chris33444
Diese Vorstellung entspringt eher der Phantasie der in Hollywood immerwährenden Freundschaft als der Realität.
Meine Hundebande hat vor 7 Jahren die Trennung von ihrem Herrchen mitgemacht.
Sein Auszug fand zb statt, als ich mit den Hunden Gassi war. Sie haben ihn anschließend nicht gesucht.
Nach über zwei Jahren haben sie meinen Exmann dann wieder gesehen.
Ein Teil hat ihn komplett ignoriert, ein Teil hat ihn so begrüßt wie jeden anderen Besucher auch.
Das Leben ging weiter, es gibt inzwischen ein neues „Herrchen“.
Nach 5 Jahren ist der Erste Hund aus dieser Gruppe an Krebs gestorben (2018).
Er hat nicht auf meinen Exmann gewartet. Er hat Kirschen gefuttert und die Sonne genossen, mit seinen Kumpels gekuschelt, hat sich von ihnen, meinem Mann und mir verabschiedet und ist in unseren Armen eingeschlafen.
Mein Rat: mach dir das Leben nicht unerträglich. Hunde sind Opportunisten und leben im Hier und Jetzt. Auch ihr Leben geht weiter und verändert sich.
Loslassen tut immer weh und ist manchmal ein langer Prozess. Macht es euch nicht unnötig schwerer, als eh schon ist und schaut alle nach vorn und gebt auch dem Hund die Chance.