Beiträge von Die Swiffer

    Looking

    Ich versuch mal ein bisschen durch dein geschriebenes durchzusteigen.

    1. Natürlich trabt ein Hund schneller und im Zweifel auch schneller, als so mancher Mensch laufen kann.

    Mein Senior trabt noch bei 25km/h... den in den Galopp zu kriegen, da muss man schon nen bissl Gas geben... :D *ok, jetzt gerade mal nicht mehr, aber immerhin fällt er gerade auch mal nicht mehr um* :pfeif:

    Wenn wir mit 15km/h CC machen, laufen wir 3,75km in 15 Minuten.

    Jören wir mit 25km/h und Hund trabt noch, sind es mal eben 6,25km... Und das macht natürlich ganz andere Zahlen beim Trainingsumfang, Steigung, Muskelaktivität etc.

    Unterwegs waren wir gleich lang, Belastung für den Hundekörper war aber ungleich höher, das ist alles soweit klar oder? :klugscheisser:

    Vom Galopp zurückbringen hilft oft. Entweder sie ist da schon entspannter/aufgewärmt, oder die Müdigkeit hilft paradoxerweise irgendwie?!

    Jetzt höre ich ein paar Glocken in meinem Kopf, weil da mehrere Infos in einem Satz stehen, die Unterschiedliche Ursachen haben können und Fragen aufwerfen

    - "es klemmt was in der Gangschaltung"

    - ihr wärmt ggf nicht richtig auf

    - ihr lauft/fahrt zu lange und geht über Belastungsgrenzen

    Der Aufbau war erst Leinenknast, dann kontrollierte Bewegung „normal“ ohne Stop und Go und dann Trab in der Ebene, nach 2 Wochen Trab am Hügel. Wir sind jetzt 2 Monate nach erster Manipulation, 1 Monat nach zweiter Behandlung

    Ein Bewegungsmuster zu ändern dauert. Wirklich wirklich lange.

    Zitat

    ! Wir hatten auch Cavalettitraining probiert, mit nicht viel Erfolg.

    Das ist nicht mit nen paar Mal über Stangen laufen getan und funktioniert nicht mal aaaaaansatzweise so schnell, wie Muskeln aufbauen. Da sind wa dann ganz schnell bei nen paar Monaten, wobei da immer noch die Frage wäre, nach Huhn oder Ei und ob es überhaupt Sinn macht, das Gangbild ändern zu wollen

    Insgesamt: noch viel mehr Gründe Jören ned 1:1 umzusetzen.

    Insgesamt liest es sich für mich alles nen bissl chaotisch und so ganz schlau werden ich ned draus (mag auch an meinen entzündeten Nebenhöhlen liegen)...

    Vor 2 Monaten gabs die 1. Manuelle Therapie, seit dem Leinenknast, dann nen bissl CC (am Berg), Zug aufm Hund beim MT, Schwimmen, freie Bewegung, mal ne Wanderung. Abgesehen von den MT Tagen, wo nur Mantrailen statt fand, bestand der Tag aus Gassi, flitzen, CC oder Schwimmen, an 7Tagen/Woche. Dann gab's noch mal ne manuelle Behandlung, der Orthopäde will lieber tägliches Training sehen (von WAS genau und wie? ) und das ist dann die Physio innerhalb von 8 Wochen? :???:


    Normales Gassi fällt normalerweise unter normales Bewegen des Hundes und zählt (im Regelfall) ned als Physio/Training oder was auch immer (es sei denn, ich hab da gerade nen gelähmten Hund, da is tatsächlich jede Bewegung schon Physio und muss gezählt werden, um zu wissen, was man da an Übungen noch druff packen kann).

    Dass der Hund sich täglich bewegt, is logisch, weil er muss mal Pinkeln und so. Also ja, lieber täglich Pinkeln lassen, als 3x die Woche 15 Minuten. Bin ich voll dafür. xD

    Du hast gefragt, ob du CC direkt von den Zeiten aufs Jören übertragen kannst - ich hab geantwortet, dass ich das nicht tun würde.

