Ich denke schon, dass es zum Teil mit Wahrnehmung und auch Eigenwahrnehmung zu tun hat.
Manchmal erlebe ich Hund-Halter Gespanne, wo der Halter selbstkritisch ist, sich selbst in der Beziehung ganz gut einordnet, aber beim Hund liegt man dann - warum auch immer völlig daneben.
„Der ist lieb, so lange sich niemand schnell bewegt, nicht laut lacht, nicht in die Hände klatscht oder aufsteht“.
„Er darf nicht zur kleinen Nichte, die bewegt sich zu schnell (Krabbelalter), Besuch können wir nicht üben, meine Familie hat Angst vor ihm. Er kneift ein bisschen“
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Ich nenne mein Viehzeugs manchmal Mamakind bzw. schreib durchaus mal „wenn Mama das sagt“
Hat bei mir allerdings was damit zu tun, dass Eltern bei mir bzw. für mich Autoritätspersonen (mit Fürsorgepflicht) sind.
Also frei nach dem Motto „so lange du deine Pfoten unter meinen Tisch stellst, keine Miete und dein Hundefutter nicht selbst bezahlst, hab immer noch ich das Sagen“.
Ich bin Aufsichtsperson, Schiedsrichter, Ansprechpartner für Sorgen und Nöte, Erzieher, Spielepartner, Futterspender und dafür verantwortlich, dass meine Hunde sich so in der Welt bewegen (können), dass sie niemanden gefährden.