Ich würde sagen, wenn der Abruf gut sitzt wirst Du sie auch aus der Wartestellung vorm Napf wegrufen können.
Bevor das klappt würde ich das aber wie oben beschrieben mit Leckers am Boden trainieren.
Denn ihren Napf zu verlassen ist schon sehr viel verlangt.
Einem verfressenen Hund einen größeren Anreiz als den vollen Napf zu bieten dürfte schwer werden, also muss sie ihn aus reinem Gehorsam verlassen.
Hart oder?
Ich denke auch nicht das Dir die Abruf-vom-Napf-Übung hilft damit sie draußen nicht mehr alles nimmt.
Denn beim Napf weiß sie, es ist ihrs und sie wird es bekommen. Wenn nicht sofort dann eben bißchen später.
Sie wird Dich nicht unbedingt dafür lieben das Du es verzögerst aber sie wird es irgendwann hinnehmen.
Das was sie draußen findet muss sie schnellstmöglich runterschlingen weil es sonst verloren ist.
Meine Hündin wartet am Napf auch auf Freigabe.
Es kam schon vor das ich die Küche verlassen habe, nach ein paar Minuten zurückkam und sie immer noch sabbernd da saß und ich dann erst merkte das ich vergessen hatte "okay" zu sagen.
Trotzdem ist sie mir zwei Mal an geklauten Sachen fast erstickt weil sie sie im kompletten Zustand hektisch runtergewürgt hat als ich mich näherte.
Das haben wir erst in den Griff bekommen als ich angefangen habe Lecker halten zu üben.
Geben - halten - aus - erneut geben - fressen lassen.
Gegen Fressen anstinken ist eine ganz andere Sache.
Das würde ich üben/testen indem ich einen anderen den Hund füttern lasse während ich mich entferne.
Und gucken wo der Punkt liegt bei dem sie nichts mehr annimmt und stattdessen nur noch nach Frauchen sucht.
Wieder was anderes ist es das Aufnehmen von gefundenem zu verhindern.
Da hilft nur es vorher sehen, nein sagen, vorbeigehen und belohnen.
Irgendwann klappt dann vielleicht auch das.
Dauert aber ![]()
LG
Tina