    Und ich würde es auch weiterhin nicht empfehlen. Völlig unabhängig, ob Hund schneller trabt, als ihr laufen könnt oder ned.

    Und ich würde einen Hund mit diesem Trainingszustand auch ned abwechselnd CC und Jöring machen lassen.

    :ka:

    gibt ja auch noch noch das grau dazwischen und ja, gerade Wenn's zu derben Anfahrtsrucken kommt, bin ich lieber bei 3x die Woche 15 Minuten, als jeden Tag den Ruck ins Gebälk.

    Pass und Trab wird eigentlich differenziert, aber da geb ich eurem Orthopäden recht: durchaus möglich, dass Pass ihr natürlicher Bewegungsablauf ist und nicht schmerzindiziert sein muss. Wer weiß, wer weiß...

    Jeden Tag, 7 Tage die Woche Jören: nope. Gäbe es von mir ein ganz klares Nein.

    Völlig wurscht, wie lange, wie kurz.

    Setz ich ein tägliches Training an, dann zur Rehabilitation zb. Allerdings immer verschiedene Komponenten beinhaltend und dann ist es ein vorübergehendes Pensum, das zeitlich arg begrenzt ist.

    Macht man das im Sport, is man schneller im Übertraining als man gucken kann, erst Recht ohne Kompensation und ohne Regeneration.

    Ja, man kann das mal(!) für einen gezielten Aufbau für xy machen, aber auch hier gilt: zeitlich begrenzt und mit Kompensation und Regeneration.

    Die Swiffer

    Darf ich dich auch was fragen? Vespa hat ja Probleme mit der HH und wird derzeit hauptsächlich über CC und schwimmen (nun bald schluss wegen kühl) aufgebaut

    Natürlich darfst du fragen. :drgreen:

    :klugscheisser: "bei bestehen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker" :pfeif:

    Wie schon bei Manni - ohne den Hundepo inner Hand zu halten, is es schwierig, da was zu sagen, denn je nachdem kann's kontraproduktiv sein. Daher wäre der Mensch, der Vespas Muckis und Knochen in den Händen hatte, der eigentliche Ansprechpartner.

    Deshalb wäre meine Nummer sicher:

    nein; setz die Zeiten vom Laufen nicht 1:1 aufs Jören um. Auch wenn Vespa jetzt besser darsteht, als noch vor nen paar Wochen.

    Ihr kriegt da jetzt den Wettereinfluss ins Kreuz, da müsste man eh schauen, wie es sich entwickelt.

    Vorgeschädigter Hund = angepasster minimal steigernder Aufbau in Schritt und Trab (andere Bewegungsablauf, anderes Tempo - gilt für Fahrrad als auch CC)

    Muskeln bauen sich übrigens nicht während der Arbeit auf, sondern während der Regeneration.

    Ich würd da wohl sehr viel Vorsicht walten lassen (auch wenn eure Starts inzwischen vielleicht gesitteter aussehen ;)) und eher mit Minuten und Metern anfangen, als mit ner Viertelstunde am Stück

    (Steigung %, Tempo, Gangart (Pass? Trab?), überwundende Distanz ist ja alles sehr, sehr individuell).

    =)

    Ganzheitlich betrachtet: Stress macht krank.

    Ob jetzt ne SDU vorliegt, angeborene oder erworbene Reizverarbeitungsstörung oder ob nicht ständige Bauchschmerzen die eigentliche Ursache waren -- vieles wird man nie abschließend klären können.

    In mens sana in corpore sano steckt nicht nur ein Funken Wahrheit, sondern ganz ganz viel Wahrheit.

    Dauerschmerzen belasten, machen Stress in der Psyche.

    Genauso wie Stress zu Schmerzen führen kann. Somatisierte Depression aus der Humanmedizin ist da ein zb ein Paradebeispiel.

