Das klingt für mich so als müsste ich mein Leben so gestalten nur auf die Hunde zu achten und nicht auf die menschen mit denen ich in einem Raum bin. Ich kann jetzt nur vermuten das das genaue beobachten bei euch sekundär stattfindet weil ihr schon so geübt seid und das zu einem Automatismus geworden ist.
Hmmmm, ich antworte mal mit Jein.

Ihr seid jetzt in einer Phase, wo es definitiv um Sehen und Lernen geht und die Hunde nicht nur nebenbei laufen können.
Das ist blöd, aber leider derzeit nicht zu ändern.
Aber das Gute ist ja: das menschliche Hirn ist dazu da, benutzt zu werden und eben auch zu lernen. Das nimmt ja nicht nur Platz im Kopf weg, damit die Waage mehr anzeigt.

Als hier der Zweithund vor 10 Jahren einzog, junger rüpeliger Rüde kam zu einer älteren, kompromisslosen Königin, da war in der ersten Zeit nix mit entspannt und nebenbei. Eben weil da sosososososo viel läuft, was man sehen muss(!), um einschätzen zu können, was man da daheim sitzen hat und welche Aufgaben der Mensch übernehmen muss.
Auch beim dritten, vierten, fünften Hund war das nicht anders.

Aber Erfahrung bekommt man nur, wenn man sie macht.