.


    LG
    Tina
    (fast nur Hausfrau und heute Mittag wieder 3 Stunden auf dem Hundeplatz, ganz ohne Kaffee ...)

    Guten Morgen,

    Letztlich bleibt doch die Frage - die nur ihr beantworten könnt - ob der Wunsch so groß ist das ihr euch jahrelang "verbiegen" würdet um alles unter einen Hut zu kriegen.

    Du hast den Kinderwunsch angesprochen und das ihr auch trotz Kind Vollzeit arbeiten würdet/müsstet.
    Bedenkt auch das dann, mit Kind, Hund und Vollzeitjobs der organisatorische Aufwand enorm hoch sein wird.
    Und ihr eure freie Zeit auf zwei weitere Lebewesen aufteilen müsst die völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben.

    Ganz nebenbei, Hund und erreichbare Hoppel im Freilauf solltest Du auf keinen Fall unbeaufsichtigt zusammen lassen, egal ob der Hund Jagdtrieb hat oder nicht.
    Sicher ist sicher.

    LG
    Tina

    Ob einer, zwei oder fünf, was machts für einen Unterschied ...

    Für mein Empfinden wird hier wieder viel zu viel reininterpretiert.
    Und eigentlich spielen weder die Beweggründe noch die finanzielle Situation der Bauern hier eine Rolle.

    Lasst uns Daumen drücken das der Welpe auf die Füße kommt und die neuen Besitzer investieren was nötig ist.

    Und hoffen das die TE in einer solchen Situation beim nächsten Mal gleich reagiert und nicht erst wenns zu spät ist.

    Und wir natürlich auch, sollten wir jemals zum Welpenkauf mitgenommen werden.

    LG
    Tina