    Fehlende Schilddrüsenhormone können dafür verantwortlich sein, dass du ein anderer Hund/Mensch bist, für Anlaufschmerz morgens etc....

    VitB12 Mangel kann zB zu Parkinsonähnlichen Symptomen führen....


    Kleine Dinge, große Wirkung...

    Ich drück euch von ganzem Herzen ganz fest die Daumen, dass ihr da bald den Fuß in der Tür habt.

    Schwabbelbacke

    Geheimtipp aus der Ecke *hilf deinen Patienten, sich selbst zu helfen*:

    frag deine Physio, ob sie dir (notfalls) an Siri Griffe für die Faszien für daheim zeigen mag/würde. Und bezahle es notfalls als Einzelsitzung.... ;)

    Ganz eventuell wäre auch Hanfprotein was für den Herrn, je nachdem, ob die Verdauung da mitmacht. Damit hat er ja auch schon so lange zu kämpfen...

    :denker:

    Ich denk nur gerade an Bauchmuskeln und Körperspannung, Aminosäuren und Fettsäuren...

    Huhn oder Ei.... die Frage mal wieder...

    :drgreen:

    uiuiui, Mannis ISG macht ja ordentlich Probleme derzeit. Ist jetzt von Physio und Osteo mehrfach behandelt worden, wird aber sicher eine längerfristige Aktion bei ihm. Vor allem, da er sich überhaupt nicht gerne anfassen lässt von fremden.

    kann ich, neben cavaletti und dehnübungen noch was für ihn tun?

    Schwierig, so ohne den Hundearsch in der Hand gehabt zu haben.

    Also, es gibt Griffe, mit denen man manuell ein bisschen auf das ISG lockernd einwirken kann.

    Jetzt wäre für mich aber zB sehr interessant, ob muskuläre Disbalancen vorliegen, ne Kreuzblockade nach vorn vorlag oder vorliegt und - natürlich die Frage Huhn oder Ei.

    Sprich: Blockade ISG, Ausgleich durch scheppe Körperhaltung = Disbalancen in den Muckis - weil die Blockade über einenlangen Zeitraum bestand:

    Blockade weg, Disbalancen ausgleichen, bissl dehnen und das ISG lockert sich wieder mit der Zeit, sobald sich die Sehnen gedehnt, Bänder gelockert und Muskeln wieder angepasst haben.

    Kommen die muskulären Distbalancen aber wo anders her (Kreuzblockade vorn ggf im Atlas) und haben über die lange Zeit dazu geführt, das ISG dann in die Blockade zu drücken, musste woanders gucken und anders vorgehen. Klar, ISG auch lösen, aber dann musst eben gesamt gesehen was anders machen.

    :D

    Kennst ja von dir: deine Beinprobleme kommen nicht unbedingt ausm Bein. :D

    Und bis sich Nerven erholt haben, das dauuuuuuert.

    Sind die Blockaden jetzt wieder draußen, bei Manni?

    :sweet:

    Wie groß muss ein Hund eigentlich mindestens sein, damit man hobbymäßig ihn beim CC mal ziehen lassen kann?

    Unsere Hündin scheint mir mit 5 kg und 30 cm Schulterhöhe viel zu klein zu sein, aber vielleicht kommt ja irgendwann noch ein Zweithund dazu :pfeif:.

    prinzipiell gibts für CC kein VON bis...

    Bei so einem kleinen Hund bist du allerdings sehr gut beraten, wenn du fürs Geschirr und für die Leine in nen Laden gehst, der auch kleine Hunde für CC ausstattet und eben nicht die Sachen von der Stange nimmst.

    Mit der Leine müsste man mal gucken, ob die Standardlänge da überhaupt winkelmäßig Sinn macht oder ihr nicht auf eine individuelle Leinenlänge zurückgreifen könnt (Wettkampf mal außen vor gelassen).

