Das ziehen eine andere Belastung ist als laufen ist aber schon klar oder?
Ach egal ich wusste nicht das hier nur deine Meinung gilt und man seine eigene nicht äußern darf. Bin schon weg und störe nicht mehr.
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Hö? Ok, dann mal hochoffiziell aus phsysiotherapeutischer Sicht:
Grundsatz:
Jede (!)Bewegung braucht Muskeln.
Muskeln brauchen Kraft.
Muskeln brauchen Energie.
Wunderwerk Körper ist dazu in der Lage, genau die Muskeln und genau die Kraft aufzubauen, die er für den Alltag braucht. Bei genügend Energiezufuhr....
Völlig egal, ob das Gehen, stehen, Treppen steigen, Hüpfen, sitzen, Tütenschleppen, sprinten, seil springen, Arm drücken, ziehen oder drücken (bedeutet übrigens nichts anderes als etwas gegen einen Widerstand zu bewegen. Ein Widerstand ist also schon da, jetzt wäre seine Größe (in unterschiedlichen Maßen gemessen noch interessant) oder oder oder oder ist.
Das, was der Körper da mit der Zeit aufbaut, reicht vollkommen. Ja, man gewinnt keinem Blumentopf, ist wohl eher nicht der schnellste - aber: der Körper funktioniert einwandfrei.
Grundsätzlich Training:
Verbesserung !!! des Istzustandes.
Möchte man den Istzustand verbessern, um Schneller zu werden, mehr Kraft am Berg zu haben, mehr als 5km zu können, weil links nach Bänderriss weniger Muskeln hat (nett zu wissen: rechts hat dann übrigens mehr Muskeln als vor dem Bänderriss, einfach weil es sich an die Mehrbelastung durch fehlendes Links angepasst hat, ganz ohne Training)..., der Seniorhund mit Ataxien kämpft, CES, Arthrose oder was auch immer.
So, was wollte wa? Nen fitten Hund, is doch klar. Wie erreichen wir das? Training.
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Grundsatz:
Jedes Training ist immer und ausnahmslos individuell an den jeweiligen Zustandes des Körpers anzupassen.
D.h. es gibt Hunde, bei denen kannst mit Expandertraining - laufen gegen Widerstand- auf minimaler Stufe für 10 Minuten täglich anfangen.
Oder die sind so fit, dass sie täglich schon 45 Minuten gegen den Minimalen Widerstand laufen können.
Oder Gewichtsmanschetten: ebenfalls erzeugter Widerstand gegen die Muskeln. 1-2g/KG Hund sind meistens für den Einstieg geeignet, für nen paar Minuten ---- ja nach Zustand geht auch mehr. Klar. Aber das muss man halt erst einmal beurteilen können und da gibt es keine Pauschale.
Aber: nie niemals erhöht man einen Widerstand so, dass der Körper das nicht leisten kann.
Also noch mal Grundsätzlich: ziehen = laufen gegen Widerstand.
Beim ZHS rein theoretisch zu berücksichtigen: Gewicht des Hundes, muskulärer Istzustand und Fitness des Hundes, Gewicht des Fahrers, Gewicht des Gefährts, Reifengröße, Reifenprofil, Bodenbelag, Steigung und Neigung der Strecke ooooh und sogar die Dichte der Luft.
Ergibt jetzt zB eine Überprüfung: dass ich 55kg wiege, meine Hunde zusammen 32, mein Scooter noch mal 12, der Reifen hat 48Watt, die Strecke aufgrund des Bodens
ist sandig und hat zwischen 0,5-1%Steigung: haben wir einen Widerstand x.
Zu berechnen übrigens hier:
https://www.johannes-strommer.com/mechanik/zugkr…g-widerstaende/
Ich bin zu faul dafür ![]()
Also: wir haben aufgrund der Gesetzmäßigkeit des Ziehens einen natürlich vorgegeben Widerstand.
Aufgrund der Anatomie und der Funktionsweise des Körpers, wird er sich automatisch an diese Gegebenheiten anpassen. So, dass es exakt dafür reicht, Masse x auf Tempo y zu beschleunigen und über Strecke z zu ziehen.
D.h. für Muskelaufbau muss der Körper nicht gegen Bremsen arbeiten und schon gar nicht am Anfang, denn die dazukommende Belastung für die Muskeln ist für den Körper am Anfang so oder so schon groß genug.
Im Falle von Siri von Schwabbelbacke wäre es zB so dermaßen Gift, sie gegen die Bremsen arbeiten zu lassen, weil hier eben die Faktoren eher ungünstig zusammen sind.
Gegen den temporären Einsatz von Bremsenarbeit bei einigen Trainingsfahrten spricht nichts, wenn: der Hund
1. schon ausreichend Ambitionen am Sport entwickelt hat
2. ausreichend trainiert ist
3. Die zusammenhängenden Faktoren es zulassen (Gewicht, Masse, Kraft blaundblubb)
Hier empfiehlt es sich allerdings, vorher selbst mal zu ziehen und zu schauen, wie man den Widerstand durch so und so stark angezogene Bremsen erhöht.
Je nach Bremse und Bremskraft erhöht sich das Ganze dann nämlich schnell um ein ungesundes Vielfaches.
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