Zitat
Hi
Ach ja, das gute alte Strafexerzieren.
Hatte ich auch mal im Programm,
und ich muss ehrlich zugeben dass es mir danach deutlich besser ging.
Mein Zorn war verraucht, klar, jetzt klappte natürlich alles und
ich hatte Zeit gekriegt um wieder runter zu kommen.
Meine Frau, wer sonst, hat mich mal fürchterlich entlarvt indem sie
Aufnahmen von uns bei der Strafarbeit gemacht hat.
Der Hund sah überhaupt nicht
fröhlich aus, sondern eher sehr unlustig.
Ich übrigens auch.
Durch das nörgelige Abrufen und eine sinnfreie Vielzahl von
Wiederholungen,
die ich mir eigentlich sonst immer spare,
bekam die ganze Aktion so einen Beigeschmack von Negativ-Erziehung.
Mache ich nicht mehr.
Zur Sanktion.
Seit langer Zeit reicht beim Dogger das genannte, geknurrte "Hey".
Früher flog irgendwas durch die Luft, wenn er nicht zugehört hat.
Aber als alter Fahrensmann habe ich mich immer sehr bemüht,
Kommandos so zu geben, dass die Wahrscheinlichkeit riesengroß ist,
dass sie befolgt werden,
oder ich wenigstens die Chance hatte sie durchzusetzen.
Viele Grüße
Alles anzeigen
Hallo Redbumper,
wir haben das Problem, dass unser Hund nicht immer kommt, wenn man ihn ruft. Mein Freund hat dann mal mit einer Trainerin bei uns im Verein gesprochen und sie meinte, dass man ihm ganz deutlich machen soll, wenn er nicht kommt, dass man das nicht toleriert. Also: Strafe.
Jetzt habe ich das gestern mal probiert, denn ich muss sagen, wirkliches Meckern gab es bei uns sonst nicht. Wenn er nicht kam, hab ich ihn geholt, dann nochmal die Übung aufgebaut oder eine andere gemacht, damit er ein Erfolgserlebnis hat.
Gestern fand ich das Training dementsprechend richtig schei**. Wenn ich ihn gerufen habe und er nicht gekommen ist, bin ich hin und hab laut "nein, so nicht" gesagt. Mein Hund hat geguckt, als hätte ich ne Meise... Dann das gleiche Kommando nochmal und er kam. ok, soweit. Ein bißchen später wieder das gleiche Kommando und er kam nicht. Wieder gemeckert usw....
Das ganze ging die ganze Zeit so, ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihn wirklich interessiert, wenn ich meine "Konsequenzen" folgen lasse. Auch will ich nicht, dass mein Hund irgendwie Angst vor mir hat. Er soll zu mir kommen, wenn ich ihn rufe, klar, aber ohne Angst.
Es hat mir so gar nicht Spaß gemacht mit ihm zu arbeiten, wenn ich ständig meckern muss. Habe ich einfach noch nicht die richtige Mitte gefunden, oder ist es so einfach nichts für mich? Ich lobe meinen Hund viel lieber, er kriegt immer ein Lob und meistens auch Leckerchen wenn er ein Kommando ausführt.
Aber wie kriege ich es hin, dass er es nicht mehr "überhört"? Es wird schon oft sehr deutlich, dass es ihn einfach nicht juckt, dass ich rufe. Er ist gerade mitten in der Pubertät, läuft meistens an der Schleppe - also ein Anfang wäre gemacht. Das Komm wird jeden Tag geübt, aber so wirklich viele Fortschritte machen wir nicht.