    Klar, der Wumms von nem kleinen Hund ist beim CC jetzt nicht soooo vergleichbar wie mit 36kg Hund, der dich unbedingt in Bewegung setzen will, aber Spaß macht es trotzdem. xD


    Die Swiffer ich find deine Erklärung gerade echt spannend, danke. Bist du da irgendwie beruflich involviert? Physio mensch/Tier oä?

    Früher Leistungssport gemacht, fahr seit10 Jahren meine Hunde (CC seit 2 Jahren) und mach beruflich ua. so Physio- und Blockadeneinrenkkrams bei Hunden.

    =)

    Und noch zum Thema Muskelkaaaater:

    Voraussetzung: 100 Meter rennen gehört nicht zum Alltag.

    Der 0815 Mensch (Ausnahmen außen vor gelassen) wird die 1x 100 Meter joggen ohne Muskelkater meistern.

    (Die Grenze nach oben ist individuell, es gibt Leute die haben auch nach10x100Meter keinen Muskelkater und welche, da zielt es dann schon |))

    Von 1x 100 Metern baut aber auch keiner Muskeln auf.

    Läufst jetzt regelmäßig 1x100 Meter, wird der Körper genau dafür die Muskeln und die Kraft aufbauen, ohne dass man davon viel merkt.

    Der Aufbau beim ZHS, CC oder auch Joggen so extreeeeeem kleinschrittig über einen seeeeeeehr langen Zeitraum, weil man die 0815Fitness von Mensch und Hund als Grundlage nimmt.

    Wir reden beim Aufbau ja wirklich von Metern, nicht von Kilometern.

    Die Seite hier macht eigentlich deutlich, wiiiieeee laaaaange das dauert:

    http://www.franks-laufseite.de/pdf/jog_your_dog.pdf

    Und jeder, der mit Sport angefangen hat, gesund gesteigert hat, weiß, wiiiiie lange es dauert, bis man mal keine schweren Beine/Arme mehr hat (Muskelkater is schon wieder was Anderes :pfeif:)...


    Und bei all den Worten über Muskeln dürfen wir eines nicht außer Acht lassen:

    Sehnen, Bänder, Knochen brauchen viel, viel, viel länger um sich an die neue Belastung zu gewöhnen. Pi mal Daumen übrigens zT 1 Jahr oder mehr. .

    Deshalb ist die Steigerung auch nach 6 Monaten lahm...

    Ich hoffe, ich hab jetzt nix vergessen, um zu erklären, dass die Aussage, dass ein Hund gegen die Bremse laufen muss, schlicht und ergreifend schwachsinnig und fachlich falsch ist.

    Samita, denn darum ging es mir:

    Viel Spaß euch und passt auf euch auf. Ohne vernünftige Scheibenbremsen würde ich nicht fahren außerdem ist es nicht der Sinn den Hund einfach rennen zu lassen sondern ihn gegen die bremse laufen zu lassen das geht mit diesen windigen Bremsen wahrscheinlich eher nicht.

    Und auch das, stimmt so pauschal einfach nicht. Vor allem nicht in Bezug auf die oben geforderte Bremsenarbeit:

    Auch wenn man nur just for fun fährt sollte man es richtig machen, weil man sonst beim Hund ständig Muskelkater provoziert. Man sollte deshalb schon vernünftig trainieren und auch gezielt Muskeln aufbauen.

    Und ja: ich bleibe dabei, wer vernünftig aufbaut und just for fun ein bisschen im gesunden Maße fährt, trainiert den Hund durch das Fahren an sich genau auf diese Belastung hin. Dazu sind Muskeln da, genau so funktionieren sie.

    Und wenn da jemand steht, sie über seinen Scooter freut und auf das Seminar wartet - dann klingt das für mich erst mal nach einem Menschen der soooo vernünftig ist, dass er nicht mal aus Versehenen vorher seinen Hund für 5km angespannt hat. |) :D